TSV Assamstadt - Nach umfassender Sanierung steht das Sportheim ab sofort wieder für verschiedenste Anlässe der Gesellschaft zur Verfügung

Rund 1700 freiwillige Stunden erbracht

Von 
Klaus T. Mende
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Bürgermeister Joachim Döffinger (von links), Sportheim-Beauftragter Jürgen Wachter und die beiden Vorsitzenden Christian Hügel und Christian Geißler freuen sich über die gelungene Modernisierung des TSV-Sportheims, die zum Großteil in ehrenamtlicher Eigenleistung erfolgt ist. © Klaus T. Mende

Die Verantwortlichen des TSV Assamstadt haben die Corona-Pandemie dazu genutzt, das Sportheim grundlegend zu modernisieren – zum überwiegenden Teil in ehrenamtlicher Eigenregie. Das Resultat kann sich sehen lassen.

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Assamstadt. Aufgrund der stark sinkenden Inzidenzzahlen stehen beim TSV die vereinssportlichen Aktivitäten wieder in den Startlöchern. Um dem Wohlfühlfaktor der Mitglieder gerecht zu werden, braucht es hierzu adäquates Equipment, ebenso entsprechende Räumlichkeiten – mit einem Sportheim als zentraler Anlaufstelle mit Aufenthaltsqualität.

Aller Ehren wert

Jürgen Wachter zeichnet als Sportheim-Beauftragter des TSV zuständig. Und was in den vergangenen gut eineinhalb Jahren unter seiner Regie umgesetzt wurde, ist aller Ehren wert. Bei einem Besichtigungstermin zollten jetzt Bürgermeister Joachim Döffinger und die Club-Vorsitzenden Christian Hügel und Christian Geißler großen Respekt für das außergewöhnliche Engagement von Wachter und seinen gut vier Dutzend Mitstreitern bei der Realisierung des Vorhabens.

„Die Räumlichkeiten und das Mobiliar waren doch sehr in die Jahre gekommen. Deswegen musste etwas getan werden“, beschreibt Wachter die Situation vom Sommer 2019. In der neustrukturierten Vereinsführung fand er sofort Befürworter, die sich die Umsetzung dieses Projektes von Anfang an auf die Fahnen geschrieben hatten. Und da in Assamstadt Begriffe wie Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement traditionell groß geschrieben werden, habe es auch außer Frage gestanden, genügend Helfer zu finden. Ziel sei es gewesen, die Kosten in einem überschaubaren Rahmen zu halten. „Und dies ist uns auch sehr gut gelungen. Insgesamt wurden über 1700 freiwillige Arbeitsstunden erbracht. Dabei wurden knapp 50 000 Euro Eigenmittel investiert, für die keine Darlehen aufgenommen wurden“, so der Sportheim-Beauftragte weiter. Auf etwa die gleiche Summe sei der freiwillige Einsatz der Mitglieder zu beziffern.

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Herausgeputzter Gastraum

Und was wurde gemacht? Der Gastraum ist auf den ersten Blick fast nicht wieder zu erkennen und hat sich richtig herausgeputzt. „Wir haben eine Akustikdecke eingebaut, die Wände neu verkleidet, neue Türen eingebracht, die Rollläden erneuert, Isolierungen angebracht, die Theke komplett modernisiert, das Mobiliar ausgetauscht und eine neue Lüftungsanlage eingebaut“, bilanziert Wachter die umfangreichen Arbeiten.

In der angrenzenden Küche sei zusätzlicher Raum geschaffen worden und darüber hinaus habe man die sanitären Anlagen grundlegend saniert, damit sie heutigen Ansprüchen gerecht werden.

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Assamstadts Schultes Joachim Döffinger hebt die Bedeutung des Sportheims für die gesamte Gemeinde hervor. Bei der Umsetzung des Vorhabens hätte die Kommune als Eigentümer den Verantwortlichen freie Hand gelassen – das Ergebnis sei lobenswert. Nachdem das Gebäude jetzt wieder „up to date“ sei, freuen sich die beiden Vorsitzenden Hügel und Geißler auf viele künftige Events, die die Räumlichkeiten mit Leben erfüllen sollen.

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Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt