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Radfahrverein

„Bälmer Wikinger“ hielten Konkurrenz in Schach

Team holte beim Wikinger-Schach-Turnier zum dritten Mal den Sieg. Sowohl gute Besucher- als auch Zuschauerresonanz

Von 
Peter D. Wagner
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Das Wikinger-Schach-Turnier des Radfahrvereins All Heil 04 Unterbalbach auf dem Fest- und Freizeitgelände lockte wieder zahlreiche Zuschauerinnenund Zuschauer an. © Peter D. Wagner

Unterbalbach. Sehr gute Teilnehmer- und Besucherzahlen sowie beste Stimmung vermochte auch in diesem Jahr das Wikinger-Schach-Turnier in Unterbalbach zu verzeichnen, das nach Corona bedingter Zwangspause erstmals wieder seit Juli 2019 durch den örtlichen Radfahrerverein (RV) All Heil 04 veranstaltet wurde.

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Beim Wikinger-Schach – vor allem international auch „Kubb“ genannt – handelt es sich um ein Wurfsportspiel auf Rasen, das sowohl Geschicklichkeit als auch Teamgeist und Absprachen bezüglich der Spielstrategie erfordert. Auf einem fünf Meter (Grundlinie) breiten und acht Meter (Seitenlinie) langen Spielfeld treten zwei Teams gegeneinander an, die nach den Wikinger-Schach-Spielregeln für das Bälmer-Ortsmeisterschaftsturnier aus jeweils mindestens drei Teilnehmern bestehen, wobei pro Spielsatz zugleich höchstens drei Spieler eingesetzt werden dürfen.

Jede Spielpartei erhält fünf Spielfiguren („Kubbs“), die gleichmäßig auf der Grundlinie verteilt und später nach bestimmten Regeln in der generischen Hälfte aufgestellt werden. Zudem wird eine Königsfigur im Zentrum der Mittellinie positioniert. Von der eigenen Grundlinie aus geht es für die Mitspieler darum, mit Wurfhölzern die gegnerischen Kubbs umzustoßen. Ein Team hat den Satz gewonnen, sobald es von der eigenen Grundlinie aus alle Kubbs im gegnerischen Feld und danach ebenfalls den König umwirft. In Unterbalbach wurde auch in diesem Jahr wieder pro Begegnung auf zwei Gewinnsätze gespielt.

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Diesmal nahmen bei dem „Bälmer“ Ortsmeisterschaftsturnier – dem seit Start im Jahr 2013 insgesamt achten seiner Art – auf dem Fest- und Freizeitgelände 20 Teams mit Spielern zumeist aus Unterbalbach oder der näheren Umgebung teil, was zugleich neben 2018 die bislang höchste Teilnehmerzahl bedeutete. Der Spielplan begann am Nachmittag mit vier Vorrundengruppen à fünf Mannschaften, die nach dem Modus „jeder gegen jeden“ ausgetragen wurden.

Turnierverlauf

Turniersieger und damit Unterbalbacher Ortsmeister wurden nach 2016 erneut die „Bälmer Wikinger“. Die Equipe mit Andreas Buchmann, Wolfgang Neißendorfer und Peter Schmid verlor zwar die erste ihrer vier Vorrundenbegegnungen, qualifizierte sich jedoch danach mit drei Siegen in Folge souverän – unter anderem mit einem Sieg über den späteren Finalgegner – für das Viertelfinale und setzte sich ab da ebenfalls überlegen sowie sogar ohne noch jeglichen Satzverlust bis zum Turniersieg durch. Zweiter wurde das Team „Freiwillige Feuerwehr 1“ mit Sven Bamberger, Christian Renner und Manuel Schwenkert, die ihre Finalniederlage am späten Abend gegen die „Bälmer Wikinger“ jedoch nicht nur sportlich absolut fair und gratulierend hinnahmen, sondern ihren Vizemeistertitel fast ebenso fröhlich und ausgelassen feierten wie ihre Kontrahenten. Dritte wurden die „Sandkastenrocker“, die im „kleinen Finale“ „Kapitän Balu und Crew“ mit 2:1 Sätzen auf den vierten Rang verwiesen.

Bei aller Freude bei den Gewinnern der Partien und den Turniersiegern standen sowohl der Spaß am Spiel als auch am gemeinschaftlichen Feiern im Vordergrund. Das galt ebenso für die vielen Zuschauer, die am Nachmittag sowie am frühen und späteren Abend zu Besuch waren. Und dies lag wiederum ganz wesentlich an der vom RV 04 erneut sehr guten Organisation.

Gute Organisation

Die gute Stimmung ließen sich weder Teilnehmer noch Zuschauer auch dadurch nicht nehmen, als es am Abend während den Endrundenpartien unangekündigt und unerwartet teilweise etwas „nässelte“, zumal sich der Regen bald wieder verzogen hatte.

„Wir waren sehr froh, dass es nach der Coronapause heuer wieder mit dem Wikinger-Schach-Turnier weitergehen konnte, das sich inzwischen zu einer festen Tradition im Unterbalbacher Jahreskalender sowie als Alleinstellungsmerkmal in der Region entwickelt und etabliert hat“, resümierte Ortsvorsteher Jürgen Segeritz. „Besonders bemerkenswert ist, dass diese Veranstaltung immer wieder von junger Generation auf die Beine gestellt wird. Sowohl die positiven Resonanzen als auch der hohe Zulauf von Teilnehmern und Besuchern spricht für die ausgezeichnet gute Organisation“, hob Jürgen Segeritz gleichsam erfreut hervor.

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