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Gemeinderat

Wohl der Kinder im Blick

Vorortbegehung zum Start nach der Sommerpause

Von 
L.M.
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Mit einer Vorortbegehung der Kinderkrippe U3 in der Grundschule Mudau starteten die turnusgemäßen Gemeinderatssitzungen nach der Sommerpause. © Liane Merkle

Mudau. Mit einer Vorortbegehung der Kinderkrippe U3 unter Führung von Kindergartenleiterin Katrin Scholl in der Grundschule Mudau starteten die turnusgemäßen Gemeinderatssitzungen nach der Sommerpause. Sie stellte das gelungene Provisorium in der ehemaligen Grundschule mit vier Gruppenräumen à 76 Quadratmeter vor, die normalerweise nur 24.5 Quadratmeter groß wären.

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Es sei an alles gedacht worden, einschließlich unglaublich vieler Bewegungsangebote. Man könne sowohl für die Ganztagskinder als auch für die VÖ-Kinder ein warmes Mittagessen anbieten, für das die Essenzeit festliegt. Die Schlafzeiten können die Kinder selbst bestimmen. Gleichzeitig mit der Besichtigung der Aufstellfläche für das in überwiegend orange bestellte Container-Provisorium der Ü3-Kinder unter Leitung von Christoph Müller stellten Rektor Jochen Schäfer und die Lehrerin Janina Schwarz dem Gremium mit Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger an der Spitze auch die neuen Digitaltafeln der Grundschule vor, die bereits im vergangenen Jahr mit großem Erfolg in Betrieb genommen worden waren. Explizit traf man sich im bereits vorbereiteten Klassenzimmer für die neue 1. Klasse mit 29 Schüler.

Kinder begeistert

Die neuen Tafeln, die sowohl in den Mudauer als auch in den Schloßauer Klassenzimmern angeschafft wurden, sind kompatibel mit Android, Windows und Apple.

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Sie können problemlos mit Tabletts, Smartphones und Dokumentenkamera verbunden werden, sind selbsterklärend und vielseitig nutzbar und begeistern die Kinder. Vorgestellt wurde auch der Klassensatz Tabletts und die dazugehörige Aufbewahrungs-, Aufladungs- und Programmierbox.

In der Sitzung selbst wurden die Ergebnisse der Submission für die beschränkte Ausschreibung der Abwasserbeseitigung und des Mobiliars für die Containermodule für Ü3-Kindergartenplätze durch Christoph Müller vorgestellt. Es hatten sich immerhin sieben Firmen beteiligt, doch das Ing.-Büros Sack und Partner aus Adelsheim konnte die Auswertung noch nicht vornehmen. So ermächtigte der Gemeinderat die Verwaltung, die Beauftragung der Kanalsanierungsarbeiten nach Klärung der offenen Fragen an den günstigsten Bieter vorzunehmen. Über die Vergabe wird in der nächsten Gemeinderatssitzung informiert. Die Entscheidung des Gremiums fiel bei Mobiliar und Ausstattung auf die Firma Dusyma aus Schorndorf zum Brutto-Angebotspreis von 78 597 Euro.

Überzeugung behalten

Sehr viel trauriger war der Tagesordnungspunkt zu Beginn, in dem Gemeinderat Andreas Schölch aufgrund der jüngsten Ereignisse um den Golfplatz und des Verhaltens beziehungsweise der Anzeige der Golf-Anwälte um sein Ausscheiden gebeten hatte. In seiner Erklärung machte er deutlich, dass er seine Überzeugungen behalten werden, denn Gedanken seien frei. Er habe zusammen mit seinen Kollegen aus der FUB immer hinter der Ansicht gestanden, den Golfclub zukunftssicher aufzustellen, jedoch unter Einhaltung bestehender Regeln und Gesetze, die für alle gelten müssten. Doch diese nun durch massiven Druck beendete Auseinandersetzung im Gemeinderat hatte immer nur die Bedenken und kritischen Äußerungen zum Thema, die er als demokratisch gewählter Gemeinderat und Sprecher der FUB mit bestem Wissen und Gewissen getätigt habe – im Ehrenamt. Er habe die von den Anwälten geforderte „Strafbewehrte Unterlassungserklärung“ ausschließlich unterschrieben, um einen langen Rechtsstreit mit ungleichen Kräfteverhältnissen zu vermeiden. „Was nicht heißt, dass der Stärkere im Recht ist“. Die völlig überzogene Vorgehensweise der Anwälte und derer Auftraggeber und auch die zumindest zögerliche Loyalität des Bürgermeisters hätten ihn veranlasst, sein Mandat nach 18 Jahren engagierter und konstruktiver Arbeit niederzulegen – mit einem bitteren Beigeschmack. Damit habe die Gegenseite ihr Ziel erreicht, denn zumindest er werde nichts mehr kritisch hinterfragen. Der allgemeine Tenor seiner Gemeinderatskollegen gab ihm Recht, dass damit nicht nur die Politikverdrossenheit auf kommunaler Ebene gefördert werde, sondern auch, dass Gemeinderäte auf diese Weise mundtot zu machen, nicht förderlich sei. Seine Ausführungen wurden mit viel Beifall bewertet. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und die Gemeinderatskollegen bedauerten seine Entscheidung sehr, respektierten sie jedoch.

Als erfreulicher Schlusspunkt vor der Behandlung zahlreicher Bauanträge gestaltete sich dagegen der TOP „Annahme von Zuwendungen für die Gemeinde Mudau seit Mai dieses Jahres“, wobei alleine durch die Joachim & Susanne Schulz-Stiftung für die Neugestaltung des Spielplatzes Langenelz, für Lehr- und Lernfahrten der örtlichen Grundschulen und das Mint-Mobil Fördermittel in Höhe von insgesamt 14 638,40 Euro und für den Spielplatz im Brückengut noch eine Sachspende von 98,17 Euro eingegangen sind und vom Gremium genehmigt wurden. L.M.

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