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Rundgang

Den historischen Charakter erhalten

Kreuzwertheimer Gemeinderat informierte sich über Möglichkeiten einer Neugestaltung der Altstadt

Von 
Hans-Peter Wagner
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Bei einem Rundgang durch die Altstadt der Marktgemeinde Kreuzwertheim machte sich der Gemeinderat ein Bild darüber, welche Möglichkeiten und Maßnahmen im Rahmen der Stadtentwicklung möglich sind. © Hans-Peter Wagner

Kreuzwertheim. Ein Teil der Sitzung des Marktgemeinderates Kreuzwertheim am Dienstag bestand aus einem Rundgang durch die Gemeinde. Erster Bürgermeister Klaus Thoma erläuterte, man habe sich lange Gedanken gemacht. Es habe einen Stellenwert und sei sinnvoll, dass die Stadtplaner bei einem Ortsrundgang Verschiedenes aufzeigten.

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Also machte man sich gemeinsam auf den Weg durch Kreuzwertheims Altstadt. Architektin Alexandra Franzke und Stadtplaner Mathias Dargel von der „Schirmer Architekten und Stadtplaner GmbH“ erläuterten unterwegs besondere Details ebenso machten sie Angaben zur Gesamtbetrachtung. Beim Rundgang angesprochen wurde die ursprüngliche Parzellenstruktur des Altortes, der abgewandelt und entdichtet worden sei. Der Markt Kreuzwertheim habe hier manche Stufen mitgemacht, so war von fachlicher Seite zu hören.

Nun gelte es zu bestimmen, wie vernünftig damit umgegangen und wie auf die Weiterentwicklung ge-achtet werde. Es gab dazu unterwegs Gespräche im größeren und im kleineren Kreise mit Themen wie Raumkanten, Dachformen und Parzellenstruktur. So war zu hören, die Energiewende gelinge nur mit einer Umstellung. Es gelte, vor Ort Strom zu erzeugen und umzuverteilen, und eine Form zu finden, damit umzugehen. Der Bürgermeister gab weitere Erläuterungen zum Was und zum Wie.

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Dargel sprach zum Beispiel eine moderne Schaufenstergestaltung an und dass viel in die Satzung mit aufgenommen werden solle. Er erläuterte zudem, was förderfähig ist. Zuerst gehe es um die Erarbeitung eines Konzeptes. Dargel unterstrich, „nur verbeten“ gehe nicht, es müssten Alternativen aufgezeigt werden. Franzke verwies auf förderfähige Maßnahmen und den Wunsch, sich bei Beschilderungen auf ein einheitliches Konzept einigen zu wollen. Es gebe insgesamt so viel zu tun, dass dies nicht alles gleichzeitig geschehen könne.

Man hörte unterwegs auch, die Gemeinde könne „Gesamtes“ fördern, welche Möglichkeiten zur För-derung es gebe, wo deren Grenzen liegen. Thoma warf ein, „neu“ sei nach der Gestaltungssatzung nicht erlaubt. Er erläuterte zur angedachten Satzung, Spannungsfelder ließen sich nicht auflösen. Die Gruppe diskutierte eifrig, kam auch zur Erörterung von Einzelheiten.

Im Herzen des Ortes angekommen sagten die Fachleute, alte Details erzählten Geschichten. Durch eine Freiflächengestaltung könne der Wohnwert erhöht werden, dies lasse sich an vielen hochwertigen Beispielen ablesen.

Abschließender Treffpunkt beim Rundgang war bei einem Gebäude in der Haslocher Straße.

Die Fachleute zeigten sich gespannt, wie das Anwesen in fünf Jahren aussehen wird bezüglich Sanierungsbedarf, Fassadengestaltung oder der Neugestaltung des Innenhofs.

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