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Gemeinderat Königheim

Preise in der „Villa Kunterbunt“ und für das Mensaessen steigen moderat

Gremium schloss sich den Empfehlungen der kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände an

Von 
Heike von Brandenstein
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Eine Erhöhung um 3,9 Prozent hatten die kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände in Baden-Württemberg bei den Kindergarten- und Krippengebühren empfohlen. Königheim setzt dies ab dem 1. September um. © Heike von Brandenstein

Königheim. 20 Prozent der Kosten sollen die Kindergartengebühren decken. So sehen das zumindest die kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände, die regelmäßig eine Gebührenerhöhung empfehlen, an die sich städtische und kirchliche Träger in der Regel auch halten. Der Vorschlag für das Kindergartenjahr 2022/23 beläuft sich auf eine Gebührensteigerung um 3,9 Prozent, wie Bürgermeister Ludger Krug bei der Sitzung des Königheimer Gemeinderats erläuterte.

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Hat eine Familie ein Kind, zahlt sie für einen Platz in der Regelgruppe pro Monat künftig 127 anstatt der bisherigen 122 Euro. Bei zwei Kindern sind es 99 Euro (plus vier Euro), bei drei Kindern unter 18 Jahren 66 Euro (plus drei Euro) und bei vier Kindern 22 Euro (plus ein Euro).

Werden Kinder in einer Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten für 6,5 Stunden an fünf Tagen pro Woche betreut, steigt der Betrag bei einem Kind von bislang 176,20 auf 183 Euro. Bei zwei Kindern sind 137,35, bei drei Kindern 92,05 und bei vier Kindern 32,20 pro Monat zu zahlen.

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Von
Sabine Holroyd
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Für Kinder unter drei Jahren, die sechs Stunden pro Tag in der Krippe betreut werden, steigen die Gebühren um 13,20 Euro auf 375,60 Euro, was 40 Cent unter der Empfehlung der kommunalen Spitzenverbände liegt. Neben der einstimmig bei der Gemeinderatssitzung im Pülfringer Dorfgemeinschaftshaus beschlossenen Gebührenerhöhung für die Kindergartenplätze, passte das Gremium auch die Mensapreise in der Königheimer Grundschule an. Über Jahre betrugen sie 2,80 Euro pro Essen. Durch die Preissteigerungen bei den Lebensmitteln und die hohe Inflationsrate sei eine moderate Anhebung der Preise notwendig, erläuterte Bürgermeister Ludger Krug. Im Vorfeld hatte eine Umfrage bei anderen Kommunen im Kreisgebiet ergeben, dass die Königheimer Preise am unteren Ende der Skala liegen.

Ab dem 1. September wird ein Mensaessen in der Kirchbergschule drei Euro kosten. Das, so Krug, seien in der Summe pro Jahr nicht einmal 2000 Euro mehr, die erzielt würden. Vor dem Hintergrund stetig steigender Personal- und Lebensmittelkosten werde die Gemeinde das Defizit, das rund 32 000 Euro pro Jahr betrage, weiterhin draufsatteln müssen. Die Kosten für die Mensaessen werden für die Schulzeiten zwischen zwei Ferien abgerechnet.

Nachgefragt

Auf die Frage von Hermann Hufnagel (Bürgerliste), ob finanziell schwächer gestellte Familien einen Essenszuschuss erhielten, informierte der Bürgermeister, dass das Jugendamt entsprechende Gutscheine ausstelle. Hufnagel wollte ebenfalls wissen, wie viele Königheimer Kinder andere Schulen als die vor Ort besuchten.

Nach Aussage von Bürgermeister Ludger Krug seien das sieben oder acht Kinder, die für den Besuch einer Gemeinschaftsschule eine Befreiung erhielten. Die Zahl der Königheimer Grundschüler sei glücklicherweise seit Jahren stabil und liege konstant bei rund 100 Schülerinnen und Schülern.

Redaktion Zuständig für die Kreisberichterstattung Main-Tauber

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