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Landesliga Odenwald

Welche Bilanz dem TSV Rosenberg gegen den MFV Mut macht

Das Derby zwischen dem FC Grünsfeld und dem FV Lauda steht im Mittelpunkt des Interesses. Erstes Messespiel in Königshofen. Höpfingen will den ersten Saisonsieg

Von 
Felix Röttger
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Hoch her ging es im Derby der Vorsaison zwischen Grünsfeld und Lauda. Am Samstag kommt es in der Landesliga erneut zu diesem Duell. © Martin Herrmann

Im einzigen Freitagsspiel in der Fußball-Landesliga Odenwald erwartet der 1. FC Umpfertal den TSV Oberwittstadt. Als Aufsteiger hofft Umpfertal auf den ersten „Dreier“. Doch die „Minimalisten“ aus Oberwittstadt wollen ihre 2-2-0-Bilanz ohne Niederlage weiter verbessern.

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Das Spitzenspiel des siebten Spieltages führt am Samstag den FC Grünsfeld und den FV Lauda zusammen. Vor vier Monaten verlor der FC das Nachbarschaftsduell knapp mit 2:3. Damals schoss Lukas Albert beide Grünsfelder Tore. Doch derzeit ist er verletzt. Dafür trifft sein Bruder Alexander Albert, der mit Oberliga-Erfahrung Co-Trainer von Dominik Gerberich ist, zuverlässig ins Schwarze (siehe auch nebenstehendes Interview). Mit sieben Toren führt Alexander Albert gemeinsam mit Kevin Throm vom TSV Mudau die Torjägerliste der Landesliga an.

Im Aufsteigerduell des TSV Mudau gegen den VfK Diedesheim treffen zwei Mannschaften aufeinander, die von Anfang an nach dem Aufstieg munter mitgemischt haben und nur drei Punkte voneinander getrennt sind. Die Floskel von einem „Spiel auf Augenhöhe“ ist zutreffend, auch wenn Anfang August die Gäste in Mudau mit 0:2 in der zweiten BFV-Pokalrunde aus dem Wettbewerb flogen. Doch die zwei Tore des TSV fielen erst, als die Gäste durch eine Gelb-Rote Karte dezimiert waren.

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Kaum war der FC Schloßau am Tabellenende gelandet, klappte es dann doch mit dem ersten Saisonsieg. Der Lohn war ein Sprung von Platz 17 auf Rang 14. Jetzt wartet ein schweres Auswärtsspiel beim TuS Großrinderfeld, der seine blitzsaubere Heimserie mit drei Erfolgen hintereinander fortsetzen kann. Für den Gastgeber spricht eine gut eingespielte Abwehr, die zuletzt zwei Partien ohne Gegentreffer blieb.

Aufgrund der Niederlage in Schloßau landete der TSV Höpfingen unsanft zum dritten Mal in dieser Runde auf dem letzten Platz. Mit einem Heimerfolg gegen den SV Neunkirchen könnte endlich der TSV endlich „in die Gänge kommen“. In Schloßau war es wie immer: Höpfingen spielte zunächst ordentlich mit, konnte aber nur selten echte Torgefahr ausstrahlen. Am Willen und Kampfkraft fehlte es nicht. Allerdings klappte es Mitte April auch nicht, denn der TSV verlor sein Heimspiel gegen den SV Neunkirchen mit 0:1. Für die Gäste sprechen die zuletzt gezeigten Leistungen. Für den SV winkt eine kleine Serie mit dem dritten Dreier in Folge.

Mit dem 4:3-Auswärtssieg in Diedesheim hat sich der SV Königshofen für das erste Messespiel am Sonntag gegen den FV Reichenbach in Torlaune geschossen. Für den Gastgeber spricht die Niederlagenserie der Gäste, die seit fünf Spieltagen ohne Sieg sind. Der letzte Auftritt bei den Messestädtern liegt schon drei Jahre zurück. Mit 4:1 gewann damals der SV Königshofen recht deutlich. Martin Michelbach erwartet einen schwer einzuschätzenden Gast: „Wir müssen folglich auf der Hut sein, um weiter in der Erfolgsspur zu bleiben. Der zuletzt urlaubsbedingt fehlende Yannis Vierneisel steht wieder zur Verfügung. Moses Karim und Mirco Michelbach fallen nach wie vor verletzt aus.“

Schwer auszurechnen

Klarer Favorit ist Tabellenführer FV Mosbach im Heimspiel gegen den TSV Rosenberg. Erstaunlich: Im Kräftemessen seit 2015 haben mit einer 2-3-1-Bilanz die Rosenberger sogar die Nase vorn. Im letzten und vorletzten Jahr trennten sich beide Teams torreich mit einem 2:2- und 3:3-Unentschieden. Können die Rosenberger wieder dem FV Punkte abknöpfen? Die Konkurrenz im oberen Feld würde sich freuen. Mosbachs Trainer Dominic Krümpelbeck wird seine Mannschaft gewarnt haben, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit Yannick Eitelwein hat er einen derzeit zuverlässigen Torschützen, der in fünf Spielen bereits sechs Treffer für den FV markierte. Die anderen 13 Tore verteilen sich gleichmäßig auf neun Mitspieler. Ein deutliches Indiz dafür, wie schwer der Tabellenführer in dieser Runde auszurechnen ist.

Die 0:2-Auswärtsniederlage zuletzt in Rosenberg war für den SV Nassig nach dem ersten Sieg zuvor eine kalte Dusche. Doch gegen die Spvgg. Neckarelz ist für den Tabellenvorletzten auf heimischem Gelände durchaus wieder etwas drin. Es muss in diesen 90 Minuten nur alles passen. Ein früher Führungstreffer wie der von Joachim Gattenhof in der sechsten Minute gegen Reichenbuch könnte ungeahnte Kraftreserven freisetzen. Die Neckarelzer bewegen sich mit einer ausgeglichen 2-2-2-Bilanz im Mittelfeld und können ihrerseits befreit aufspielen.

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