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Offizielle Übergabe - Geschenk von Christel und Hugo Horn bereichert zukünftig das Grünsfelder Rathaus

Neue Stadtansicht für den Bürgersaal

Von 
Matthias Ernst
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Ein neues Bild mit einer Stadtansicht aus den 1950er Jahren schmückt nun den Bürgersaal im Grünsfelder Rathaus. Bei der Übergabe (von links): Bürgermeister Joachim Markert, Anton Schulz und Edgar Weinmann. © Matthias Ernst

Grünsfeld. Jahrelang hing das Bild mit der Grünsfelder Stadtansicht im Gasthaus „Zum Löwen“ im Gastraum. Dann nahmen es Hugo und Christel Horn mit zu sich nach Hause, die Schäden durch das Rauchen in der Gastwirtschaft taten dem Werk und seinem Rahmen nicht gut. Nun stifteten die beiden das Bild an die Stadt Grünsfeld. Diese ließ es vom Büttharder Kirchenmaler Anton Schulz restaurieren, damit es im neuen Glanz im Bürgersaal einen würdigen Platz erhält.

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„Das Bild wertet den Bürgersaal nochmals auf“, freute sich Grünsfelds Bürgermeister Joachim Markert bei der Übergabe durch Schulz und den Spendenvermittler Edgar Weinmann. Der Bürgersaal werde zunehmend als Trausaal genutzt und da passe das Bild mit der Absicht des Rathauses und der Hauptstraße in Richtung Kirche St. Peter und Paul perfekt hinein.

Die Farbgebung und der Rahmen ergänzen sich ideal mit den anderen Stücken im Saal, die im Laufe der Zeit vom Ehrenbürger Edgar Weinmann gesammelt und der Stadt zur Verfügung gestellt wurden.

Viel Firnes entfernt

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Anton Schulz musste viel Firnes von dem etwa in den 1950er Jahren gemalten Bild entfernen, berichtete er bei der Übergabe. Nikotin und Fettablagerungen hatten das Bild von Karl Benninger (1924 bis 1990), das er für Christian Horn und dessen Frau gemalt hatte, stark beschädigt. Nun strahlt es wieder und erfüllt den Bürgersaal mit seinem Anblick. Früher hing an dem Platz des Bildes eine Schandgeige und ein Dreschflegel. Nicht ganz passend für Eheschließungen, fand Bürgermeister Markert scherzhaft. Das Bild mache sich da bedeutend besser. Für die beiden abgenommenen Gegenstände werde man einen Platz im Ratssaal finden, da passen sie auch gut hin.

Er dankte ausdrücklich Edgar Weinmann für die Vermittlung und Anton Schulz für die Restaurierung sowie dem Ehepaar Horn für die Schenkung. Markert bedauerte, dass sie nicht selbst zur Übergabe gekommen waren, konnte ihre Beweggründe aber verstehen. Beide wollen nicht so in der Öffentlichkeit stehen.

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