Kommentar Das Ruder für die Patienten und Arztpraxen in der Kurstadt herumreißen

Kommentar: Sascha Bickel zur hausärztlichen Versorgungslage

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Sascha Bickel
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Es ist eine Horrormeldung, dass seit Montag drei Hausarztpraxen gleichzeitig in Bad Mergentheim ihre Pforten geschlossen haben. Von der verantwortlichen Betreiberfirma in Mannheim sieht und hört man nichts – das ist verantwortungslos!

Hinter den Kulissen wird fieberhaft nach Auswegen gesucht. Alle großen medizinischen Kompetenzen der Kurstadt sind anscheinend eingebunden – und noch mehr. Ob das Ruder noch herumgerissen werden kann, hängt auch maßgeblich von der Kassenärztlichen Vereinigung und ihrem Willen ab, Verfahren zu beschleunigen.

Die Patienten werden von der ärztlichen Standortleitung des Praxen-Verbundes gebeten, Geduld zu haben und ein Infoblatt in der Fensterscheibe vor der ehemaligen Praxis Träger verweist auf den 14. Februar. Bis dahin könnte es Neues geben.

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So lange sind die verbliebenen Hausarztpraxen in noch größerer Not als bislang schon. Sie müssen das System vor Ort stabilisieren und etwas ausbaden, was sie nicht verbockt haben. Dafür gebührt ihnen viel Dank und Anerkennung, ein freundliches Wort, eine nette Geste – und eben viel Geduld auf Patientenseite.

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim

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