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In Hettingen

Traditionelle Aussprache mit einer Weiterbildung verknüpft

Jahreshauptversammlung der VdK-Frauenvertreterinnen des Neckar-Odenwald-Kreises

Von 
L.M.
Lesedauer: 

Hettingen. Ins Hettinger Gasthaus „Wanderlust“ hatte VdK-Kreisfrauenvertreterin Marion Kirchgeßner ihre Kolleginnen aus den Ortsverbänden nach zweijähriger Pandemie-Pause endlich wieder zur traditionellen Ausspracheveranstaltung inklusive einer informativen Weiterbildung eingeladen.

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Gleichzeitig stellte sich die neue Kreisverbandsspitze mit dem Vorsitzenden Wolfram Reichert und seinem Stellvertreter Jürgen Lenz den Damen vor und dankte ihnen für die engagierte ehrenamtliche Unterstützung. Alle drei sind außerdem Ortsverbandsvorsitzende. Bevor Jutta Baumgartner-Kniel ebenso kurzweilig wie gekonnt den Pflegestützpunkt des Neckar-Odenwald-Kreises und seine Arbeit vorstellte, informierte Marion Kirchgeßner über Neubesetzungen im Landesverband, wo beim 18. Landesverbandstag Roland Hotz den langjährigen Vorsitzenden Josef Sing abgelöst hatte, der zum Landesverbandsehrenvorsitzenden ernannt worden war. Auch neu ist Landesfrauenvertreterin Angelika Schiele-Baun (Heidenheim) als Nachfolgerin von Carin E. Hinsinger, die seit 2004 dieses Amt und weitere im Bundesverband begleitet hat.

Hauptthema des Vormittags war jedoch der seit 2019 in der Hollergasse 14 in Buchen beheimatete Pflegestützpunkt Neckar-Odenwald-Kreis, der seit 2020 noch eine Filiale in Mosbach erhalten hat. Die Mitarbeiter dort beraten sehr fachkundig Betroffene, Angehörige und Interessierte über Finanzierung und Kreisangebote zur Unterstützung im Alter, in der Versorgung und Pflege. Hierzu fragen sie Themen ab, um sich einen Überblick machen zu können über sozialrechtliche und finanzielle Fragestellungen zur Regelung des persönlichen Hilfe- und Unterstützungsbedarfs.

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Wie Baumgartner-Kniel weiter berichtete, stellen sie und ihre Kollegen auf Wunsch einen individuellen Versorgungs- und Hilfsplan zusammen und ebenfalls auf Wunsch helfen und begleiten sie bei der Organisation und Umsetzung dieses Plans mit den jeweils vorhandenen Entlastungs- und Unterstützungsangeboten. Im Detail geht es um die Pflegeberatung nach 7a, wonach die kostenlose Beratung umfassend und individuell auf die persönliche Situation bezogen erfolgt. Der Pflegestützpunkt ist neutral und trägerunabhängig, und seine Mitarbeiter unterliegen der absoluten Schweigepflicht. Im Zuge dieser umfangreichen Beratung schauen sie sich das private Umfeld des zu Pflegenden an und können so einschätzen, welche Hilfsmittel, pflegerische Zusatzmaßnahmen/Unterstützung wann und in welchem Umfang bei Langzeitpflegedürftigen notwendig und sinnvoll ist. Dabei geht es vor allem um die größtmögliche Entlastung der pflegenden Angehörigen. Das betrifft natürlich auch den teilweisen finanziellen Ausgleich der Pflegeversicherung, der niemals alles abdeckt und für dessen Einstufung der medizinische Dienst herangezogen werden muss. Als überaus wichtig erachtete Jutta Baumgartner-Kniel dabei eine gute Vorbereitung auf die Begutachtung durch den medizinischen Dienst, die der Pflegestützpunkt auch leistet.

Die Referentin informierte sehr umfassend und gut verständlich über die Möglichkeiten und Angebote des Pflegestützpunkts, entsprechend rege war die Diskussion, die sich dem Vortrag anschloss. L.M.

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