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Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft!“ - Bewertungskommission besichtigte Götzingen / Geplante Vorhaben vorgestellt

Wie steht es um Götzingens Bewerbung bei „Unser Dorf hat Zukunft!”?

Eine Bewertungskommission um Angelika Appel hat sich in Götzingen nach dem aktuellen Stand der Bewerbung für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft!“ erkundigt.

Von 
Walter Jaufmann
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Eine Station beim Rundgang der Bewertungskommission durch Götzingen war das Gebäude-Ensemble mit Schule, Pfarrkirche und Rathaus. © Walter Jaufmann

Götzingen. „Es tut sich offensichtlich etwas in dem Dorf“, unterstrich Angelika Appel, Leiterin der Bewertungskommission für den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft!“ ihr Resümee zum Informations- und Bewertungsbesuch in Götzingen. Gemeinsam mit dem Ortschaftsrat und den Aktiven im Wettbewerbsteam hatte sich neben Ehrengästen eine Reihe interessierter Bürger des Stadtteils zu diesem für Götzingen so wichtigen Termin in der Festhalle eingefunden. In einem kurzen Statement zu Hintergrund und Entscheidung für die Bewerbung für diesen Wettbewerb, die sie als Leitfaden für die Zukunft der Dorfgemeinschaft wertete, verwies Ortsvorsteherin Daniela Gramlich auf den bisherigen Verlauf. Man sei in der Planung gut vorangekommen, habe auch schon einiges bewegen können, und eine Stabilisierung des Wir-Gefühls sei bereits erkennbar geworden, stellte sie mit Genugtuung fest.

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Gramlich hob das rege Vereinsleben als besondere Stärke des Stadtteiles hervor, gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte der Kommune bis in die Hallstattzeit und verwies auf den Limesverlauf durch die Gemarkung sowie die Besonderheit des Wechsels vom „e“ zum „ö“ im Dorfnamen. Es folgten ein kurzer Abriss über die Entwicklung seit der Eingemeindung nach Buchen und ein Einblick in aktuelle Aktivitäten.

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Von
Matthias Ernst
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In dem interessant gestalteten Kurzfilm „Getzi-Biene“ des Fotoclubs Blende 8 überflog diese das Dorfareal und vermittelte so umfassend Informationen über das Baulanddorf „Getzi“, wie es im Ortsdialekt auch heute noch genannt wird, und die derzeitige Situation sowie die anvisierten Ziele.

„Götzingen gemeinsam gestalten!“ als Leitsatz der Initiative sei eine echte Herausforderung, betonte Landrat Dr. Brötel in seinem Grußwort. Doch bei dem erkennbaren Engagement sollte das Vorhaben gelingen. Es habe wohl in der Gemeinde noch nie mehr Aufbruch als jetzt gegeben, darum werde Götzingen auch sicher überzeugen können, zeigte er sich optimistisch und wünschte viel Erfolg bei diesem ambitionierten Vorhaben.

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Anschließend bat Willi Biemer, Sprecher des Teams „Blau“, die Teilnehmer zum Rundgang. Beim ersten Halt vermittelte er Informationen zum Gebäude-Ensemble mit Schule, Pfarrkirche und Rathaus mit Ausblick auf das zur Bebauung vorgesehene Schwanen-Areal.

Über den Hünenweg mit anstehendem Sanierungsschwerpunkt wurde der Dorfplatz als zweiter Halt erreicht. Dort gab Emma Link für das Team „Gelb“ Aufschluss über bereits unternommene Schritte und weitere Planungen, um diesen dörflichen Mittelpunkt aufzuwerten. Der Standort des anvisierten Dorfladens war die nächste Station, bei der Reinhold Goisser für das Team „Grau“ über das zentrale Vorhaben informierte: den Dorfladen für die Grundversorgung der Bevölkerung, kombiniert mit einem Café als örtlichem Kommunikationstreff.

Der Fitness-Park „Fit am See“ war dann letzter Halt der Tour. Jürgen Türschel und Elena Friedmann gaben Erklärungen für das Team „Grün“ über diese stark frequentierte Freizeitanlage sowie den attraktiv neu gestalteten Trafoturm, Beet-Patenschaften, Blühwiesen, Blüten-Wanderwege und weitere Vorhaben. Ortsvorsteherin Gramlich wies ergänzend darauf hin, dass die Gestaltung dieser vielfältigen Fitnessanlage vor allem dank der Erbschaftsspende einer Götzinger Bürgerin realisiert werden konnte und verband damit auch den Dank an alle Helfer und Gestalter rund um die gelungene Präsentation.

Aktiver Stadtteil

„Götzingen zeigt sich als wirklich aktiver Stadtteil“, betonte Simone Schölch, Leiterin des Fachbereichs Bürger- und Servicedienste der Stadt Buchen. Die Dorfgemeinschaft zeige Bereitschaft und Willen ihre Zukunft aktiv zu gestalten und sei mit ihrem Ansatz auf dem richtigen Weg. Schölch sicherte dazu die Unterstützung durch die Stadt Buchen zu und zollte der Ortschaftsverwaltung und den Bürgern Anerkennung und Dank für solches Engagement.

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Natürlich warteten die Götzinger mit großer Spannung auf das Resümee des Bewertungsbesuches, das schließlich auch hoffnungsvoll stimmte. Man habe eine beeindruckende Präsentation gesehen, konzedierte Kommissionsleiterin Appel. Auch wenn manche Winkel derzeit noch den Eindruck eines Dornröschenschlafs erweckt hätten, die in diesem Projekt demonstrierte Kraft verdiene großen Respekt und lasse einiges erwarten. Ihr Team werde sich nun an die Arbeit machen, und Götzingen dürfe bis Mitte Oktober das Ergebnis erwarten.

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