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„Help! Sommermärchen-Team“ - Futterbrücke in die Flutregion initiiert und organisiert

Flutregion im Ahrtal: Heuspende aus Götzingen war eine sehr willkommene Hilfe

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jm
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Notlagerung der Futterspende für den Pferdehof Vongerichten. © Help

Götzingen. Hilfreich war die durch den Verein „Help! Sommermärchen-Team“ initiierte und organisierte Futterbrücke in die Flutregion. Die Heuspenden wurden erfreut und mit Dankbarkeit entgegengenommen. Als richtig erwies sich auch die Entscheidung zur schnellen und direkten Hilfe an die Betroffenen. Die Menschen vor Ort – vor allem die Landwirte – waren angetan von der vielfach erfahrenen Solidarität aus ganz Deutschland, zumal die offizielle Hilfe in Anbetracht der angespannten Lage noch immer auf sich warten lässt.

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Bei der Übergabe der Heuladung an den Reiterhof Vongerichten – mittels eines Sattelzugs der Spedition Richter (Auerbach) angeliefert – erfuhren die „Help“-Vertreter Birgit und Marcel Holzschuh (Wagenschwend), dass es diesen in Tallage nahe bei dem Dorf Schuld/Rheinland-Pfalz im Ahrtal gelegenen Hof extrem hart getroffen hat.

40 Pferde evakuiert

Das Betreiber-Ehepaar musste in der Flutnacht ohne weitere Hilfe in einer Blitz-Aktion seine 40 Pferde zur Rettung auf eine Anhöhe bringen. Inzwischen fanden 20 eigene Pferde ein Notquartier bei einem anderen Pferdehof, 20 weitere Pferde mussten notgedrungen von ihren Besitzern anderweitig untergebracht werden. Der Reiterhof ist völlig zerstört. Die Futterspende ist daher eine willkommene Hilfe, musste allerdings wegen der gewaltigen Schäden zunächst notgedrungen außerhalb eingelagert werden.

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Ziel der drei Sattelzüge der Firma Lyma GmbH (Buchen-Bödigheim) war Zülpich/Nordrhein-Westfalen, wo Matthias und Nadine Krämer auf ihrem Hof die Zwischenlagerung der Heuballen ermöglicht haben. Von dort aus wurden diese dann mit Hilfe der örtlichen Feuerwehr zielorientiert und ohne hemmende Verwaltungsvorgaben an flutgeschädigte Landwirte verteilt.

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Bei Gesprächen mit dem Ehepaar Krämer bei der Übergabe der Futterspende wurde auch den „Help!“-Mitgliedern Christian und Finn Ditter (Seckach) deutlich, welche schrecklichen Auswirkungen die Flutkatastrophe für die ganze Region und vor allem die betroffenen Menschen nach sich zieht.

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Lage hat sich entspannt

Beim Verein „Help! Sommermärchen-Team“ hat man gerne vernommen, dass die Initiative erfolgreich gestaltet und somit dringende Unterstützung für Betroffene erbracht werden konnte. Mit der schnellen und direkten Hilfe hat sich für die Landwirte die Lage bezüglich der Futterversorgung ihres Viehs für die nächste Zeit sicher etwas entspannt. Aber sie müssen natürlich auch irgendwie die Zeit bis zur Heuernte 2022 überbrücken.

Die Organisatoren sehen die „Help!“-Hilfsaktion dankten alle Heuspendern, Sponsoren und Helfern für ihr Engagement. jm

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