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Hallenbadschließung

„Licht aus – Schwimmbad zu“

Deutschlandfunk berichtet am 28. September live aus Külsheim

Von 
Diana Seufert
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Kein Wasser im Külsheimer Schwimmbad: Unter dem Titel „Licht aus, Schwimmbad zu – die Energiekrise zwingt Kommunen zu drastischen Schritten“ berichtet der Deutschlandfunk am Mittwoch, 28. September, aus der Brunnenstadt. © Seufert

Külsheim. Schwimmbäder machen wegen der Gaskrise dicht. Eine der ersten Kommunen, die sich die Öffnung des Hallenbads nicht mehr leisten wollen, ist die Stadt Külsheim. Dort bleiben die Badegäste ab Herbst draußen (wir berichteten). Über die Situation vor Ort aus dem leeren Bad, aber auch ganz allgemein berichtet der Deutschlandfunk in seiner Radiosendung „Agenda“ live am Mittwoch, 28. September, von 10.08 bis 11.30 Uhr unter dem Titel „Licht aus, Schwimmbad zu – die Energiekrise zwingt Kommunen zu drastischen Schritten“ aus dem leeren Bad.

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Der Deutschlandfunk sucht Orte und Themen für die Liveberichterstattung, die die Menschen gesellschaftlich bewegen, sagt Eva-Maria Götz von Ressort Wissenschaft und Bildung beim Kölner Sender.

Jeden Mittwoch stehen Nachrichten, Reportagen und Hintergrundinformationen in einer 80-minütigen Livesendung auf dem Programm.

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„Das Ziel, Gas einzusparen, ist ja kein lokales Problem, sondern bundesweit“, betont Götz. Bereits im August hatte man sich mit dem Thema in Bezug auf Wirtschaft und Unternehmen befasst. Die Redakteurin beim Deutschlandfunk weiß, dass sich der gesellschaftliche Aspekt an Schwimmbädern sehr gut festmachen lässt – auch weil die DLRG mittlerweile schon Alarm geschlagen hat. Anfängerkurse sind kaum noch durchführbar, Trainings für Rettungsschwimmer wurden vielerorts ganz gestrichen.

In Külsheim lasse sich die Krise im leeren Bad aus ihrer Sicht sehr gut abbilden. Die Kommune sei eine der ersten im Land gewesen, die sich zu diesem Schritt entschlossen habe – vor dem Hintergrund, nicht zu wissen, wie es weitergeht.

Denn die Palette der Betroffenen ist groß: Bei Schulen steht der Schwimmunterricht eigentlich im Lehrplan, Vereine wie Rheumaliga brauchen einen neuen Treffpunkt. Und sind Warmbadetage überhaupt noch möglich? Vor allem aber, wie geht es weiter, wenn auch Bäder in anderen Kommunen dichtmachen?

Solchen Fragen will Moderator Jürgen Wiebicke in der Sendung nachgehen. Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann und Rechnungsamtsleiterin Elke Geiger-Schmitt werden dabei ebenso Rede und Antwort stehen wie Lehrkräfte der Pater-Alois-Grimm-Schule sowie Vertreter der DLRG. Zugeschaltet wird zu einer Stellungnahme auch die Präsidentin der DLRG, Ute Vogt.

Auch die Hörer und damit die Bürger sollen zu Wort kommen. Die Stimmung in Külsheim will Eva-Maria Götz schon vor der Sendung einfangen und mit den Leuten ins Gespräch kommen, damit die Problematik von ganz unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet werden kann. Waren bei den Sendungen vor der Pandemie Zuhörer zugelassen, greifen aktuell noch die Corona-Regeln. Allerdings können Fragen an den Sender gestellt werden, die in Köln auflaufen. „Vor der Schlussrunde steht deren Beantwortung an“, so Götz, die spannende und kontroverse Gespräche erwartet.

Redaktion Hauptsächlich für die Lokalausgabe Tauberbischofsheim im Einsatz

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