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Gemeinderat Seckach - Brennholzpreise bleiben unverändert / 140 000 Euro Eigenanteil für Umsetzung des Medienentwicklungsplans an der Seckachtalschule

EDV-Verkabelung erneut ausgeschrieben

Von 
Liane Merkle
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Für den Medienentwicklungsplan der Seckachtalschule muss die Gemeinde Seckach rund 140 000 Euro aufbringen. © Liane Merkle

Seckach. Für alle Kaminofenbetreiber kommt aus dem Gemeinderat eine gute Nachricht. Die Brennholzpreise für den kommenden Wintereinschlag bleiben nach Absprache mit der Forstbetriebsleitung Adelsheim unverändert. Der Gemeinderat stimmte dem Vorschlag von Revierleiter Armin Walzel zu, den Preis für Brennholz lang, gerückt am Weg, mit 55 Euro je Festmeter und für Ster Holz mit 65 Euro je Raummeter anzubieten.

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Neue Runde wegen Bieterfehlern

Mit einer Gesamtinvestitionssumme von über 205 000 Euro und nach Abzug der Förderung durch Mittel aus dem „DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ des Bundes und aus dem Gemeindeausgleichstock verbleibt für die Gemeinde Seckach ein zu erbringender Eigenanteil von rund 140 000 Euro für die Umsetzung des Medienentwicklungsplanes an der Seckachtalschule. Für die Vergabe der Arbeiten für die EDV-Verkabelung wurde die Verwaltung ermächtigt, die bereits getätigte Ausschreibung aufgrund von Bieterfehlern aufzuheben und unter den verbleibenden Bietern nochmals eine Ausschreibungsrunde zu starten.

Damit auch die Fristen für Förderungen eingehalten werden können, soll die Verwaltung den günstigsten Bieter in Form einer „freihändigen Vergabe“ mit den Arbeiten betrauen.

Weiter beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung, einen Förderantrag für die dritte Ausbaustufe der Wasserversorgungskonzeption der Gesamtgemeinde zu stellen.

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Außerdem sollen weitere Anträge für folgende Maßnahmen im Bereich der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung gestellt werden: Für die Ortsdurchfahrt Großeicholzheim mit Sanierung beziehungsweise Erneuerung des Kanals und Optimierung der Wasserversorgung, für die Phosphoreliminierung bei der Kläranlage Seckach sowie für Nachrüstung der Messtechnik bei diversen Regenüberlaufbecken. Bei Gesamtkosten in Höhe von 5 536 155 Euro wären so Fördermittel in Höhe von 3 513 500 Euro zu beantragen, und 2 022 655 Euro würden als Eigenanteil der Gemeinde übrig bleiben.

Schwarze Null im Forst angestrebt

Wie in der Seckacher Haushaltsplanung bereits prognostiziert wurde, weist die Finanz- und forstwirtschaftliche Planung auch für das Forstwirtschaftsjahr 2022 ein Defizit 46 250 Euro aus, man strebe jedoch für 2022 eine schwarze Null an, was durchaus nicht unmöglich sei aufgrund des derzeit guten Holzpreises. Leider würden jedoch die zufälligen Einschläge immer höher und der gezielte Einschlag deshalb immer geringer, um den jährlichen Gesamteinschlag von 4500 Festmeter etwa einhalten zu können.

Wie dem Forstlichen Natural- und Finanzplan zu entnehmen war, schlagen den Einnahmen aus der Holzernte von 163 340 Euro als größter Brocken auf der Ausgabenseite die Lohnkosten der Waldarbeiter in Höhe von 171 550 Euro zu Buche.

Bürgermeister Thomas Ludwig erinnerte noch einmal an die kürzlich durchgeführte offene Waldbegehung mit Forstbetriebsleiter Jörg Puchta und Revierleiter Armin Walzel (die FN berichteten), und welch interessanten Eindrücke man in die Forstwirtschaft des 21. Jahrhunderts erhalten habe.

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In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um die Schaffung von weiteren Wohnbauplätzen im Neubaugebiet „Steinigäcker-Gänsberg II“ im Ortsteil Seckach.

Gespräch mit Eigentümern suchen

Bereits im Juli dieses Jahres hatte das Gemeindegremium die Immobilien Kommunalentwicklung aus Stuttgart und das Vermessungsbüro Schwing & Dr. Neureither aus Mosbach mit der Ermittlung der Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer und der Durchführung der Baulandumlegung beauftragt. Ihren Plänen und Ausführungen wurde nun zugestimmt. Dr. Lothar Breitenbach und Dr. Matthias Neureither erläuterten als Vertreter der beiden Firmen den Stand der Vorbereitungen und die Inhalte des Verfahrens. Demnach sollen, um eine separate Informationsveranstaltung auch aus Pandemiegründen zu vermeiden, demnächst alle Grundstückseigentümer zu persönlichen Gesprächen ins Rathaus eingeladen werden.

Umlegungsausschuss bilden

Zudem soll ein Umlegungsausschuss mit Benennung seiner Mitglieder im Rahmen der nächsten Gemeinderatssitzung gebildet werden, da bei der Gemeinde Seckach kein ständiger Umlegungsausschuss besteht. L.M.

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