AdUnit Billboard
Tag des offenen Denkmals

Wohnkultur in früheren Zeiten

Interesse an Informationen über die „Obere Mühle“ in Külsheim war groß

Von 
hpw
Lesedauer: 

Külsheim. Der Tag des offenen Denkmals führte in Külsheim am Sonntag eine dreistellige Zahl an Interessenten bei gleich drei spannenden Führungen in die „Obere Mühle“ im Mühlweg.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die „Obere Mühle“ in Külsheim liegt nordwestlich der Brunnenstadt am Amorsbach. Die ehemalige Mahlmühle ist eine von fünf am Bach angesiedelten Mühlen und zugleich die letzte, die noch im Originalzustand belassen ist. Die neuen Besitzer Miriam Lüer und Adrian Groß hatten zu drei Führungen eingeladen. Insgesamt waren mehr als 150 Interessierte dabei und hörten verschiedene Aspekte rund um die „Obere Mühle“.

Miriam Lüer (links) gab Informationen zur „Oberen Mühle“, daneben Adrian Groß und viele Zuhörer. © Hans-Peter Wagner

Das dreigeschossige Hauptgebäude der Mühle befindet sich in leichter Hanglage. Das erste Ge-schoss, welches den Großteil des Mahlwerkes beherbergt, ist massiv gemauert und deutet auf einen Vorgängerbau aus dem 16. Jahrhundert hin. Darauf aufgesetzt befinden sich die beiden Obergeschosse sowie der Dachstuhl, die als Fachwerkkonstruktion ausgebildet sind und aus dem 18. Jahrhundert stammen. Die angrenzende Scheune, die Mosterei und der angebaute Schweinestall mit Fleischerküche wurden nachträglich gebaut.

Mehr zum Thema

Tag des offenen Denkmals

Seltene Chance zur Besichtigung

Veröffentlicht
Von
pm
Mehr erfahren
Volksfest

Viel Vergnügen bei den Külsheimer Markttagen

Veröffentlicht
Mehr erfahren
Vortrag

Altes Rathaus ziert seit 500 Jahren die Brunnenstadt

Veröffentlicht
Mehr erfahren

Nach erläuternden Worten vor der Mühle führten Lüer und Groß die aufmerksamen Zuhörer mit fun-diertem Wissen durch das Gebäude, ob der räumlichen Gegebenheiten in mehreren Gruppen. Im Erdgeschoss befindet sich der Getrieberaum mit der Antriebstechnik. Im ersten Obergeschoss befindet sich der eigentliche Mahlboden, hier sind die Mahlvorrichtungen untergebracht. Im zweiten Obergeschoss befindet sich der Rohrboden, der für die Verteilung des Mahlgutes auf die entsprechende Mahlvorrichtung zuständig ist. Im Dachgeschoss befindet sich der Plansichter, der das gemahlene Korn entsprechend des gewünschten Mahlgrades aussiebt.

Die Beiden gaben während ihrer Spurensuche in dem multifunktionalen Gebäude eine Vielzahl von reizvollen Einzelheiten preis. Bei den Führungen gab es viel über die Mühlentechnik und die Wohnkul-tur in früheren Zeiten zu erfahren. Zudem gab es Einblicke in die momentan angewandten aufwendigen Renovierungstechniken. hpw

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1