Gemeinderat

Rathaus wird „vor Ort“ umgebaut

Kurzer Bericht zur Situation in Assamstadt

Von 
Klaus T. Mende
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Assamstadt. Zu Beginn der Sitzung des Assamstadter Gemeinderates am Montag im Feuerwehrgerätehaus gab Bürgermeister Joachim Döffinger einen kurzen Sachstandsbericht zur geplanten Baumaßnahme Rathaus. Zur Klausurtagung des Gremiums seien die möglichen Projektstandorte vom Architekten vorgestellt worden. Unter Betrachtung städtebaulicher, gestalterischer und wirtschaftlicher Gesichtspunkte sei die Entscheidung schließlich für das jetzige Rathausgrundstück getroffen worden. Die momentane Planung auf Grundlage eines mit der Verwaltung erstellten Raumprogramms sehe vor, so das Gemeindeoberhaupt, den Neubau auf dem bestehenden Rathausareal zu errichten, damit das bestehende Rathaus so lange betriebsbereit erhalten werde, bis der Neubau fertiggestellt sei. Nach Abbruch des alten Rathauses erfolge als letzter Schritt die Gestaltung des neuen Rathausvorplatzes mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten für Gemeinde und Verwaltung.

Lobende Worte fand Bürgermeister Joachim Döffinger für das Landratsamt Main-Tauber im Zusammenhang mit der Sanierung des Autobahnzubringers (K 2877). Er dankte der Behörde einerseits für die gute Organisation und Umsetzung der Maßnahme, ebenso aber auch dafür, dass sie schlussendlich grünes Licht dafür gegeben habe, für die Dauer des Vorhabens in der Gemeinde Assamstadt Tempo 30 zu ermöglichen. Jetzt habe man gesehen, wie viel Verkehr durch den Autobahnzubringer aus Assamstadt herausgehalten werde, denn „bisweilen war im Ort die Hölle los“. Er betonte explizit die Wichtigkeit dieser Umgehung und freue sich, wenn sie am Freitag, 18. November, wieder offiziell für den Verkehr freigegeben werde.

Ohne Gegenstimme sprach sich die Bürgervertretung dafür aus, den Brunnenplatz während der Zeit des Rosenmontagszuges der örtlichen Reservistenkameradschaft zwecks Bewirtung zu überlassen – bis auf Weiteres. So sei gewährleistet, „den vielen Gästen etwas bieten zu können“, meinte der Rathauschef.

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Im weiteren Verlauf wurde Joachim Döffinger vom Rat ermächtigt, den öffentlich-rechtlichen Vertrag bezüglich der Regelung der Überlandhilfe der Feuerwehren im Main-Tauber-Kreis zu ratifizieren. Das Landratsamt Main-Tauber hatte den 18 Kreis angehörigen Kommunen den Vertragsentwurf zur Neukonzeptionierung der Überlandhilfe zugesandt. Für die Gemeinde Assamstadt habe das Ganze durchaus positive Folgen. Demnach würden Kommune nämlich künftig keine Kosten von Kreis angehörigen Nachbarwehren für die Überlandhilfe mehr in Rechnung gestellt. Diverse Kosten würden vom Landkreis übernommen. Auch diese Entscheidung wurde einstimmig gefällt.

Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt