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Produkte: Grammer ist Partner der Premium-Automobilmarken

Innovationen im Innenraum

Was macht Grammer eigentlich in Hardheim und wie sehen die Produkte der Zukunft aus? Antworten gibt Markus Pahl, Director R&D Interior Components bei Grammer.

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Markus Pahl (links), Director R&D Interior Components, und Steffen Langbein, Geschäftsführer der Grammer Interior Components GmbH, begutachten eine Cockpit-Blende aus eigener Produktion. © Grammer AG

Hardheim. Herr Pahl, wofür steht Ihre Funktionsbezeichnung?

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Markus Pahl: Sie bedeutet, dass ich drei Bereiche verantworte: Die Entwicklung neuer Prozesstechnologien und Produkte inklusive des Prototypenbaus sowie den Bereich Labor/Messtechnik.

Wir prägen das Top-Design für die Luxus-Limousinen. Das erleben wir jeden Tag im Innenraum der Autos."
Markus Pahl Director R&D Interior Components

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Pahl: Ich bin gebürtiger Külsheimer. Nach Abitur und dualem Studium im Unternehmen habe ich im Projektmanagement gestartet und war dort im Wesentlichen für den Kunden Audi zuständig. 2011 durfte ich erste Führungsaufgaben als „Abteilungsleiter Projektmanagement“ übernehmen, 2019 kam der Bereich „Entwicklung“ hinzu.

Welchen Reiz bietet eine Karriere bei Grammer?

Pahl: Dass Entwicklung, Produktion und Vertrieb in einem Haus vereint sind. Der enge Austausch ist eine handfeste Win-win-Situation. Wir produzieren mit höherer Qualität, weniger Ausschuss, weniger Reklamationen in allen Bereichen: Spritzguss, Metallverarbeitung, Lackierung, Montage und künftig auch in der neuen Glasfertigung.

Was macht Grammer besser als die Wettbewerber?

Pahl: Die Investitionen in eigene Werkzeuge und Maschinen mit hoher Qualität. Und unser Teamgeist. Also wie wir miteinander umgehen; beispielsweise der WoW – CODE am Arbeitsplatz und gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit.

Welche Produkte fertigen Sie?

Pahl: In Europa sind wir Marktführer bei Lautsprechergittern in allen Varianten; von Kunststoffvarianten über lackierte Metallgitter bis hin zur Ausführung aus Edelstahl. Letztere waren ursprünglich ausschließlich für die Stuttgarter S-Klasse bestimmt. Dann haben sie derart überzeugt, dass sie für die E- und C-Klasse angepasst und letztlich von anderen Marken übernommen wurden. Natürlich arbeiten wir schon an der nächsten Generation dieser Gitter. In Hardheim werden außerdem Zierleisten für Türen, Instrumententafeln sowie Belüftungsgitter produziert, zum Teil mit Beleuchtung. In vielen Premium-Fahrzeugen finden sich circa 20 Grammer-Produkte, davon oft ein Dutzend aus Hardheim. Es gibt Teile, die wir aus Hardheim nach Nordamerika liefern, die der Kunde aufgrund der komplexen Prozesstechnologie nicht lokal beauftragen konnte.

Wohin geht die Reise?

Pahl: Der Fahrzeug-Innenraum wird zum individuell anpassbaren Living-Room. Bei Elektro-Autos entfällt der Abgastunnel. So entsteht Platz für die Mittelkonsole. Sie wird zum Service-Center mit neuen Funktionen und Stauräumen. Sie wird sich flexibel positionieren oder verkleinern lassen, wenn sich die Insassen zueinander drehen oder verschiedene Beinfreiheiten wünschen. Sie wird den Bedürfnissen angepasst: Im Family-Paket mit Flaschenwärmer und Tücherspender; im Business-Einsatz mit Halterungen für Laptop, Handy und Ladegeräte; optional mit Lautsprechern, Kühlschrank, Kaffeemaschine und Flächenheizung. Herausnehmbare Konsolen lassen sich zu Hause befüllen oder in Car-Sharing-Modellen einsetzen. Sie werden ihre Funktionen anbieten, beleuchten, ausfahren. Mit der Kunsthochschule Halle führen wir dazu immer wieder spannende Innovationsworkshops durch.

Ein weiterer Trend geht in Richtung Luxus, Wertigkeit, Anmutung, Variantenvielfalt. Die Fahrzeuge unterscheiden sich ja immer mehr durch die Gestaltung der Innenräume. Hier arbeiten wir regelmäßig mit den großen Premiummarken an neuen Oberflächen, Werkstoffen und Farben.

bm

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