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Partie im Fokus

Spielgemeinschaft setzt Ausrufezeichen

Das kampfbetonte Derby entschied der Aufsteiger mit 2:1 für sich. FC Grünsfeld II tat sich schwer

Von 
Nils Villmann
Lesedauer: 
Über weite Phasen des Spiels behauptete sich die Spielgemeinschaft Schönfeld/Kleinrinderfeld II. Doch Grünsfeld (rote Trikots) warf alles rein und gab sich nicht geschlagen. © Corvin Schmid

SpG Schönfeld/Kleinrinderfeld II – FC Grünsfeld II 2:1

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Schönfeld/Kleinrinderfeld II: D. Deckert, Voeske, Kern, Schmitt (65. Dogan), Schuster, Meyer, Hajra (85. Breeden), Heck, Karadag, Kraft (72. F. Deckert), Roth.

Grünsfeld II: Ekert, Kraft, von Brunn, Funtukas, C. Betzel (61. Karres), Konrad, Häusler, Bamberger, Krobucek (73. Spang), Pfeuffer (78. Brückner), M. Betzel.

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Tore: 1:0 (52.) Robert Schuster, 2:0 (64.) Marius Heck, 2:1 (90.+1) Mirco Häusler. - Schiedsrichterin: Luisa Behringer (Gommersdorf). - Zuschauer: 150.

Die Ausgangslage vor der Partie war durchaus interessant. Mit dem ambitionierten Aufsteiger SpG Schönfeld/Kleinrinderfeld II und dem bis dato ungeschlagenen FC Grünsfeld II hatte dieses Derby alles, was man im Vorfeld von einem Spitzenspiel erwarten würde.

Spielfluss unterbrochen

Die Begegnung verlief aber weniger glanzvoll als gedacht. Die Hausherren standen von Beginn an hoch und versuchten die Gäste früh unter Druck zu setzen. So gehörte auch die erste Chance der Spielgemeinschaft – die gut getretene Hereingabe verpasste Marius Heck aber noch knapp (4.). In der Folge entwickelte sich eine sehr kampfbetonte Partie. Beide Mannschaften versuchten die Räume eng zu halten, so dass der Spielfluss immer wieder durch kleinere Foulspiele und Reibereien unterbrochen wurde. Offensiven Schwung hatten dabei nur die Einheimischen. Immer wieder rollten Angriffe über die Außenbahnen, lediglich an der finalen Umsetzung haperte es in dieser Phase noch deutlich.

Es dauerte eine knappe halbe Stunde, ehe sich auch die Landesliga-Reserve mal in den gegnerischen Gefahrenraum verirrte – der Distanzschuss von Yannick Konrad verfehlte sein Ziel aber um mehrere Meter. Im direkten Gegenzug klingelte es dann fast im Grünsfelder Gehäuse, als Hajra mustergültig bedient wurde, den Ball aber aus kurzer Distanz über die Querlatte bugsierte. Die letzte Viertelstunde des ersten Durchgangs war wieder mehr von Kampf als Qualität geprägt, so dass beide Mannschaften den Kabinengang ohne Treffer vornehmen mussten.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Teams ihrem bisherigen Spiel treu. In der 52. Minute wurde Robert Schuster auf engem Raum angespielt. Mit wenigen kleinen Haken schüttelte der Mittelfeldspieler gleich zwei Gegner ab und hämmerte den Ball von der Strafraumkante zum umjubelten 1:0 in die Maschen. Zwölf Minuten später rollte ein nächster Angriff der Hausherren über die linke Außenbahn. Mit einem mustergültigen Zuspiel bediente Sebastian Kraft Marius Heck, der dann wenig Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz ins Tor zu drücken.

Grünsfeld gab nicht auf

Trotz des erneuten Rückschlags gaben sich die Grünsfelder nicht geschlagen. Immer wieder versuchte man einen Weg durch die gegnerische Defensive zu finden, wobei man meist früh an einem Schönfelder Bein hängen blieb. Die wohl gefährlichste Aktion der Gäste in dieser Phase war ein Vorstoß von David Pfeuffer, der den Ball erst gut behauptet, den Ball dann aber etwas unbeholfen in die Arme von SpG-Keeper Dominik Deckert schob. So dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe Häusler ein erstes Tor für die Landesliga-Reserve erzielte. Der Treffer kam jedoch letztlich zu spät, als dass man die Hausherren noch einmal ernsthaft in Bedrängnis hätte bringen können.

Mit dem Derbysieg haben die Schönfelder ein ganz schönes Ausrufezeichen im Kampf um die oberen Tabellenplätze gesetzt. Gerade der kämpferische Einsatz der Spielgemeinschaft war ein Hauptgrund für den so wichtigen „Dreier“.

Sollte die Spielgemeinschaft auch in Zukunft an die bisherigen Saisonleistungen anknüpfen können, scheint ein weiterer Durchmarsch nicht unwahrscheinlich – auch wenn eine solche Prognose zu diesem Zeitpunkt natürlich noch mit gebührender Vorsicht zu genießen ist.

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