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Sitzung - Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Königheim-Werbach tagte

Tauberbischofsheim: Grünes Licht für weitere Photovoltaik-Freiflächen

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dib
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Tauberbischofsheim. Es war eine einstimmige Angelegenheit, die jüngste Sitzung der vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Königheim-Werbach. Die zahlreichen Tagesordnungspunkte waren bei der Sitzung in der Stadthalle in Tauberbischofsheim in 15 Minuten abgehandelt. Dabei standen vor allem Änderungen des Flächennutzungsplans im Vordergrund.

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Mit dem einmütigen Votum wurde der Weg geebnet für Vorhaben der Kommunen im Bereich Gewerbe und Energieversorgung. „Gerade in der aktuellen Situation haben wir positive Beschlüsse auch im Bereich erneuerbare Energien gefasst“, betonte Tauberbischofsheims Bürgermeisterin Anette Schmidt als Vorsitzende. Damit könne man ein weiteres Stück Unabhängigkeit ermöglichen.

Die Verwaltungsgemeinschaft Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Königheim-Werbach gab grünes Licht für Photovoltaik-Flächen. © Seufert

Den Kompromiss der Mediation zur Windenergie auf Gemarkung Königheim hatte der Königheimer Gemeinderat schon im vergangenen Jahr befürwortet. Nun stimmten die Mitglieder der Verwaltungsgemeinschaft dem Abschluss einer Erstreckungsvereinbarung zur „Abschlussvereinbarung Mediation“ zu. Parteien sind dabei die Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft sowie die Zeag und die Bürgerenergie Königheim. Die Bürgerenergie wollte ursprünglich 19 Windräder auf Gemarkung Königheim errichten, von denen 16 nicht in dafür ausgewiesenen Standorten geplant waren. Nun wurde ein Kompromiss gefunden.

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Königheims Bürgermeister Ludger Krug betonte: „Hinter dem Abschluss steht ein langer Prozess mit Streitschlichtung.“ Möglich sind nun, so Krug, je drei kleinere Windenergieanlagen in Brehmen und Pülfringen. Damit ist der Klageweg abgewendet. „Die Mediation ist zielführend zu Ende gebracht“, so Anette Schmidt. Das liege auch im Interesse der Verwaltungsgemeinschaft.

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Einstimmig wurden auch die „Isolierte Positivplanung Windkraftnutzung Königheim“ sowie der Abschluss des städtebaulichen Vertrags vom Gremium befürwortet.

Rechtskräftig zu Ende gebracht werden können die Sonderbauflächen für Photovoltaik im Bereich „Solarpark Dittwar, westlich A 81“ mit 2,4 Hektar und im „Solarpark Nollenhöhe“ mit drei Hektar auf Gemarkung Großrinderfeld. Eine Sonderfläche auf Gemarkung Königheim ist auf einem rund 14,6 Hektar großen Areal bei Weikerstetten geplant.

Weitere insgesamt 13 Hektar stehen für Freiflächen-Photovoltaikanlagen im Solarpark Hof Birkenfeld auf Gemarkung Gissigheim und Pülfringen zur Verfügung. Auf Gemarkung Tauberbischofsheim erhielt der Vorentwurf für die Sonderbaufläche „Photovoltaik Fichtengrund“ mit 3,5 Hektar die Zustimmung. Geplant ist die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung.

Die Beschlussfassung zur Änderung des Flächennutzungsplans mit der Erweiterung des Gewerbegebiets „Geißgraben II“ in Gerchsheim und des Areals „Schneekasten/Buckel im Teich/Ehemaliges Bahngelände östlich des Friedhofs“ in Tauberbischofsheim erfolgte nach der Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen ebenfalls einstimmig. dib

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