Partnerschaftskomitee

Die Rolle der Frau im Wandel der Zeit

Zum 60. Jahrestag des Elysee-Vertrags ist am 28. Januar in der Aula des Gymnasiums eine große Veranstaltung vorgesehen

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Das Partnerschaftskomitee veranstaltet am 28. Januar einen Abend rund um den Wandel des Frauenbildes in der französischen und deutschen Gesellschaft in den letzten 60 Jahren in die Aula des Gymnasiums . © Stadtverwaltung Lauda-Königshofen

Lauda-Königshofen. Zum 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Elysee-Vertrages zwischen Deutschland und Frankreich plant man in Lauda-Königshofen eine große Veranstaltung.

Als 1962 Bundeskanzler Konrad Adenauer und Frankreichs Präsident Charles de Gaulle den Freundschaftsvertrag beider Länder im Elysee-Palast unterschrieben, konnte noch keiner absehen, wie positiv sich die Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland entwickeln werden. Heute, 60 Jahre später, kann man von echter Freundschaft unter den Menschen sprechen, die auf vielerlei Basis gestellt ist.

Ein Punkt sind dabei die Städtepartnerschaften, die viel zum gegenseitigen Verstehen und Akzeptieren geleistet haben. So besteht beispielsweise zwischen der Stadt Lauda-Königshofen und der Stadt Boissy-Saint-Léger im Osten von Paris seit über 20 Jahren eine sehr enge Bindung. Doch nicht nur die beiden Länder haben sich verändert und angenähert, auch die Rolle der Frau war in den letzten 60 Jahren einem enormen Wandel unterlegen. Aber lief es in beiden Ländern gleich ab oder gab und gibt es gewisse Unterschiede? Genau dieser Frage will der Abend „Starke Frauen im deutsch-französischen Austausch“ am 28. Januar in der Aula des Martin-Schleyer-Gymnasiums ab 18 Uhr auf den Grund gehen.

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Veröffentlicht
Von
Peter D. Wagner
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Das Partnerschaftskomitee Lauda-Königshofen hat ein buntes Programm auf die Beine gestellt, um tiefer in das Thema einzudringen. Neben Musik, Tanz und einer Lesung ist eine Gemäldeausstellung geplant, an denen jeweils deutsche und französische Frauen beteiligt sind. Zudem wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema geben.

Claudia Heidrich, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees, hat dazu prominente Frauen eingeladen, die aus ihrer jeweiligen Sicht die Veränderung im Frauenbild in beiden Ländern in den letzten 60 Jahre beleuchten wollen. Heidrun Beck (Bürgermeisterin Boxberg), Petra Jouaux (Unternehmerin Grünsfeld), Michèle Bésigot (Présidente Association Boissy Jumelage ), Claire Chauchard (Conseillère municipale déléguée), Claire Gassmann (Conseillère municipale déléguée) und Barbara Kerschkowsky (Journalistin Lauda) werden zum und über das Thema diskutieren. Die Moderation liegt in den Händen von Claudia Heidrich.

Auch bei der Gemäldeausstellung hat man deutsche und französische Malerinnen bewusst gefragt, ob sie ihre Werke präsentieren möchten. Zugesagt haben: Madeleine Deffieux-Giraud und Martine Gruszka (Boissy-St-Léger) sowie Isabell Güney und Rosemarie Lux (Lauda). Aus ihren Werken werden lesen: Bénédicte Thénault und Regina Rothengast. Längst kein Geheimtipp mehr in Lauda-Königshofen ist die französische Gruppe „Contrabanda“. Von der Schule für Musik und Tanz im Mittleren Taubertal werden Solisten auftreten wie Maylin Brenner und Antonia Witte. Zudem tritt die dortige Ballettgruppe auf.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, auch dank einer Förderung des Projektes durch den deutsch-französischen Bürgerfonds. Hier hatte das Partnerschaftskomitee wegen einer Förderung angefragt und war sofort angenommen worden. „Die Veranstaltung wird eine tolle Sache werden“, lädt Claudia Heidrich im Namen des Partnerschaftskomitees alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu diesem sicherlich hochinteressanten Abend ein.