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DHBW, Standort Bad Mergentheim

Finnische Studenten zu Gast

Austauschprogramm „Step“ ermöglicht Erstsemestern, andere Länder kennen zu lernen

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dhbw
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Finnische und deutsche Studierende des „Step“-Programms mit Professor Siegismund von der DHB (vorne links, kniend). © DHBW

Bad Mergentheim. Fünf Studierende der finnischen „Centria University of Applied Science“ in Kokkola waren eine Woche am Standort Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zu Gast – und freuten sich, die Menschen wiederzusehen, die sie im Frühjahr in ihrer Heimat kennengelernt hatten. Ein abwechslungsreiches Programm erwartete sie.

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Was haben ein Besuch im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, eine Besichtigung der Herbsthäuser Brauerei und ein gemeinsamer Abend mit landestypischen Spezialitäten wie Kässpätzle, Maultaschen und Wurstsalat gemeinsam? „Das sind alles Dinge, die junge Menschen aus Finnland nicht kennen. Völliges Neuland sozusagen. Umso begeisterter waren sie dann, als sie all diese Dinge – und vieles mehr – zusammen mit uns erlebt haben“, schmunzelt Prof. Dr.-Ing, Volker Siegismund.

Kurzweilige Woche

Der Hochschullehrer für Wirtschaftsingenieurwesen der DHBW gestaltete mit einigen seiner Studierenden eine interessante, lehrreiche und kurzweilige Woche in Bad Mergentheim und Umgebung für das Quintett aus Kokkola, deren Hochschule langjähriger Partner der DHBW ist.

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Auf Besuch folgt Gegenbesuch – das ist oft das Muster internationaler Austauschprogramme. Nicht anders war es hier: Die finnischen Studierenden kamen nach Bad Mergentheim, nachdem ihre Kommilitonen von der DHBW im April eine Woche in der finnischen Küstenstadt geweilt hatten.

Möglich machte es das Programm „Step“. Die Abkürzung steht für „Short Time Exchange Programme“. Der Kurzzeitaustausch über jeweils eine Woche in Finnland und Deutschland richtet sich vor allem an Studienanfänger. „Step“ ist ein Projekt im Rahmen des Baden-Württemberg-Stipendiums für Studierende – BWS plus, einem Programm der Baden-Württemberg Stiftung. Es wird über drei Jahre mit einer Summe von 30 000 Euro finanziert. Die Stiftung will damit den internationalen Austausch junger Menschen unterstützen.

„Ein sehr sinnvoller Ansatz“ sagt Volker Siegismund, der das Programm für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen entwickelt und sich damit bei der Baden-Württemberg Stiftung beworben hatte. „Das vierte Semester ist an der DHBW ja in der Regel ein Auslandssemester. Aber bei Step sind Erstsemester die Zielgruppe. Mit diesem Programm schaffen wir ganz früh im Studium eine Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen, sein Schul-Englisch auszuprobieren und Hemmungen in zunächst fremden Umgebungen und Situationen abzubauen.“ Nachdem die DHBW-Studierenden im Frühjahr voller neuer Eindrücke und Erfahrungen aus Finnland zurückkehrt waren, hieß es nun fünf Monate später, den nordischen Gästen ein interessantes Programm anzubieten. „Mit einer Waldwanderung oder Elchen im Zoo brauchten wir ‚unseren‘ Finnen natürlich nicht zu kommen“, sagt der Wirtschaftsingenieur. „Aber der Besuch der Reichstadt-Festtage in Rothenburg ob der Tauber war natürlich etwas ganz Besonderes für unsere Gäste. So etwas wie das Ritterlager mit dem Getümmel hunderter kostümierter Menschen hatten sie noch nie gesehen.“

Natürlich hatten die Gäste auch Gelegenheit, die DHBW selbst kennenzulernen. Im „International House der Hochschule“, wo die finnische Gruppe untergebracht war, kochte man dann abends gemeinsam landestypische Spezialitäten. Dann wurde es technisch: Bevor der Motoren- und Ventilatorspezialist ebm-papst – einer der DHBW-Partner – am Standort Hollenbach besucht wurde, klärte Professor Siegismund die Studierendengruppe einen halben Tag lang über die technischen Zusammenhänge auf. „Das war ein sehr erfolgreicher Technik-Tag, den wir mit einem gemeinsamen Grillen ausklingen ließen“, sagt Siegismund. Und es blieb spannend: Ein Ausflug zum Erlebnispark Tripsdrill und nach Stuttgart sowie Museumsbesuche zeigten den jungen finnischen Gästen Baden-Württemberg von seinen schönsten Seiten. „Eine Brauerei-Besichtigung hatten die jungen Leute auch noch nie gemacht. Dass man in der Herbsthäuser Brauerei am Ende der Führung beispielsweise ein frisch gezapftes Bier direkt aus dem großen Tank trinken kann – sowas sind natürlich bleibende Eindrücke.“

Insgesamt werden durch Step drei Studienjahre gefördert – 2023 und 2024 wird es also weitere Besuche von DHBW-Studierenden und Gegenbesuche aus Finnland geben. „Ich bin sicher, dass wir mit diesem unkomplizierten Angebot bei unseren Wirtschaftsingenieur-Studierenden ebenso wie in Kokkola ‚Lust auf Ausland‘ wecken und Hemmschwellen abbauen“, ist Organisator Volker Siegismund überzeugt. „Reisen bildet – das hat auch dieser erfolgreiche Austausch mit Besuch und Gegenbesuch einmal mehr bewiesen!“. dhbw

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