Newsticker Odenwald-Tauber

Bad Mergentheim

Das interessiert Bad Mergentheim

Kathedrale mit rustikalem Charme

Destillerie in Bad Mergentheim mit Hugo-Häring-Preis ausgezeichnet

Für eine besonders herausragende Architektur ihrer Destillerie wurden Architekt Rolf Kläre und Bauherr Anton Herz mit dem Hugo-Häring-Preis des Bundes Deutscher Architekten ausgezeichnet.

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Barbara Kurz
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Ins Schleudern geraten

Bei Starkregen gegen Baum geprallt

Wohl weil ein 22-Jähriger seine Fahrweise nicht an die Witterungsbedingungen anpasste, kam es am Dienstagabend in Bad Mergentheim zum Unfall. Der junge Mann fuhr in seinem Peugeot gegen 21 Uhr auf der Hangstraße. Bei Starkregen ...

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Nach Parkplatzrempler

Zeugen gesucht

Im Lauf der vergangenen eineinhalb Wochen wurde ein VW Passat auf einem Bad Mergentheimer Parkplatz von einem unbekannten Autofahrer beschädigt. Der Wagen stand seit dem 24. April auf dem oberen Parkplatz in der ...

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Covid-19

Freude über weiteres Corona-Schnelltest-Mobil

In der Kurstadt gibt es ein weiteres Corona-Schnelltest-Mobil im Rahmen der Aktion „Gemeinsam gegen Corona“. Offiziell in Dienst gestellt wurde der dunkelblaue Ford Transit Custom am Dienstag auf dem Parktplatz des Activ-Centers, ...

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Corona-Situation

Belastung ist nach wie vor hoch

Auch wenn die Zahl der Corona-Infizierten in den vergangenen Tagen leicht zurückgegangen ist, spiegelt sich dieser vorsichtig positive Trend noch nicht in der Situation in den Krankenhäusern wider. „Die Belastung vor allem auf ...

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Ortsinformationen

    Das Wappen der Gemeinde Bad Mergentheim
    • Bundesland: Baden-Württemberg
    • Regierungsbezirk: Stuttgart
    • Landkreis: Main-Tauber-Kreis
    • Höhe: 206 m
    • Fläche: 129,97 km²
    • Einwohner: 24031
    • Postleitzahlen: 97980
    • Vorwahl: 07931, 07930, 07932,
    • Kfz-Kennzeichen: TBB, MGH
    • Webpräsenz: www.bad-mergentheim.de
    • (Ober-)Bürgermeister: OB Udo Glatthaar
    • Kontakt Redaktion: red.mgh@fnweb.de
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Meistgelesene Artikel

  1. Raubüberfall auf Tankstelle in Lauda verübt

    <p>Es läuft ab, wie in einem Krimi: Zwei maskierte Täter betreten den Verkaufsraum der Tankstelle in der Straße „Am Wörth“. Es ist Samstagabend. Draußen ist es bereits dunkel und nur noch wenige Autos sind unterwegs. Gegen 20.45 Uhr halten die Unbekannten dem Mitarbeiter ein Messer vor. Die Täter zwingen den Angestellten, Bargeld aus der Kasse herauszugeben.</p> <p>{element}</p> <p>Während der Mitarbeiter die Anweisungen befolgt, nimmt der zweite Räuber mehrere Stangen Zigaretten an sich. Danach suchen die beiden Unbekannten mit ihrer Beute – rund 1000 Euro Bargeld und Zigaretten im Wert von 300 Euro – das Weite. Der Raubüberfall geschah bereits am Samstag, 24. April, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Mosbach erst jetzt mitteilten. Aus ermittlungstaktischen Gründen sei man nicht früher an die Öffentlichkeit gegangen, wurde auf FN-Nachfrage mitgeteilt.</p> <p>Die Ermittlungen nach den beiden Tätern sind weiterhin im vollen Gang. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir aber keine weiteren Auskünfte geben“, macht der Staatsanwalt deutlich.</p> <p>Auch wenn seit dem Überfall bereits mehrere Tage verstrichen sind, hoffen die Ermittler dennoch auf wichtige Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung der Tat beitragen können.</p> <p>Wurden die beiden Unbekannten bei der Tat oder beim Verlassen der Tankstelle gesehen? Hat jemand beobachtet, wohin die Täter gerannt sind? Die Polizei hat folgende Personenbeschreibungen veröffentlicht: Einer der Täter ist etwa 1,90 Meter groß. Er hatte einen Rucksack bei sich. Sein Komplize ist etwa 1,80 Meter groß.</p> <p>Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sollen sich unter Telefon 09341/810 beim Kriminalkommissariat Tauberbischofsheim melden.<em> dib/pol</em></p> <p>{furtherread}</p>

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    dib/pol
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  2. Main-Tauber-Kreis: Inzidenzwert bleibt unter der 100er-Marke

    <p>Die Gesamtzahl der im Landkreis bislang mit dem Coronavirus infizierten Personen ist am Montag nicht gestiegen und bleibt bei 4762. Ebenso wurden bei den bereits bekannten Fällen keine weiteren Virusmutationen nachgewiesen.</p> <p>Darüber hinaus sind 26 weitere und damit insgesamt 4372 Personen wieder genesen. Somit sind derzeitnoch 305 Personen aktiv von einer Infektion betroffen.</p> <p>Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen: Ahorn: 2, Assamstadt: 5, Bad Mergentheim: 73, Boxberg: 18, Creglingen: 9, Freudenberg: 17, Großrinderfeld: 6, Grünsfeld: 12, Igersheim: 2, Königheim: 3, Külsheim: 26, Lauda-Königshofen: 24, Niederstetten: 11, Tauberbischofsheim: 27, Weikersheim: 5, Werbach: 1, Wertheim: 62 und Wittighausen: 2.</p> <p>„Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Montag, 3. Mai, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 98,9. Damit lag der Wert am dritten Werktag in Folge unter 100. Wenn der Wert fünf Werktage in Folge unter 100 liegt, entfallen die schärferen Regelungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag, also frühestens am Freitag, 7. Mai“, teilte das Landratsamt mit.</p> <p>Solange die Bundesnotbremse greift, darf der ansonsten geschlossene Einzelhandel seine Kundinnen und Kunden nur nach Vorlage eines tagesaktuellen, negativen Schnelltestes einlassen. Die Pflicht zur vorherigen Terminvereinbarung („Click and Meet“) gilt auch beim Wegfall der Bundesnotbremse weiter, bis die Inzidenz mindestens fünf Tage lang unter den Wert von 50 gefallen ist. Von diesen Regelungen ausgenommen sind lediglich Geschäfte der Grundversorgung wie Supermärkte und Drogerien. Ebenfalls Teil der weiterhin geltenden Bundesnotbremse sind die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr und die Beschränkung privater Treffen auf einen Haushalt plus eine Person, Kinder bis zum 14. Geburtstag nicht mitgezählt.</p> <p>Im Kreisimpfzentrum in Bad Mergentheim haben in der Woche von 26. April bis 2. Mai insgesamt 3781 Erst-Impfungen und 1165 Zweit-Impfungen stattgefunden. Das sind insgesamt 4946 Impfdosen beziehungsweise im Schnitt 706 Impfdosen täglich von Montag bis Sonntag. Dabei fanden erstmals auch Zweit-Impfungen mit AstraZeneca statt.</p> <p>{element}</p> <p>Damit erhielten seit dem Impfstart im Main-Tauber-Kreis insgesamt 25 814 Personen ihre erste und 6132 Personen ihre zweite Impfung durch das KIZ. Insgesamt wurden bisher also 31 946 Impfdosen durch das KIZ verabreicht. Die vollständige Immunisierung besteht frühestens 14 Tage nach der zweiten Impfung.</p> <p>Seit dem 6. April impfen in Baden-Württemberg auch die Hausarztpraxen flächendeckend mit. Im Main-Tauber-Kreis nehmen laut Kassenärztlicher Vereinigung aktuell 74 Praxen an den Corona-Schutzimpfungen teil, elf mehr als eine Woche zuvor. Sie haben bis einschließlich 2. April bereits 7493 Impfdosen verabreicht, davon 2901 in der vergangenen Woche. Darüber hinaus lassen sich weiterhin viele impfberechtigte Einwohner des Kreises im Zentralen Impfzentrum in Rot am See impfen.</p> <p>Voraussichtlich von Mitte Mai an sind die Beschäftigten von Unternehmen der dritten Priorität entsprechend der Corona-Impfverordnung des Bundes in Baden-Württemberg impfberechtigt. Dazu zählen beispielsweise Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel.</p> <p>Ebenfalls darunter fallen Personen, die in besonders relevanter Position in bestimmten Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind, also Journalisten, Wahlhelfer oder Personen, die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz (einschließlich des Technischen Hilfswerks), in der Justiz oder in der Rechtspflege tätig sind. Als Vorbereitung auf diesen Öffnungsschritt hat die Landesregierung am Donnerstag, 29. April, eine Liste der entsprechenden Unternehmen und Bereiche veröffentlicht, deren Beschäftigten zur kritischen Infrastruktur zählen (Kritis-Liste). Die entsprechenden Stellen können sich ab sofort vorbereiten und beispielsweise das Formular, das später als Impfberechtigung für die Mitarbeiter dient, von der Webseite des Sozialministeriums herunterladen. Alternativ werden auch bereits durch die Branchen und Branchenverbände erstellte Musterformulare als Impfbescheinigung akzeptiert.</p> <p>Für eine flächendeckende Impfung in den Betrieben durch die Betriebsärzte müsse zunächst der Bund noch weitere Voraussetzungen schaffen, teilte das Land mit. Unter anderem müssten die Betriebsärzte den Impfstoff direkt über den Pharmagroßhandel bestellen können. Solange diese Regelungen noch nicht getroffen wurden, werden sich die Beschäftigten dann auch in den Impfzentren impfen lassen können.</p> <p>Aus Sicht des Sozialministeriums ist die schrittweise Öffnung der Impfterminvergabe der „seriösere Weg“, da noch nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stehe, um sofort allen Bürgern ein Impfangebot zu machen. Wie berichtet, hat am Montag, 3. Mai, zunächst die Terminvergabe für Menschen mit Vorerkrankungen wie beispielsweise bestimmten Herzerkrankungen oder Asthma begonnen.</p> <p>Kritische Infrastrukturen (Kritis) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Allerdings steht nach wie vor zu wenig Impfstoff zur Verfügung, so dass auch hier eine Priorisierung notwendig ist. Die Vorgaben dafür sind in der Corona-Impfverordnung des Bundes festgelegt, an denen sich das Land orientiert. <i>lra<br /></i></p>

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    lra/Bild: dpa
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  3. Niederstetten: Naber spricht von „Blockadehaltung“

    Heike Naber kritisiert in einer aktuellen Pressemitteilung die Entscheidung des Landratsamts Main-Tauber, sie des Dienstes im Niederstettener Rathaus zu entheben. Sie hält den Schritt für übereilt.

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    Michael Weber-Schwarz
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  4. Weikersheimer Orgelbauer „Laukhuff“ in der Krise

    Das Traditionsunternehmen Laukhuff (Weikersheim) will unter einen gerichtlichen Schutzschirm und hat bereits vor einiger Zeit einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren beim zuständigen Amtsgericht Crailsheim gestellt.

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    Michael Weber-Schwarz
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  5. Main-Tauber: Wert der Sieben-Tage-Inzidenz erneut gesunken

    <p>Die betroffenen Personen leben im Gebiet von sechs Städten und Gemeinden. Zehn neu Infizierte befinden sich in häuslicher Isolation, eine Person wird stationär behandelt. Es handelt sich in mindestens sieben Fällen um Kontaktpersonen zu bereits bekannten Fällen. Für die Kontaktpersonen der neu Infizierten wird, sofern noch erforderlich, Quarantäne angeordnet und eine Testung veranlasst. Die Gesamtzahl der bislang bestätigt infizierten Personen im Landkreis beträgt nun 4773.</p> <h3>71 weitere Personen genesen</h3> <p>Darüber hinaus sind 71 weitere und damit insgesamt 4443 Personen wieder genesen. Somit sind derzeit 245 Personen im Landkreis aktiv von einer nachgewiesenen Infektion betroffen. Diese Fälle verteilen sich auf das Gebiet der Kommunen (Zahl neuer Fälle jeweils in Klammern): Ahorn: 0, Assamstadt: 5, Bad Mergentheim: 42 (+3), Boxberg: 16, Creglingen: 12 (+3), Freudenberg: 17, Großrinderfeld: 3 (+1), Grünsfeld: 5, Igersheim: 1, Königheim: 2, Külsheim: 26, Lauda-Königshofen: 21 (+1), Niederstetten: 10 (+1), Tauberbischofsheim: 22, Weikersheim: 3, Werbach: 0, Wertheim: 59 (+2) und Wittighausen: 1.</p> <h3>Zwölf weitere Fälle von Mutationen</h3> <p>Bei zwölf weiteren der in den vergangenen Tagen gemeldeten Infektionsfälle im Main-Tauber-Kreis wurde durch nachträgliche Typisierung der Laborproben eine Mutation des Coronavirus nachgewiesen. Es handelt sich in allen Fällen um die britische Variante (B.1.1.7). Nunmehr wurde bei insgesamt 847 Fällen im Kreis eine Virusmutation festgestellt.</p> <p>Aufgrund eines Infektionsfalls beim Personal wurde eine Krippengruppe des Katholischen Kindergartens St. Josef Königshofen vorübergehend geschlossen.</p> <h3>Quarantänen aufgehoben</h3> <p>Die Quarantäneanordnung für die Median-Klinik Hohenlohe in Bad Mergentheim konnte aufgehoben werden. Diese umfasste ein Besuchsverbot sowie einen Aufnahme- und Verlegungsstopp. Nach Grundreinigung und Desinfektion darf die Klinik nun wieder Patientinnen und Patienten aufnehmen.</p> <p>Ebenso aufgehoben wurde die Quarantäneanordnung für die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in der Löffelstelzer Straße in Bad Mergentheim.</p> <p>Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Main-Tauber-Kreis am Dienstag, 4. Mai, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 82,3. Damit lag der RKI-Wert am vierten Werktag in Folge unter 100.</p> <p>Wenn der RKI-Wert auch am Mittwoch, 5. Mai, und damit dann fünf Werktage in Folge unter 100 liegt, entfallen die schärferen Regelungen der Bundesnotbremse am übernächsten Tag, also am Freitag, 7. Mai. Zuvor muss das Landratsamt formell eine entsprechende Feststellung treffen.</p> <h3>Viele Fragen zum Inzidenzwert</h3> <p>Derzeit erreichen das Landratsamt viele Fragen, die den Weg zur Aufhebung der Bundesnotbremse betreffen. Insbesondere geht es dabei um den maßgeblichen Wert der Sieben-Tage-Inzidenz. Bis zum Inkrafttreten des bundesweiten Notbremse-Gesetzes waren bei der Feststellung der Sieben-Tage-Inzidenz die Angaben des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg rechtlich maßgeblich. Für die Bundesnotbremse sind nun jedoch ausschließlich die Angaben des bundesweit zuständigen Robert-Koch-Instituts (RKI) relevant.</p> <p>Das RKI veröffentlicht seinen Inzidenzwert jeweils am frühen Morgen des Folgetags und – das ist die entscheidende Änderung – ordnet ihn auch diesem Tag zu. Damit war nach der Methodik des Robert-Koch-Instituts am Donnerstag, 29. April, der erste Werktag, an dem der Main-Tauber-Kreis wieder einen Inzidenzwert unter 100 erreichte. Dies kann der rechtlich maßgeblichen Tabelle unter www.rki.de/inzidenzen klar und eindeutig entnommen werden.</p> <h3>Wie kommt es zu Inzidenzwerten?</h3> <p>Wie kommt es zu den Inzidenzwerten? Das Gesundheitsamt des Main-Tauber-Kreises übermittelt – wie alle anderen Kreisgesundheitsämter im Land – täglich bis etwa 15.30 Uhr seine aktuellen Fallzahlen dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg. Dieses prüft die Angaben und veröffentlicht dann etwa um 18 Uhr seinen Lagebericht. Darin ist für jeden der 44 Stadt- und Landkreise ein Inzidenzwert enthalten.</p> <p>Er bezieht sich auf die Werte des aktuellen Tags zuzüglich der sechs vorangegangen Tage. So wurde am Abend des 3. Mai der LGA-Inzidenzwert von 82,3 bekanntgegeben, der sich aus den Infektionszahlen vom 27. April bis 3. Mai berechnete.</p> <p>Das Landesgesundheitsamt reicht seine Daten dann an das RKI weiter, das auf dieser Basis am frühen Morgen des folgenden Tages seinen RKI-Inzidenzwert veröffentlicht. Das bedeutet, dass sich der aktuelle RKI-Inzidenzwert von 82,3 ebenfalls auf den Zeitraum 27. April bis 3. Mai bezieht, aber vom RKI als Wert für Dienstag, 4. Mai, bezeichnet wird.</p> <p>Der RKI-Wert betrachtet also immer den Zeitraum der sieben vorangegangenen Tage, ohne den aktuellen Tag. Durch diese zeitversetzte Zuordnung ergibt sich, dass der Main-Tauber-Kreis nach RKI-Methodik seit Donnerstag, 29. April, unter dem Inzidenzwert von 100 liegt. Laut LGA-Lagebericht wäre dies bereits am Mittwoch, 28. April, der Fall gewesen. Der LGA-Wert ist aber durch das Bundesgesetz nicht mehr maßgeblich.</p> <h3>Übermittlungsverzögerungen</h3> <p>Auch kann es sich beispielsweise durch Übermittlungsverzögerungen zwischen Land und Bund ergeben, dass der RKI-Wert anders ausfällt als anhand der zuvor veröffentlichten LGA-Zahl eigentlich zu erwarten wäre. Genau dies war am Donnerstag, 29. April, der Fall. An diesem Tag gab das RKI einen unerwartet niedrigen Inzidenzwert an, der vom zuvor veröffentlichten LGA-Wert deutlich nach unten abwich. Eine Gleichsetzung der beiden Werte ist also auch in der Höhe nicht möglich.</p> <h3>RKI „friert“ Werte ein</h3> <p>Das RKI hat nunmehr klargestellt, dass seine einmal veröffentlichten Werte „eingefroren“ werden. Es wird also auch nach einer verzögerten Übermittlung wie in der Nacht zum 29. April ausdrücklich kein nachträglich korrigierter Wert für das In- oder Außerkrafttreten der Bundesnotbremse herangezogen. Somit sollen sich alle Betroffenen bestmöglich auf zu erwartende Lockerungen oder Verschärfungen einstellen können, ohne durch nachträgliche Korrekturen schwankende Werte beachten zu müssen.</p> <h3>Unterschiedliche Maßstäbe</h3> <p>Der Gesetzestext der Bundesnotbremse sieht auch vor, dass die Bundesnotbremse in einem Stadt- oder Landkreis erst dann gelockert werden kann, wenn der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz fünf Werktage in Folge unter 100 lag. Sonn- und Feiertage wie der Maifeiertag am vergangenen Samstag bleiben unbeachtet. Dagegen genügen drei Tage über 100 – auch Sonn- und Feiertage –, damit die Bundesnotbremse wieder in Kraft gesetzt werden muss.</p> <p>Dies bedeutet letztendlich, dass der Gesetzgeber für den Wegfall von Maßstäben zum Infektionsschutz und zur Pandemiebekämpfung strengere Maßstäbe anlegt, bei einem Wiederanstieg der Infektionen jedoch schneller reagiert werden muss.</p> <h3>Kein Einfluss der Kreisverwaltung</h3> <p>Die Landkreisverwaltung hat Verständnis dafür, dass diese Entscheidungen für Irritationen in Teilen der Bevölkerung sorgen. Sie ist aber an Recht und Gesetz gebunden und muss die Vorgaben so vollziehen, wie Bundestag und Bundesrat diese im Gesetzgebungsverfahren gemeinsam demokratisch beschlossen haben.</p> <p>Ebenso hat die Kreisverwaltung keinen Einfluss auf die unterschiedliche Zuordnung der Inzidenzwerte zum aktuellen Tag oder zum Folgetag, die LGA beziehungsweise RKI vornehmen.<i><br /></i></p>

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    lra/Bild: dpa
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Fotostrecke Tonnenschwere Module für Klinik-Apotheke

Der zweigeschossige Neubau der Klinik-Apotheke am Caritas-Krankenhaus nimmt Formen an.

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Main-Tauber-Kreis, 05.05.2021: Von der Amtseinführung bis zum 10-jährigen Jubiläum, der Wiederwahl oder sogar Dienstenthebung: die besondere Situation einiger Bürgermeister im Main-Tauber-Kreis.

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