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Feuerwehr Erfeld

Zusammenführung „super gelungen“

Berichte und Ehrungen bei der Jahreshauptversammlung. Lob für Integration der Bretzinger Wehr

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ad
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Bei der Versammlung der Feuerwehr Erfeld standen Ehrungen und Beförderungen auf der Tagesordnung. © Adrian Brosch

Erfeld/Bretzingen. Mit ihrem „Familientag“ verband die Abteilungsfeuerwehr Erfeld, in die vor geraumer Zeit die Bretzinger Wehr integriert worden war, ihre Jahreshauptversammlung. Zur Tagesordnung gehörten Ehrungen, Neuaufnahmen und eine Beförderung.

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Abteilungskommandant Arnold Horn leitete nach Begrüßung und Totenehrung zum Tätigkeitsbericht über: Derzeit besteht die Abteilungswehr aus 81 Kameraden. In der Corona-Zeit setzte man alles daran, die Einsatzfähigkeit aufrecht zu erhalten und absolvierte 2021 drei Brandeinsätze, eine technische Hilfeleistung bei Sturm und einen Sicherheitswachdienst. Übungen fanden nur in kleinen Gruppen und unter besonderen Hygienemaßnahmen statt.

Dafür stellte man zusammen mit der Gerichtstettener Abteilungswehr den Kindern der Grundschule Gerichtstetten die Arbeit der Feuerwehr vor, was mit einer Fahrzeugschau verbunden wurde – zumal der Fuhrpark modernisiert wurde: Das neue MLF-Fahrzeug wurde übernommen, was jedoch auch mit größeren Umbaumaßnahmen des Erfelder Feuerwehrhauses verbunden war. „Wir brachten uns mit 49 Arbeitseinsätzen ein, bis zu zwölf Stunden pro Tag waren keine Seltenheit“, betonte Horn und sprach von insgesamt rund 1450 ehrenamtlichen Arbeitsstunden. „Die Kameraden haben Vorbildliches geleistet, auf das wir sehr stolz sein können“, fuhr er fort und dankte allen Helfern sowie dem Vorstand für den unermüdlichen Einsatz.

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„Musterbeispiel an Jugendarbeit“

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Vertiefend ging Schriftführer Marco Reinhart auf die Geschehnisse ein; Jugendgruppenleiter Christian Ried sowie Klaus Reinhart als Obmann der Altersabteilung wiesen auf ihre Abteilungen hin.

Über die Finanzen informierte Schatzmeister Lukas Horn, dem die Kassenprüfer Franz-Karl Dörr und Harry Hauk einwandfreie Buchführung attestierten.

„Gut aufgestellte Wehr“

Die Grußworte eröffnete Bürgermeister Stefan Grimm. Sein Dank galt dem „großartigen persönlichen Einsatz“ der Floriansjünger, der „gute Argumente für stetig weitere Unterstützung“ liefere. Man habe es mit einer „gut aufgestellten Wehr mit vorbildlichem Zusammenhalt“ zu tun, die „exakt so weiter machen“ möge. Dem schloss sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Bruno Noe gern an: So sei die Zusammenführung der Erfelder und Bretzinger Kameraden „super gelungen“ zugunsten einer „tollen Truppe mit guter Jugendarbeit, die den Fortbestand sichert“. Auch erwähnte Noe die zweckmäßig und zugleich moderne Arbeit; künftig werden Themen wie Digitalfunk und E-Mobilität Einzug halten.

Gesamtkommandant Michael Seyfried dankte gleichermaßen für die rege Einsatzbereitschaft: „Personell müssen wir uns keine Sorgen machen, dürfen aber den Nachwuchs nicht aus den Augen verlieren“, mahnte er an und informierte über Aktuelles aus der Gesamtfeuerwehr.

„Stolz auf die Wehr“

Die Ortsvorsteher Thomas Leithold (Erfeld) und Steffen Bundschuh (Bretzingen) zeigten sich „stolz auf die hochmotivierte Wehr“ und dankten für den Einsatz; Peter Schenkel (Hardheim) als Obmann der Altersabteilung gratulierte wie Ehrenkommandant Peter Czemmel zur gelungenen Jugendarbeit.

Es folgten Ehrungen, Neuaufnahmen und eine Beförderung. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für jeweils 25 Jahre ging an Christoph Bechtold, Florian Dörr, Marco Reinhart und Thomas Reinhart; weitere Ehrungen gingen an Erich Hornbach (40 Jahre), Herwig Hollerbach (45 Jahre), Helmut Tix (55 Jahre), Peter Czemmel (60 Jahre) und Karl Haas (70 Jahre). Vom Brandmeister zum Oberbrandmeister befördert wurde Abteilungskommandant Arnold Horn; neu in die Wehr aufgenommen wurden Johannes Becker, Kurt Möller und Fabian Papp. In die Altersabteilung wechselten Franz-Karl Dörr und Otto Meisel.

Abschließend dankte Arnold Horn allen Aktiven und gab verschiedene Termine bekannt, an deren Spitze ein besonderes Jubiläum steht: Im kommenden Jahr wird die Abteilungswehr vom 15. bis 17. September die Feier ihres 85-jährigen Bestehens mit der Fahrzeugweihe verbinden. Nach dem Mittagessen ging das Programm nahtlos in den Familientag über, der vielen Gästen schöne Stunden schenkte. ad

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