AdUnit Billboard
Aus dem Röttinger Stadtrat

Festspielpaket bringt Zuschauer-Plus

Nachtbeleuchtung soll wegen Energiekrise abgeschaltet werden

Von 
Markhard Brunecker
Lesedauer: 
Die Zuschauerzahl geht bei den Frankenfestspielen wieder stark nach oben – laut Bürgermeister Hermann Gabel von insgesamt 13 729 in 2019 auf 16 437 in dieser Spielzeit. Die wirtschaftlichen Zahlen stehen erst im Frühjahr 2023 zur Verfügung. © Markhard Brunecker

Mit einer sehr erfreulichen Mitteilung wartete Röttingens Bürgermeister Hermann Gabel bei der jüngsten Stadtratssitzung auf – die Besucherzahl der Festspiele ist deutlich angestiegen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Röttingen. Die Besucherzahl bei den Festspielen ist in diesem Jahr gegenüber 2019 bei den bezahlten Karten der drei Abendveranstaltungen um rund zwölf Prozent gestiegen, das heißt von 9 868 auf 11 775 Gästen. Beim Gesamtbesuch, inklusive Sonderveranstaltungen und Jungen Theater von 13 729 auf 16 437 Besucher. Gabel zeigte sich hierüber sehr stolz und führt dies auch auf die gute Arbeit von Intendant Lars Wernecke zurück.

Lange und intensive Diskussion gab es beim anschließenden Punkt „Antrag Sonderfonds Kultur 2023 an den Freistaat Bayern“. Wie Bauhofleiter Udo Beil dem Rat mitteilt, sei der Bühnenboden nach 15 Jahren abgewirtschaftet und nicht mehr bespielbar und müsse daher dringend ausgetauscht werden. Gab es hier nur geringe unterschiedliche Meinungen, gingen diese bei der ebenfalls bereits 15 Jahre alten Mikroportanlage stark auseinander. Allen voran bemängelte Erich Mitnacht, dass Jahr für Jahr hohe Investitionen anstehen und alle hoffen, dass im nächsten Jahr nichts ansteht. Wie Beil mitteilt, gibt es für die Anlage keine Ersatzteile mehr und sie sei von der Technik überholt.

Mehr zum Thema

Interview

„Eine schräge Ansage vom Bund“

Veröffentlicht
Von
Christoph Link
Mehr erfahren
Luftverkehr

Pilotenstreik für Mittwoch abgesagt - Einigung mit Lufthansa

Veröffentlicht
Von
Von Christian Ebner
Mehr erfahren
Großer Bahnhof für Sportschützen

Sportlicher Doppelerfolg für Vater und Tochter

Veröffentlicht
Von
Markhard Brunecker
Mehr erfahren

Bürgermeister Gabel wies auf den hohen Qualitätsstandard der Festspiele hin, den man auch künftig halten will. Es liegen zwar noch keine Angebote vor, doch geht man bei dem Förderantrag von Kosten in Höhe von 105 000 Euro aus. Bei der Bezuschussung gehe man von dem höchstmöglichen Fördersatz von dreißig Prozent aus. Am Ende stimmte das Gremium bei der Gegenstimme von Mitnacht dem Antrag zu.

Weniger Diskussion gab es bei der Beschaffung eines Hochregals für den Bauhof Röttingen, das parallel zum Jugendhaus installiert werden soll. Dem vorliegenden Angebot liegt ein Anschaffungspreis in Höhe von 31 500 Euro zugrunde.

Der globalen Energiekrise geschuldet, will mal man auch in Röttingen Energieeinsparungen vornehmen. Durch diverse Maßnahmen wie LED-Umstellung gingen die Kosten im letzten Jahr bereits stark zurück. Bisher gibt es bei der Straßenbeleuchtung keine Beschränkung und sie leuchten laut dem technischen Leiter der Versorgungsbetriebe, Burkard Dürr, nach einem eingestellten Brennkalender die Nacht durchgehend.

Nach einstimmigen Beschluss soll die Beleuchtung nach technischer Umstellung so bald wie möglich von 1 Uhr bis 5 Uhr komplett ausgeschaltet werden. Dadurch erhofft man sich Einsparungen von rund vierzig Prozent.

Ohne Gegenstimme erfolgte die Auftragsvergabe für den Glasfaserausbau in Röttingen. Gemäß den vorliegenden Angeboten fiel die Entscheidung auf die GlasfaserPlus GmbH, eine Telekomtochter. Der Gesamtumfang für die 272 Anschlüsse beträgt 1,717 Millionen Euro, an Fördermitteln erwartet man 1,545 Millionen Euro, so dass für die Mindesteigenmittel in Höhe von zehn Prozent 171 708 Euro zu finanzieren sind. Keine Einwände gab es beim Jahresantrag Städtebauförderung 2023. Die beabsichtigten Maßnahmen belaufen sich auf insgesamt 1,687 Millionen Euro.

Dabei verwiesen die Räte erneut auf die Dringlichkeit bei der Neugestaltung der Untergasse hin. Rathauschef Hermann Gabel rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2023.

Laut seinen Informationen steht ebenfalls im Frühjahr/Sommer der Beginn der Sanierung des Fränkischen Hofes an. Die endgültige Verabschiedung der erneut diskutierten Gestaltungssatzung soll bei der nächsten Sitzung im Oktober auf der Tagesordnung stehen.

Begonnen wurde dieser Tage mit der Installation der Skulpturen von Künstlerin Angelika Summa auf verschiedenen öffentlichen Flächen in Röttingen wie Mühlgraben. Noch müssen zwei Exponate aufgestellt und die Beschriftung der Ausstellungsstücke erfolgen.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1