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Festwochenende

Viele Besucher und gute Stimmung

100 Jahre Musikkapelle Vilchband ausgiebig gefeiert

Von 
pdw
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Einer der wesentlichen Höhepunkte waren Festumzüge am späten Sonntagmittag sowie am frühen Montagabend mit zahlreichen Musik- und Feuerwehrgruppen aus der Region. © Peter D. Wagner

Vilchband. Beste Stimmung und sehr guter Besuch herrschte bei dem großen Festwochenende, das die Musikkapelle Vilchband von Freitagabend bis einschließlich Montagabend aus Anlass ihres 100-jährigen Bestehens feierte.

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„Vilchband rockt“ lautete das Motto am Freitag im großen Festzelt bei einem Beatabend mit der Band „Lost Eden“ und deren Sängerin Katjana zum Auftakt der viertägigen Jubiläumsfeier, die vom Blasmusikverband Tauber-Odenwald unterstützt wurde. Ab dem frühen Samstagabend ging es mit einem „böhmischen Warm-up“ des Blasorchesters „Blechintakt“ und im weiteren Verlauf mit einem musikalischen Stimmungsabend des „Aalbachtal Express“ weiter.

Festgottesdienst

Der Sonntag begann am Vormittag mit einem Festgottesdienst, der von Oliver Störr, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Grünsfeld-Wittighausen, zelebriert wurde. Ein anschließendes Weißwurstfrühstück und Mittagessen umrahmten die Wittighäuser Musikanten unter Leitung von Thomas Landwehr. Einer der wesentlichen Höhepunkte war ein Festumzug am späten Mittag mit zahlreichen Musik- und Feuerwehrgruppen aus Vilchband, Wittighausen und der Region sowie mit Bürgermeister Marcus Wessels, dem Gemeinderat und weiteren Ehrengästen.

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Mit einem „Massenchor“ anschließend auf dem Festplatz neben der Beachvolleyballanlage ließen Blasmusiker aus den am Umzug teilnehmenden Kapellen unter anderem die Europahymne und die Polka „Böhmischer Traum“ erklingen.

Nach dem Einzug der Musikkapellen und Feuerwehrabordnungen, bei dem die Festdamen am Eingang zum Festzelt ein Spalier bildeten, folgten Grußworte von Heinz Weber, Vorsitzender der Musikkapelle Vilchband, Bürgermeister Marcus Wessels und Herbert Münkel, Präsident des Blasmusikverbandes Odenwald- Bauland. „Die Musikkapelle Vilchband ist ein phantastisches Aushängeschild für den Ortsteil, die gesamte Gemeinde und darüber hinaus“, attestierte Wessels. Herbert Münkel gratulierte explizit der Vilchbänder Musikkapelle zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum.

Am Nachmittag sorgte die Musikkapelle Grünsfeld, am späten Nachmittag das Orchester der Becksteiner Musikanten und ab frühen Abend die mainfränkische Blasmusikformation „Meeblech“ für fetzige Stimmung im Festzelt.

Am gestrigen Montag standen ein Kinder- und Seniorennachmittag sowie eine Landmaschinenschau der Firma Zürn – John Deere auf dem Programm. Zur Blasmusik „After Work“ ab späten Nachmittag wurden als besondere Schmankerl fränkische Schäufele offeriert. Nach einem erneuten Festumzug am frühen Abend präsentierten danach „Die Zeubelrieder“ einen schwungvollen Festausklang. Die „Gute-Laune-Musiker“ aus dem Ochsenfurter Stadtteil Zeubelried waren bereits 2016 zum 95-jährigen Jubiläumsfest der Musikkapelle Vilchband zu Gast, ebenso die Band „Lost Eden“, die Wittighäuser Musikanten und das unterfränkische Kultensemble „Meeblech“.

Für das leibliche Wohl wurde wieder an allen vier Festtagen mit einer breiten Auswahl an Speisen und Getränken gesorgt. Zudem gab es einen Biergarten vor dem Festzelt sowie eine Kaffee-Kuchen-Longue, eine Cocktailbar und eine Extra-Bar mit exquisit auserlesenen Qualitätsweinen im Zelt.

Jubiläumszeitschrift

Ebenfalls an allen vier Tagen war eine Jubiläumszeitschrift erhältlich. Der Mitte April unerwartet und viel zu früh verstorbene Paul Thimm hatte bei seinem reichlichen Mitwirken zur Organisation und zu den Vorbereitungen für das Jubiläumsfest unter anderem auch die Chronik der Musikkapelle Vilchband überarbeitet, die Basis für diese Festschrift bildete.

In einer Bilanz zeigte sich Heinz Weber begeistert über die durchgängig hohe Besucherresonanz und gute Stimmung. Gleichzeitig dankte der Vorsitzende der Musikkapelle Vilchband insbesondere der gesamten Helferschar, die sich weit über die aktiven Musiker hinaus rekrutierte, für ihr großes Engagement zum erfolgreichen Gelingen dieses Jubiläumsfestwochenendes. „Die langen Planungen sowie die rund eine Woche Aufbauarbeit und die Dekorationen mit viel Liebe zum Detail haben sich gelohnt“ resümierte er.

„Dieses große Fest war für unser Dorf etwas ganz Besonderes und zugleich ein Markenzeichen in der Region, dass wir in der Ortsgemeinschaft eine derartig umfangreiche Veranstaltung stemmen können“, hob Heinz Weber in seinem Fazit stolz hervor. pdw

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