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Külsheimer Markttage

Anziehungspunkt für Groß und Klein

In der Brunnenstadt war wieder einiges geboten

Von 
Hans-Peter Wagner
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Viel los war am Rathausbrunnen, der zum Weinbrunnen umfunktioniert wurde. © Hans-Peter Wagner

Külsheim. Die Markttage erwiesen sich auch am Samstag als Treffpunkt für alle Generationen. Bereits am Freitag galt für die Bereiche Festplatz und Festzelt, zusammenzukommen. Dies erhielt am Samstag eine Bereicherung mit der Fußgängerzone. Zu deren Eröffnung sprach Bürgermeister Thomas Schreglmann in Begleitung der beiden Weinhoheiten im Bereich zwischen Altem Rathaus und dem Rathausbrunnen, der wie gewohnt Weinbrunnen war.

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Der Bürgermeister sagte, der Markt habe eine lange Tradition. Das Motto „Egal was ist, Markt ist immer“ habe wegen Corona zwei Jahre nicht gelten können. Schreglmann unterstrich, der Markt sei eine der schönsten Traditionen in der Brunnenstadt.

Der Markt sei ein Sammelpunkt, um Familie, Freunde und Bekannte zu treffen, so der Bürgermeister, für viele ehemalige Külsheimer zudem ein Anlass, die Heimatstadt zu besuchen. Schreglmann betonte, für die Stadtverwaltung sei es sportlich gewesen, denn der Festwirt habe kurzfristig abgesagt. Man habe sich um wirklich alles kümmern müssen.

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Das Stadtoberhaupt unterstrich, Külsheim habe „50 Jahre Markt in der Innenstadt“. Dieser sei initiiert worden von Gerhard Eisenhauer, dem damaligen Vorsitzenden des Gewerbe- und Verkehrsvereins. Passend zu dem einen Jubiläum gebe es auch „500 Jahre Altes Rathaus“.

Verbindung gezogen

Weinkönigin Marie Grein zog eine gelungene Verbindung zwischen dem 500. Geburtstag des Alten Rathauses inklusive der vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des kulturellen Mittelpunktes der Stadt mit den paradiesischen Weinbergen.

Weinprinzessin Annabel Füger hatte einen passenden Trinkspruch parat: „Der liebe Gott hat nicht gewollt, dass guter Wein verderben sollt.“ Achim Klein spielte zur Eröffnung von erhöhter Position im Alten Rathaus und in mittelalterlicher Gewandung treffliches Liedgut.

Später am Nachmittag fanden im Festzelt die Siegerehrungen der besten Schützen des Pokalschießens statt. Bürgermeister Schreglmann machte aufmerksam darauf, dass erstmals Kleinkaliberwaffen genutzt worden seien und es „ein bisschen Pulvergeschmack“ gegeben habe. Diese Änderung sei gut angenommen worden. Külsheims Bürgermeister sowie Robert Kuhn und Sebastian Seitz, verantwortliche Kräfte des Kleinkaliber-Schützenvereins, nahmen die Siegerehrungen vor.

Im Wettbewerb der Damenteams lagen die Turnerfrauen des FC (Heidrun Adelmann, Gisela Trunk, Renate Beringer, Alice Wolpert) mit 503 Ringen auf Rang eins. Die Frauen der DLRG (Michaela Nehmiz, Maria Bausback, Anke Walter, Alicia Betzel, Jessica Keller) erreichten mit 495 Ringen den zweiten Platz, jene der Fastnachtsgesellschaft „Brunnenputzer“ (Uschi Salzmann, Gabi Gehrig, Janine Kaserer, Sandra Pahl) mit 438 Ringen den dritten Rang.

Noch spannender war es auf den vorderen Rängen bei den Herren. Die beiden besten Teams hatten die gleiche Gesamtringzahl, um Platz eins entschied das Streichergebnis. Somit gewannen die Herren der DLRG (Martin Reinhart, André Nehmiz, Sebastian Walter, Ulrich Weber, Steffen Keller) mit 517 Ringen (Streichergebnis 119) vor dem ringgleichen Radsportverein (Marcel Hauck, Frank Schneider, Robin Schneider, Tobias Stemmler, Larissa Stemmler) mit ebenfalls 517 Ringen (Streichergebnis 107). Auf Position drei platzierte sich die Fastnachtsgesellschaft (Stephan Pahl, Stephan Lange, Meinrad Gehrig, Cornel Schreck, Alexander Lawo) mit 511 Ringen. Auf die folgenden Plätze kamen die Startgemeinschaft Gemeinderat/Stadtverwaltung mit 472 Ringe sowie die Gruppe „Mountainbike“ mit 461 Ringen ein. Beste Schützin war Heidrun Adelmann mit 143 von 150 Ringen, bester Schütze Thomas Schreglmann mit 148 von 150 Ringen.

Die samstäglichen Besucher der Markttage tummelten sich ansonsten in vielen Bereichen des Stadtgebietes, stets den eigenen Vorlieben folgend und reichlich Unterhaltungen einstreuend. So vergnügte man sich bei den Aktionen der mittelalterlich Gewandeten rund um „500 Jahre Altes Rathaus“. Der Festplatz lockte die Besucherschar, in der Festhalle boten sowohl die Ausstellungen und Präsentationen wie auch das „Schulcafé“ Abwechslung für Augen und Gaumen.

Viel Zeit benötigt

Wer die weiteren temporären Sehenswürdigkeiten im Bereich der Fußgängerzone genießen wollte, durfte eine ordentliche Portion Zeit mitbringen. „Grüne Meile“ und „Ingrids Puppenstube“, Weinbrunnen und Flohmarkt, Oldtimer-Schlepper-Ausstellung und verkaufsoffene Geschäfte erfreuten Herz und Seele. „Blue Note“ unterhielten am Dreischalenbrunnen musikalisch.

Im Festzelt wiederum taten dies zu späterer Stunde „PM 60“ so wie dies am Freitagabend „Starting five“ gelang.

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