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Weikersheimer Bürgermeisterwahl: Was die Zahlen sagen

Sascha Bickel zum Wählerverhalten in Weikersheim

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Sascha Bickel
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Eine vierte Amtszeit verwehrten die Weikersheimer Wähler am Sonntag Bürgermeister Klaus Kornberger. Viele – auch Vertreter des Gemeinderats – reagierten auch am Tag danach noch sehr überrascht. Schaut man jedoch auf die nackten Zahlen so sprechen diese eine eindeutige Sprache. Kornbergers Rückhalt in vielen Teilen des Stadtgebiets war zu gering – oder die Mobilisierung seiner Anhänger gelang nicht.

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Nick Schuppert profitierte davon und vom anscheinend großen Wunsch nach einem neuen Gesicht an der Rathausspitze. Schaut man nun 24 Jahre, also ins Jahr 1997, zurück, so hatten die Weikersheimer damals auch das große Verlangen nach einem Neuanfang. Amtsinhaber Horst Häfner wurde abgewählt und ein gewisser Klaus Kornberger kam mit knapp 68 Prozent neu in den Chefsessel.

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2005 folgte mit über 94 Prozent der Stimmen die erste und unumstrittene Wiederwahl. Im Herbst 2013 stellte sich Klaus Kornberger erneut dem Wählervotum und musste in die Verlängerung. Beim ersten Wahlgang waren nur 45,8 Prozent für ihn zusammengekommen. Aber Anfang Dezember 2013 erhielt er dann doch mit rund 58 Prozent der Stimmen den Auftrag für eine dritte Amtsperiode.

Diesmal reichte es nur noch zu knapp 39 Prozent. Zu wenig. Zu viele Stadtteile wählten ihn ab.

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Dass die Unzufriedenheit gerade in Elpersheim, auch in Verbindung mit dem neuen, ungeliebten Brückenbau, groß war, zeigen die mageren 28 Prozentpunkte, die Klaus Kornberger hier noch reinholte. Ebenso verloren gingen Schäftersheim, Neubronn/Oberndorf und am Ende selbst Laudenbach/Haagen und Weikersheim-Stadt.

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Der Mann hat Spuren hinterlassen und sich in 24 Jahren eben nicht nur Freunde gemacht. Als Bürgermeister bleibt das nicht aus. Es müssen manchmal auch harte Entscheidungen getroffen werden.

Klaus Kornberger ist bekannt für sein Handeln und sein zielgerichtetes Vorgehen. Er hat seiner Stadt viele Zuschüsse gesichert, aber auch immer wieder Kritik einstecken müssen, weil er Volkes Stimme nicht immer in dem Maße einbezog, wie es einzelne Bürger oder gar ganze Bürgerinitiativen gerne gesehen hätten. Ganz sicher hat Klaus Kornberger aber die Stadt Weikersheim vorangebracht, ausgebaut und weiterentwickelt und vieles geschaffen, was bleibt, wovon die Bürger heute und in Zukunft profitieren.

Redaktion Hauptsächlich zuständig für die Große Kreisstadt Bad Mergentheim

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