AdUnit Billboard
Mehrgenerationenhaus

Für eine gelungene Inklusion und Barrierefreiheit

Zwischenstation der 12. Euro-Tandem-Tour für sehbehinderte Menschen

Von 
pdw
Lesedauer: 
Die Teilnehmer der 12. Euro-Tandem-Tour (ETT) für sehbehinderte Menschen waren auch in Lauda unterwegs. © Peter D. Wagner

Lauda-Königshofen. Reger Betrieb herrschte in der Josef-Schmitt-Straße vor dem Mehrgenerationenhaus (MGH) der Stadt Lauda-Königshofen. Dort legte nämlich die 12. Euro-Tandem-Tour (ETT) – begleitet und gesichert von einer größeren Polizeieskorte – eine Zwischenstation auf ihrer 6. Tagesetappe ein, die von Schweinfurt unter anderem über Lauda nach Buchen führte.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Die ETT ist ein Inklusionsprojekt für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen der HEM Schwerger-Stiftung mit Sitz in Neuhausen auf den Fildern (Landkreis Esslingen). Die erstmalig 1998 und damals von Berlin nach Bonn veranstaltete ETT starte heuer bei ihrer zwölften Auflage am 27. August in der Universitätsstadt Tübingen und endete dort wieder nach acht Tagesetappen sowie insgesamt absolvierten 877 Kilometern und 6400 Metern Höhenunterschied. Neben Schweinfurt, Buchen und Tübingen waren weitere Etappenziele in Bayern oder Baden-Württemberg die Städte Günzburg, Ingolstadt, Berching (Ortsteil Plankstetten / Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz), Erlangen und Heilbronn.

Zugleich war die Etappe von Schweinfurt nach Buchen mit 125 Kilometer die längste der achtteiligen ETT 2022. Die rund einwöchige Tour stand unter der Schirmherrschaft von Verena Bentele, Weltbehindertensportlerin, zwölffache Paralympics-Gewinnerin im Biathlon und Langlauf sowie derzeitige Vorsitzende des Sozialverbandes VdK Deutschland, und wurde von der „Aktion Mensch“ gefördert.

Mehr zum Thema

Spendentour mit dem Fahrrad

Herzenswunsch geht mit der Spendenradtour durch Israel in Erfüllung

Veröffentlicht
Von
Liane Merkle
Mehr erfahren
Verkehrsministerium

Ausbau des Radwegenetzes im Main-Tauber-Kreis wird weiter fortgesetzt

Veröffentlicht
Von
pmr
Mehr erfahren

Unter dem Motto „Alles im Fluss - Synergien durch Gemeinschaft“ radelten die insgesamt fast 60 aus verschiedenen Bundesländern stammenden Teilnehmer entlang von sieben Flüssen, um für eine gelungene Inklusion und Barrierefreiheit in Europa zu sensibilisieren sowie Aufmerksamkeit zu wecken. Auf allen Stopps fanden Treffen auf kommunaler Ebene statt, so auch beim MGH in Lauda. „Wir kooperieren auf der gesamten Strecke mit Blinden- und Sehbehindertenorganisationen oder Vereinen, die aktiv Inklusion vorantreiben“, erklärte Maren Schwerger, Mitgründerin der HEM Schwerger-Stiftung.

Der Empfang zu dem Zwischenaufenthalt erfolgte unter anderem durch Bürgermeister Dr. Lukas Braun, MGH-Leiterin Karolina Podlech und deren Stellvertreterin Veronique Link sowie den bisherigen kommunalen Behindertenbeauftragten Karl Höfling und seinen aktuellen Nachfolger Fabian Bayer. „Wir setzen uns in der Stadtverwaltung und im Gemeinderat sehr aktiv für die Inklusion, das soziale Miteinander sowie für die Gleichberechtigung zum Beispiel sehbeeinträchtigter Menschen ein“, berichtete der Bürgermeister. pdw

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1