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DHBW Bad Mergentheim - Neue Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle macht Antrittsbesuch / „Bestmögliches Studienangebot“ als Ziel

Martina Klärle: „Erfolg der DHBW spricht für sich”

Seit dem 1. Februar ist Prof. Dr. Martina Klärle Präsidentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Bei ihrem Antrittsbesuch im Campus Bad Mergentheim am Freitag ergab sich auch die Gelegenheit zu einem Pressegespräch.

Von 
Hans-Peter Kuhnhäuser
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Auf Antrittsbesuch: Prof. Dr. Martina Klärle mit dem Leiter des Campus’ Bad Mergentheim Prof. Dr. Seon-Su Kim und dem Bad Mergentheimer Oberbürgermeister Udo Glatthaar. © Hans-Peter Kuhnhäuser

Bad Mergentheim. Die neue Präsidentin nahm sich Zeit für ihren Antrittsbesuch auf dem Campus Bad Mergentheim – dicht gedrängt folgten am Freitag Vorstellungen, Rundgang und Gespräche mit Beschäftigten und Mitarbeitern, der Leitungsebene und dem Beirat des Campus Bad Mergentheim.

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Am Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten nahmen auch der Leiter des Campus’ Bad Mergentheim, Prof. Dr. Seon-Su Kim, und Oberbürgermeister Udo Glatthaar teil.

Die DHBW ist die erste staatliche duale, also praxisorientierte Hochschule in Deutschland. Sie führt seit März 2009 das erfolgreiche duale Modell der früheren Berufsakademie Baden-Württemberg fort. Und bundesweit einzigartig ist die Organisationsstruktur mit zentraler und dezentraler Ebene.

Zur Person: Prof. Dr. Martina Klärle

Seit dem 1. Februar ist Prof. Dr. Martina Klärle Präsidentin der DHBW mit Dienstsitz in Stuttgart.

Zuvor war Klärle an der Frankfurt University of Applied Sciences Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer. Außerdem war sie Direktorin des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik und Direktorin des Center for Applied European Studies (CEAS).

Im Rahmen ihrer Professur für Landmanagement lehrte sie in Frankfurt in den Studienfächern rechtsverbindliche Planung, Landmanagement, Erneuerbare Energien, Umweltmanagement und Urban Agglomerations.

Als Umweltwissenschaftlerin und Geodätin war sie in den vergangenen zwei Jahrzehnten als Professorin an den Hochschulen in Frankfurt, Osnabrück und Münster sowie als Lehrbeauftragte in Würzburg tätig.

Von 2016 bis 2019 wirkte Klärle zudem als Geschäftsführerin der Hessischen Landgesellschaft (HLG).

Klärle ist Gründerin und Gesellschafterin der Klärle GmbH. Zu ihren Forschungsprojekten erschienen zahlreiche Veröffentlichungen und wissenschaftliche Publikationen. hp

Neun Standorte

An neun Standorten – Stuttgart, Heidenheim, Heilbronn, Lörrach, Ravensburg, Villingen-Schwenningen, Mannheim, Karlsruhe und Mosbach (mit dem Campus Bad Mergentheim) bietet die DHBW in Kooperation mit rund 9000 ausgewählten Unternehmen und sozialen Einrichtungen eine Vielzahl von national und international anerkannten Bachelor-Studiengängen in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Sozialwesen und Gesundheit, erläuterte Prof. Dr. Martina Klärle. Berufsintegrierende und berufsbegleitende Masterstudiengänge ergänzen das Angebot. Mit derzeit rund 33 500 Studierenden, davon knapp 3200 an der DHBW Mosbach (zu der der Campus Bad Mergentheim mit seinen rund 500 Studierenden zählt) und mittlerweile mehr als 200 000 Alumni (Absolventen) ist die DHBW die größte Hochschule in Baden-Württemberg. Und das sei, wie Klärle betonte, auch ein Grund für ihre Bewerbung als Präsidentin gewesen. Überdies: Die Hochschulsituation im Land werde auch durch die DHBW geprägt. „Der Erfolg der DHBW spricht für sich!“, sagt Klärle.

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„Passt gut zum Land“

Die DHBW passe gut zum und ins Land, „und ich will diese Hochschule mit allen ihren Standorten weiter stärken“. Ihr Ziel als Präsidentin umfasste sie kurz, knapp und treffend: „Ich will, dass es läuft!“ Und dazu gehöre für sie „ein gutes, ja ein bestmögliches Studienangebot“.

Zu ihrem Amt gehöre der ständige und „enge Kontakt zu Politik und Landesregierung“ – als „erfolgreiche Hochschule“, die man ist und bleiben wolle, sei dies unerlässlich. Und natürlich wolle sie auch den Kontakt zu den Standortstädten pflegen. Der Campus Bad Mergentheim, so stellte Klärle fest, „ist uns und mir wichtig“ – aber eben nicht nur, weil sie selbst aus dem ländlichen Raum und der Umgebung – aus Schäftersheim – komme. „Sowohl die Stadt als auch unser Studienangebot sind attraktiv.“ Der Campus wirke erfolgreich in und für die Region und damit für den ländlichen Raum. Es gelte daher, „die Strukturen zu sichern, weiter auszubauen und so das Profil zu stärken“, sagte Klärle. Dafür wolle und werde sie sich einsetzen.

Das Studienkolleg, das ab Herbst als zentraler Service für die gesamte DHBW starten werde, sei auch ein Beitrag zur Stärkung des Profils. Internationale Studieninteressierte, denen Deutschkenntnisse fehlten oder deren ausländisches Abitur nicht anerkannt sei, könnten sich am Campus Bad Mergentheim in einem Jahresprogramm auf ein Studium in Deutschland vorbereiten. „Der Campus übernimmt damit einen wichtigen Service für die gesamte DHBW“, betonte die Präsidentin.

Gleichwohl sei sie nicht alleine auf „Studieren im Schloss“ fixiert, denn „als Präsidentin bin ich für alle Standorte zuständig“. Sie entscheide „nicht alleine, sondern mit“, beispielsweise über die Besetzung von Professorenstellen (nach Rücksprache und auf Empfehlungen der Prüfungskommission). Und auch die Finanzen sind ein Thema, das sie und das Präsidium immer wieder fordere. Die Infrastruktur Bad Mergentheims, sowohl der Stadt als auch des Campus, bezeichnete Klärle als „gut“. Diese seien attraktiv für Studenten. Die Zusammenarbeit mit der Stadt „funktioniert gut, wir haben eine enge Kooperation“.

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Wichtig für Unternehmen

„Wir sehen die Bedeutung des Campus’ im Rahmen von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft“, betonte OB Udo Glatthaar. Als bedeutender Schulstandort ergänze der Campus das Bildungsangebot der Stadt, zudem sei er „ wichtig für unsere lokalen Unternehmen“. Auch finanziell leiste die Stadt einen Beitrag: „Wir waren Stifterin bei einer Professur in BWL-International Business und werden zukünftig Stifterin in der Angewandten Informatik sein.“ Lehrprojekte gebe es mit BWL-International Business und BWL-Gesundheitsmanagement.

Weiter stelle die Stadt dem Campus ein Marketing-Budget in Höhe von rund 25 000 Euro jährlich zur Verfügung. Die Wohnungssituation für Studierende sei „zufriedenstellend“, es gebe ein reichhaltiges Angebot, waren sich Präsidentin, Campus-Leiter und OB einig. Da bekanntlich nichts bleibt, wie es war und ist, sei man auf allen Ebenen beständig gefordert.

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