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Landesliga Odenwald

Aufsteiger Großrinderfeld punktet auch bei Topteam Oberwittstadt

Lauda zeigt sich nach erster Saisonniederlage gut erholt und schlägt Umpfertal deutlich. Rosenberg. Königshofen braucht vier Auswärtstore für dritten Saisonsieg

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Alles Mühen war umsonst: Oberwittstadt musste sich gegen den kessen Aufsteiger TuS Großrinderfeld mit einem 0:0 begnügen. © Martin Herrmann

FV Lauda – 1. FC Umpfertal 4:0

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Lauda: Hefner, R. Schmidt, Mohr (24. Kalicki), Jurjevic, D. Fell (83. Petrovski), Czeczatka (65. Faber), Fading, Heinzl (70. Kaplan), K. Schmidt, Winter, Jallow.

Umpfertal: Nied, Fischer. Lorenz, Herrmann, Wild, Müller (60. Dürr), Schütz, Kuntschik, Würzberger (52. Gehrig), Tunga (46. Spingler), Dölzer (70. Krenz).

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Felix Röttger
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Tore: 1:0 (12.) Goran Jurjevic, 2:0 (34.) Goran Jurjevic, 3:0 (44.) Mario Fading, 4:0 (87.) Mario Fading. – Schiedsrichter: Cedric Walther (Philippsburg). – Zuschauer: 230.

Von der ersten Minute an war eines zu spüren: Dieser FV wollte nach der Niederlage in Großrinderfeld zeigen, dass er den ersten Ausrutscher in dieser Runde abgehakt hat. Und dies gelang, abgesehen von einem „Durchhänger“ nach der Pause, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung recht überzeugend. Nach zwei guten Angriffen mit Torchancen von Marvin Heintzl und Marius Mohr krönte Goran Jurjevic bereits in der 12. Minute einen energischen Vorstoß von Rouven Schmidt. Dessen Schuss konnte Christopher Nied im Flug nur abklatschen lassen. Den Abpraller bugsierte der Laudaer Torjäger ohne große Mühe aus nächster Nähe zur 1:0-Führung ins Netz. Fünf Minuten später setzte Daniel Fell einen Ball knapp neben den Pfosten. Zu sehen bekamen die Zuschauer vor der Pause ein Spiel auf ein Tor, ohne dass jedoch Umpfertal Beton angerührt hätte. Gerade hatte der Gästekeeper mit einer Glanztat den zweiten Treffer von Jurjevic verhindert, da tauchten die Gäste erstmals mit einem nicht ungefährlichen Kopfball vor dem FV-Tor auf. Die Gäste witterten Morgenluft, als Lukas Kuntschik plötzlich aus 20 Metern den Ball an die Querlatte setzte. Doch Sekunden später die kalte Dusche durch Jurjevic, der mit dem 2:0 nach feiner Einzelleistung für eine Vorentscheidung sorgte. Mario Fading machte dann alles klar, als er eine präzise Flanke von Ousman Jallow freistehend noch vor der Pause zum 3:0 in die Maschen des Gästetores setzte. Nach dem Wechsel verflachte die Partie, weil der FV einen Gang zurückschaltete und der Aufsteiger offensiv zu harmlos blieb. Immerhin gab es noch viele Schüsse aufs FC-Tor, darunter ein Lattentreffer von Rouven Schmidt. Mario Fading besorgte drei Minuten vor dem Abpfiff auf Zuspiel von Tolga Kaplan den 4:0-Endstand.

TSV Oberwittstadt – TuS Großrinderfeld 0:0

Oberwittstadt: Kunz, Kappes, N. Walz, Zimmermann, Kolbeck, Essig (78. Dörr), Günther (74. Blatz), Rüttenauer (78. Greco), Kutirov, Reuther (63. Fackelmann), Häffner.

Großrinderfeld: Liebenstein, Dürr, Ille, Gernert, K. Michel, Kritz, Richter, Schmitt, F. Michel, Thoma (26. Berger), Behringer.

Schiedsrichter: Liam Kastner (Karlsruhe). – Zuschauer: 90.

Nach ausgeglichenem Spiel in der Anfangsphase setzte Gästestürmer Thoma in der 18. Minute mit einem sehenswerten 18-Meter-Freistoß, welcher am rechten Torpfosten landete, ein erstes Ausrufezeichen. In der 25. Minute wurde Rüttenauer herrlich von Essig freigespielt, sein Abschluss aus kurzer Distanz wurde jedoch von einem Gästeabwehrspieler auf der Linie geklärt. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Nicolai Walz nach feiner Hereingabe von Rüttenauer eine sehr gute Kopfballmöglichkeit, doch der Ball ging über das Gästegehäuse. Im zweiten Spielabschnitt dann das gleiche Bild: Bei ausgeglichenem Spiel waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Die besten Möglichkeiten hatten noch die Gäste durch Richter (55.) und Michel (86.). Doch beide Abschlüsse verfehlten das von Kunz gut gehütete TSV-Gehäuse nur knapp, so dass es bis zum Schlusspfiff des sehr gut leitenden Schiedsrichtergespanns beim verdienten Unentschieden blieb.

TSV Rosenberg – SV Nassig 2:0

Rosenberg: Krappel, Mai, Wild, Leis (90. T. Volk), Ondrusch, M. Volk (84. Weidmann), Pssour, Haas, Weiß, Breitinger, (54. Grant),Walz.

Nassig: Floder, Aust, Baumann, Sock, Henninger, Emrich, Rohde, Budde, Gattenhof, Stobbies, Schiek.

Tore: 1:0 (31.) Breitinger, 2:0 (33.) Walz. – Schiedsrichter: Philipp Dofek. – Zuschauer: 180.

In einem ordentlichen Landesliga– Spiel war es in der ersten halben Stunde eine ausgeglichene Angelegenheit, die einzige Torchance der Nassiger vereitelte Tormann Sebastian Krappel in einer Eins-gegen-Eins-Situation blieb er Sieger und auch eine gefährliche Flanke kurz darauf pflückte sich Krappel souverän herunter. Aufbauend auf einer guten Torhüterleistung war es dann Daniel Breitinger der einen Freistoß zur verdienten 1:0-Führung ins Netz hämmerte. Danach lief das Kombinationsspiel des TSV wieder richtig an und nur zwei Minuten später war es Manuel Walz mit einem unhaltbaren Kopfball zum 2:0. Von Nassig kam zu diesem Zeitpunkt nichts mehr, und so ging man mit einem beruhigenden 2:0 in die Pause. Die zweite Hälfte war noch keine Minute alt, als M. Volk vor dem Gäste aufkreuzte und der Torhüter bravourös seine Mannschaft vor dem 0:3 bewahrte. Nochmals M. Volk und D. Weiß hatten Chancen das Ergebnis höher zu schrauben. Die letzten Minuten wurde nochmal kräftig durchgewechselt ,am hochverdienten Sieg der leicht hätte höher ausfallen können änderte sich nichts mehr.

FV Reichenbuch – FV Mosbach 1:4

Reichenbuch: Wurzel, Utz, Gruber, Kunzmann, Baur, Tomizawa, Winter, Deter (46. Schnabel), Panagioditis (63. Huy), Weiß (23. Vogel), Kirschenlohr.

Mosbach: Bittig, Ebert, Roos (78. Knörzer), Frey (78. Grub), Mohr, Kerling (63. Müller), Martin, Wolf, Heizmann, Augustin (80. Bieler), Eitelwein.

Tore: 1:0 Kunzmann (2.), 1:1 Eitelwein (33.), 1:2 Heizmann (51.), 1:3 Heizmann (67.), 1:4 Roos (75.). – Schiedsrichter: Miguel Rapp (Stutensee). – Zuschauer: 210.

Es entwickelte sich das zu erwartende Spiel, das der Gast aus Mosbach mit 1:4 für sich entschied. Es war aber der FV Reichenbuch, der das Spiel in der zweiten Minute mit dem 1:0 durch Kunzmann eröffnete. Es gab ein Missverständnis in der Defensive der Gäste und Kunzmanns herzhafter Schuss schlug im Gehäuse der Gäste ein. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Ballbesitz der Gäste immer deutlicher, und die Defensive des FVR leistete gute Arbeit. In der 25. Minute eroberte der FVR den Ball im Mittelfeld und Kunzmann sah den weit vor dem Tor postierten Gästekeeper, hatte jedoch Pech, dass die Kugel knapp drüber ging. Nur kurze Zeit später zog M. Deter aus 16 Meter ab, der Schuss war aber sichere Beute für Bittig. In der 33. Minute klärte der FVR den Ball mit einem Pressschlag, das Spielgerät flog aber in die Mitte, dort stand Eitelwein völlig frei und köpfte zum 1:1 ein. Reichenbuch wurde von den Gästen in die eigene Hälfte gedrückt. In Hälfte zwei eigentlich das gleiche Bild, der Gast hatte viel Ballbesitz und kam dann in der 51. Minute durch einen schmeichelhaften Elfmeter zur 1:2-Führung. Mosbach machte weiterhin Druck, und die Heimmannschaft kämpfte aufopferungsvoll. In der 66. Minute staubte Heizmann zum 1:3 ab. In der 75. Minute stand Roos völlig frei im Fünfmeterraum und setzte die Kugel zum 1:4 ins Netz, was auch den Endstand bedeutete.

VfK Diedesheim – SV Königshofen 3:4

Diedesheim: Hammel, Hogen, Guth (60. Sahin), Wilhelm, Lenz, Angstmann, Hüttler, Kriegert, R. Müller (79. Fitze), N. Müller, Heck.

Königshofen: Hönig, Henning, Wolf, Baumann, Arias, Tiefenbach, Beirich, Carrapato Especiosa, Michelbach, Rathmann, Helbig.

Tore: 1:0 Kriegert (2.), 1:1 Michelbach (10.), 1:2 Henning (15.), 2:2 Angstmann (42.), 2:3 Especiosa (52.), 2:4 Michelbach (54.), 3:4 Angstmann (58.). – Schiedsrichter: Becker (Calmbach). - Zuschauer: 145.

Das Spiel begann mit Feldvorteil für den VfK Diedesheim. Bereits nach zwei Minuten konnte Diedesheim durch Kriegert nach Vorlage von Hüttler in Führung gehen. In der siebten Minute hätte Lenz bereits erhöhen können, der starke Gästekeeper vereitelte aber hervorragend. Nach weiteren drei Minuten hätte wiederum Angstmann auf 2:0 erhöhen können, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Wie aus dem Nichts glich Königshofen in der zehnten Minute aus. Nach einem Standard schraubte der Gast dann das Ergebnis auf 2:1 hoch. Diedesheim war spielerisch überlegen und war in der Offensive stets gefährlich. Die Chancen wurden aber nicht genutzt. Kurz vor der Halbzeit glich Angstmann dann nach Eckball von Hüttler aus. Nach der Halbzeit kam Königshofen wacher aus der Kabine. Ein direkt getretener Freistoß der Gäste führte zum 2:3. Einige Minuten später erhöhte Königshofen sogar auf 4:2. Danach begab sich Königshofen ausschließlich in die Defensive und hatte kaum noch nennenswerte Chancen. Angstmann nutze eine zu kurze Abwehr per Lupfer zum 3:4. Königshofen konzentrierte sich ausschließlich auf das Verteidigen. In der Folge war offensiv lediglich der VfK am Drücker. Aufgrund einiger fragwürdiger Schiedsrichterentscheidungen und der geringen Chancenverwertung änderte sich am glücklichen Auswärtserfolg nichts mehr.

SV Neunkirchen – VfR Uissigheim 2:0

Neunkirchen: Haas, Dim, Agac (86. Müller), Homoki, Hader, B. Karic (72. Ohlhauser), Stoitzner, Nagel, Ihrig, Thal (80. A. Karic), Lenz (69. T. Eiermann).

Uissigheim: M. Diehm, R. Diehm, Lemnitz, Schmitt, Faulhaber, Duschek (79. Füger), Winkler (79. Krug), Martin, Schipper (14. Horn), Morawietz, Walz (84. Oberst).

Tore: 1:0 Hader (33.), 2:0 Diehm (89./Eigentor). – Schiedsrichter: Felix Stephan (Bilfingen). – Besonderes Vorkommnisse: Karic verschießt Elfmeter (15.): Spiel wegen Verletzung fast 50 Minuten unterbrochen. – Rote Karte: M. Diehm (14.). – Zuschauer: 120.

Zum sechsten Spieltag empfing der SV Neunkirchen den Tabellennachbarn und man konnte sich in einer turbulenten und von einer langen Verletzungspause geprägten Partie letztlich verdient mit 2:0 durchsetzen. Der SVN begann gut und ließ den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen. Auch der Gast suchte spielerische Lösungen und so entwickelte sich eine anständige Partie. Die erste Chance hatte dann der SVN durch Hader. Kurz darauf tauchte der Gast im 16er auf, Agac konnte aber souverän klären. In der 14. Minute wurde Hader vom Gästekeeper zu Fall gebracht und Diehm sah dafür die Rote Karte. Den fälligen Strafstoß ließ Karic aber ungenutzt. Im weiteren Spiel hatte der SVN in Überzahl viel Ballbesitz, blieb aber im Abschluss zu ungenau. In der 33. Minute kombinierten sich Karic und Thal am Strafraumrand gut durch und Thal steckte im Anschluss den Ball auf Hader durch, der den Ball sicher zum 1:0 im Tor unterbringen konnte. Der SVN kontrollierte zwar mit Ballbesitz das Geschehen, blieb aber im letzten Drittel zu ungenau und kam so nur selten zu guten Abschlüssen. Der Gast agierte immer defensiver, so dass vor der Pause nichts mehr passierte. Nach der Halbzeitpause versuchte der SVN, wieder die Kontrolle zu übernehmen und der Gast versucht aus einer tief stehenden Defensive schnell umzuschalten. Mit zunehmender Spieldauer hatte der SVN wieder mehr Zugriff und konnte das Spiel wieder kontrollieren. Insgesamt erspielten sich aber beide Teams nur wenig nennenswerte Möglichkeiten. Erst in der Schlussphase war der Gast nochmals alles nach vorne. In der 86. Minute musste die Partie wegen einer Verletzung lange unterbrochen worden, da sich Agac im Zweikampf verletzte. Nach fast 50-minütiger Unterbrechung wurde das Spiel fortgesetzt. Fast mit dem Abpfiff sorgte dann ein Eigentor von Diehm nach Hereingabe von Ihrig für das 2:0 und die Entscheidung.

Spvgg. Neckarelz – FC Grünsfeld 1:1

Neckarelz: de Pizzol, Güzel (46. Bentz), Gashi (87. Deigner), Söll, Pavlic, Ilkin, Hatzis, Lemberger, Feyerabend, Korkmaz, Yavuz.

Grünsfeld: Talic, Dürr, Konrad, Wagner, Müller (70. Kraft), Seubert, Alexander Albert, Engert, Scherer (89. Baytekin) Eckert (76. Kordmann), Gerberich.

Tore: 0:1 Albert, (41., Elfmeter), 1:1 Pavlic (63.). – Schiedsrichter: Christopher Funk (Ziegelhausen-Peterstal).

Nachdem Alexander Albert in der 41. Minute einen Elfmeter verwandelt hatte, gingen die Grünsfelder mit der 1:0-Führung in die Halbzeitpause. Marcel Pavlic glich in der 63. Minute für die Neckartäler aus. Weitere Tore waren nicht zu verzeichnen, so dass sich die beiden Teams mit einem Remis trennten, das den dritten Tabellenplatz des FC Grünsfeld nicht gefährdet.

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