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Erschwerte Parksituation - Ein- und Ausparken kann zu Schwierigkeiten führen / Gemeinde hat Standort nicht zufällig gewählt

Verkehrsschild an Igersheimer Volksbank war eine bewusste Entscheidung

Zu einem Verkehrsschild an der Volksbank in Igersheim gibt es konträre Meinungen. Parker kritisieren die Situation. Die Gemeindeverwaltung spricht von einer bewussten Entscheidung.

Von 
Bernd Hellstern
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Der Standort des Schildes bei der Volksbank-Filiale in Igersheim wird von manchen Autofahrern kritisiert. © Bernd Hellstern

Igersheim. Nun ist er eingeweiht, der „neue“ Möhlerplatz im Herzen der Gemeinde Igersheim. Nach der Fertigstellung des gastronomischen Betriebes soll er eine weitere Aufwertung erfahren, auch als kommunikativer Treffpunkt für die Bevölkerung, sowie als ideale Location für diverse Veranstaltungen. Auch wenn es der eine oder andere in Teilen anders gemacht hätte, fand der runderneuerte Möhlerplatz doch allgemeine und große Zustimmung. Im Zuge dieser Erneuerungsarbeiten, wurde neben der komplett neu gestalteten Bad Mergentheimer Straße auch der Anfangsbereich der Goldbachstraße verändert beziehungsweise neu gestaltet, unter anderem die Parkplätze vor der Volksbank.

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Und genau das dort neu und unmittelbar vor dem ersten Parkplatz aufgestellte Verkehrsschild, erhitzte die Gemüter von Parkplatzbenutzern. Diese monieren, dass das ausparken aus dem ersten Parkplatz problematisch wird, wenn beide Parkplätze belegt sind und der auf dem vorderen Parkplatz stehende Pkw wegfahren möchte. Eigene Beobachtungen ergaben, dass das Auspark-Problem vor allem dann entsteht, wenn auf beiden Parkplätzen Pkw der Mittelklasse stehen, die dann in ihrer Fläche voll genutzt werden. Denn in der Praxis sieht es doch so aus, dass der Parkplatz von hinten angefahren und nach vorne weggefahren wird. Dies ist im oben beschriebenen Fall nicht immer möglich, wenn beide Pkw korrekt auf den jeweiligen Parkplätzen stehen. Bei kleineren Pkw konnte beobachtet werden, dass mit etwas rangieren das ein- und ausfahren keine Probleme bereitet.

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Situation nicht anders

Laut Bürgermeister Frank Menikheim habe man die neue Stelle für die Anbringung des Verkehrsschildes sehr bewusst gewählt. Zum einen würde ein Standort näher zum Möhlerplatz hin den Eingang zur Volksbank versperren, zusätzlich würde es den Fußgängerverkehr und den abbiegenden Busverkehr negativ beeinträchtigen. Ein Schilderstandort nach dem Eingang zur Volksbank würde aber auch den Gehweg versperren, denn dieser werde dort dann schmaler und wäre nicht mehr gut und gefahrlos begehbar. Die Situation sei durch das Schild nicht anders, als wenn vor dem Parkplatz noch ein weiterer Parkplatz wäre, auf dem ein Auto parkt. Im Übrigen stelle das Schild auch einen Schutz für die Fußgänger auf dem Gehweg dar. Das Überfahren des Gehweges beim Ausparken ist an sich verboten, so Menikheim, auch wenn es teilweise praktiziert werde. Das heißt, auch wenn das Schild dort nicht angebracht wäre, müsste ein Verkehrsteilnehmer eigentlich wie beschrieben so ein- und ausparken, dass er den Gehweg nicht benutzt beziehungsweise überfährt. Die Situation werde also für den jeweiligen Verkehrsteilnehmer, der sich regelkonform gemäß der Straßenverkehrsordnung verhält, durch das Schild nicht verschlechtert.

Als „Tor“ aufgestellt

Zum Problem der Pflanzenkübel am Eingang zur 20-km/h- Zone, dass sie das nachstehende Verkehrsschild verdecken würden, meinte der Bürgermeister, dass die beiden Kübel bewusst als „Tor“ aufgestellt wurden. Sie signalisieren dem Verkehrsteilnehmer optisch, dass hier ein anderer Bereich beginnt, in dem langsamer gefahren werden soll und muss. Diese Wirkung sei nach Überzeugung der Gemeinde auch erreicht worden. Dass der Bewuchs im rechten Kübel aus der Perspektive eines Autofahrers die Sicht auf das nachstehende Schild beeinträchtige, habe sich durch eigene Versuche nicht bestätigen lassen. Insgesamt, so Bürgermeister Frank Menikheim, bedürften Neuerungen immer eine gewisse Zeit der Gewöhnung. Er wies noch einmal darauf hin, dass es bewusste Entscheidungen waren, die nach Auffassungen der Handelnden gut und richtig sind.

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Auf Nachfrage bei der Volksbank Main-Tauber war dort zu erfahren, dass sich schon Kunden über die neue Park- Situation beklagt haben. Vor allem, wenn auf beiden Parkplätzen Pkw der Mittelklasse stehen, was öfters vorkomme, sei das ausparken des vorderen Wagens manchmal sehr problematisch.

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