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Kreisverband Tauberbischofsheim

VdK unterstützt Kampagne „Nächstenpflege“

Speziell für diese Initiative hat sich ein Arbeitskreis konstituiert

Von 
Peter D. Wagner
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Die Kampagne „Nächstenpflege“ des Sozialverbandes VdK wird auch Gegenstand an einem Messe-Informationsstand des Kreisverbandes Tauberbischofsheim auf der Agima in Königshofen sein. Zudem veranstaltet der Kreisverband zu diesem Thema am Donnerstag, 22. September, von 13 bis 15 Uhr im Gasthaus „Zum Gänschwirt“ in Königshofen eine Podiumsdiskussion © Peter D. Wagner

Main-Tauber-Kreis. „Nächstenpflege braucht Kraft und Unterstützung“ lautet das Motto einer gegenwärtigen Kampagne des Sozialverbandes VdK Deutschland. Der VdK-Kreisverband Tauberbischofsheim unterstützt jetzt noch verstärkt und mit einem speziell dafür sich formierten Arbeitskreis diese Initiative.

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Das Thema und die Kampagne „Nächstenpflege“ wird auch Fokus einer Podiumsdiskussion mit eingeladenen Vertretern aus Politik und zuständigen Institutionen sowie Fachexperten am Donnerstag, 22. September, von 13 bis 15 Uhr im Gasthaus „Zum Gänschwirt“ in Königshofen (Hauptstraße 61) sein. Dazu sind alle VdK-Mitglieder aber auch Nichtmitglieder willkommen. Anmeldung wird erwünscht (E-Mail: kv-Tauberbischofsheim@vdk.de).

Gleichzeitig können sich Besucher der Agima auf der Königshöfer Messe bei einem Stand des VdK-Kreisverbandes sowohl über „Nächstenpflege“ und die Kampagne als auch über weitere Thematiken, Angebote und Serviceleistungen des Sozialverbandes informieren.

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Im Frühjahr 2021 hatte der VdK-Bundesverband zur Teilnahme an einer erstmaligen Umfrage und Studie zur Situation der häuslichen Pflege aufgerufen. Speziell nach Aufruf der Kreisverbandsvorsitzenden Kurt Weiland (Tauberbischofsheim) und Werner Seeger (Mergentheim) beteiligten sich auch zahlreiche Mitglieder beider VdK-Kreisverbände im Main-Tauber-Kreis an dieser bundesweiten Umfrage.

Zum einen rief anlässlich der Studie und der Kampagne der VdK-Kreisverband Tauberbischofsheim nebst dessen Vorsitzender Kurt Weiland zu einer Gesprächs- und Diskussionsrunde mit MdL Dr. Wolfgang Reinhart (Landtagsvizepräsident), Christoph Schauder (Landrat Main-Tauber-Kreis), Elisabeth Krug (Kreissozialdezernentin), Monika Stütz (Vorstandsmitglied VdK-Kreisverband Mergentheim), Lilo Jaksch (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Tauberbischofsheim) sowie Bezirksverbands-Geschäftsführer Ronny Hübsch auf.

„Wunsch und Wirklichkeit in der häuslichen Pflege gehen oft weit auseinander. Wie sich die Pflege zuhause gestaltet und woran es konkret mangelt, wissen zumeist nur die Betroffenen und deren engste Angehörige selbst“, fassten exemplarisch Kurt Weiland und Ronny Hübsch die Resultate dieser Studie zusammen.

Hauptthema der Konferenz

Zum anderen war die Kampagne „Nächstenpflege“ Hauptthema in Mannheim einer Klausurkonferenz des VdK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim mit den Vorsitzenden der hiesigen Ortsverbände. „In den Diskussionen sowohl mit den politischen und institutionellen Vertretern als auch mit den Ortsverbandsvorsitzenden haben wir festgestellt, dass wir gemeinsam doch etwas in puncto Pflege bewegen können“, resümierte Kurt Weiland zuversichtlich.

Einhergehend zu der Klausurtagung in Mannheim resultierte aufgrund eines Appells des der VdK-Kreisverbandsvorsitzendes die Bildung eines Arbeitskreises, der sich seither intensiv mit diesem wichtigen Thema auseinandersetzt. Federführend sind neben dem Kreisverbandsvorsitzenden zudem Stephan Bürschgens (bis Ende 2019 stellvertretender Leiter der Weiterbildungsstätte für Anästhesie und Intensivpflege im Klinikum Würzburg Mitte - Juliusspital sowie derzeitiger Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Königheim), Hermann Hufnagel (ehemaliger Stationsleiter des Pflegedienstes im Krankenhaus in Tauberbischofsheim), Iris Weckesser (Schriftführerin im Ortsverband Reicholzheim und vormalige Pflegekraft) sowie Margot Härtl (stellvertretende Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Schweigern und jahrelange Mitarbeiterin des VdK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim).

„Seine Nächsten zuhause zu pflegen, ist erfüllend, bringt einen aber auch oft an die eigenen Grenzen – körperlich, seelisch und finanziell. Deshalb fordern wir, dass die Politik Pflegenden mehr Unterstützungsangebote, mehr Zeit zum Pflegen ohne finanzielle Sorgen als auch mehr Hilfe im Haushalt und bei der Betreuung sowie mehr Rente ermöglicht“, lautet eine Devise dieses Arbeitskreises basierend auf die Ergebnisse der VdK-Studie sowie Erfahrungen aus der Praxis etlicher Mitwirkenden des Arbeitskreises.

Die Zahl steigt

„Bis 2030 werden doppelt so viele Menschen in Baden-Württemberg pflegebedürftig sein als noch vor zehn Jahren, nämlich über fünf Prozent der Bevölkerung. Viele davon wollen nicht in ein Heim, sondern daheimbleiben“, prognostiziert Kurt Weiland und der Arbeitskreis ebenfalls unisono mit dem VdK-Bundesverband. Zudem war die Kampagne „Nächstenpflege“ auch beim Gesundheitstag 2022 des VdK-Landesverbandes Baden-Württemberg zuletzt in Stuttgart im Fokus der Veranstalter, Teilnehmer und Besucher, berichtete er von dort.

Darüber hinaus werde dieses Thema ebenso bei den von 20. bis 21. Mai 2023 geplanten dritten Gesundheitstagen Main-Tauber des VdK-Kreisverbandes Tauberbischofsheim in Grünsfeld abermals im Mittelpunkt stehen, kündigte der Kreisverbandsvorsitzende Kurt Weiland an.

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