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Vorfreude

Bier fürs Kreuzwertheimer Quätschichfest schmeckt

Verantwortliche sind mit den extra gebrauten Gerstensaft zufrieden. Gefeiert wird ab dem 2. September

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hw
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Höchstes Lob erhielt das Festbier für das 67. Heimat- und Quätschichfest in Kreuzwertheim. Auf ein gutes Gelingen stießen die Mitglieder des Festausschusses zusammen mit den Verantwortlichen der Brauerei an. © Holger Watzka

Kreuzwertheim. Festbierprobe an einem milden Sommerabend im Brauereihof in Kreuzwertheim: Der Festausschuss für das 67. Heimat- und Quätschichfest war sich in froher Runde mit der Führungsriege der Brauerei darin einig, dass das bernsteinfarbene und ausgesprochen süffige Festbier eine Liebeserklärung an die Braukunst ist.

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„Wir haben sicherlich nicht das größte, dafür aber eines der charmantesten Volksfeste in der Umgebung,“ erklärte der gut gelaunte Bürgermeister Klaus Thoma. Für die Einladung zur Festbierprobe bedankte er sich bei den Gastgebern von der Spessart-Brauerei und dem Quätschichfest-Gremium, allen voran Romana Click, Nadine Miltenberger, Anton Futschek und Siegfried Göbel.

„Unser Traditionsfest lebt von seiner Herzlichkeit und Ehrlichkeit und seinen zufriedenen Gästen,“ wusste Bürgermeister Thoma. Er sah im Quätschichfest einen wesentlichen Beitrag zur Festigung des Gemeinschaftssinnes. Man habe das Fest in Kreuzwertheim in den vergangenen Jahren der Corona-Pause schmerzlich vermisst. Denn gerade hier stehe nicht der Kommerz im Vordergrund, sondern das Gespräch, der gegenseitige Austausch, das Wiedersehen und Feiern in entspannter Atmosphäre.

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Von
Hans-Peter Wagner
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Der Rathaus-Chef zeigte sich überzeugt, dass sich dank der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Kreuzwertheim beim bevorstehenden Quätschichfest von seiner besonderen gastlichen Seite zeigen werde und aufgrund der Mithilfe auch günstige Familienpreise angeboten werden. Im Hinblick auf die ortsansässige Brauerei sprach Thoma von einer echten lokalen Wertschöpfung.

Angesichts des Festbiers geriet er ins Schwärmen: dezent hopfig, vollmundig, fruchtig und dabei fein malzig, bernsteinfarben und ausgesprochen süffig – also ein ausgezeichnetes Bier von hervorragender Qualität. Brauereibesitzer Friedrich Wilhelm mit seinen beiden Braumeistern Bruno Pleninger und Stefan Mützel haben, so Thoma, hier ihre ganze Liebe zur Braukunst gezeigt.

„Das schöne Leben fängt an,“ freute sich der neue Brauereibesitzer Friedrich Wilhelm. Seit einem Jahr sei er hier und spüre, dass Kreuzwertheim hinter der Brauerei stehe. Nach vorne schauend sagte der Chef der Spessart-Brauerei: „Wir werden uns öffnen und wir wollen eine Erlebnisbrauerei werden.“ Angesichts des Biers in den Krügen der frohen Probierrunde sprach Wilhelm von einem handwerklich gebrauten Bier, leicht malzig und mit leichten Hopfenaromen.

Für Heiterkeit sorgten lockere Trinksprüche, Klaus Thoma und Friedrich Wilhelm waren die Garanten für viele Lacher in der bierseligen Runde im Brauereihof. Thoma: „Als Moses an die Berge klopfte, gleich Wasser aus dem Felsen tropfte. Doch viel größer ist in Kreuz das Wunder hier, ganz ohne klopfen kommt das Bier.“

Romana Click stellte namens des Festausschusses das vorläufige Programm für das 67. Heimat- und Quätschichfest vom 2. bis 5. September vor. Der Ablauf ist ähnlich dem früherer Jahre.

Festprogramm

Die Festeröffnung erfolgt am Freitag, 2. September, am Turm durch Bürgermeister Klaus Thoma. Anschließend startet der Festzug zum Bieranstich ins Festzelt. Dabei gibt es einen Beitrag des Männergesangvereins und eine Oldtimerschau entlang der Hauptstraße. Im Zelt spielt die „Triefensteiner Tanzlmusi“ und zur späten Stunde DJ Lou Beeger.

Am Samstag ist Seniorennachmittag mit musikalischer Unterhaltung. Für die Kinder sind der Auftritt eines Zauberers, Motorbootfahren und Schminken vorgesehen. Am Abend ist Partystimmung und Tanz mit „Upgrade“.

Der Sonntag beginnt mit einem ökumenischen Festgottesdienst, anschließend ist Frühschoppen samt Mittagessen mit „Äschisch Bläschisch“. Am Nachmittag spielt die „Fränkische Trachtenkapelle Breitenbrunn“.

Der Montag ist der „Tag der Betriebe und Vereine“ mit Kesselfleischessen und den „Firefighters“ aus Hasloch. hw

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