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In Adelsheim - Nach dem Rückzug der Caritas ist der DRK-Kreisverband Buchen „in die Bresche gesprungen“ und führt den Caritasladen fort

Im Caritasladen Adelsheim „wird das Lebensmittel wertgeschätzt”

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Über die Eröffnung des DRK-Lebensmittelladens freuen sich Adelsheims Bürgermeister Wolfram Bernhardt, DRK-Präsident und Bürgermeister der Stadt Buchen Roland Burger, Tatjana Maul vom Laden-Team sowie DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Horvath. © Elisabeth Englert

Adelsheim. Schließt sich eine Tür, so öffnet sich eine andere. Zwar handelt es sich um ein und dieselbe Tür, doch im übertragenen Sinne ist dies so geschehen beim seit Ende letzten Jahres geschlossenen Caritasladen in Adelsheim, der nun vom DRK-Kreisverband Buchen fortgeführt wird (die FN berichteten).

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Das gelb-rote Tulpenmeer im Eingangsbereich verbreitet gute Laune, die perfekt zur Stimmung der Anwesenden passt. „Ich freue mich, dass es weitergeht.“ Mit diesen Worten brachte der Präsident des Kreisverbands, Buchens Bürgermeister Roland Burger, sein Gefallen zum Ausdruck, dass mit dieser Einkaufsmöglichkeit eine wichtige Einrichtung zur Versorgung der Menschen unterhalb der Armutsgrenze erhalten bleibt. Nach dem Rückzug der Caritas sei der DRK-Kreisverband Buchen „in die Bresche gesprungen.“ Das Rote Kreuz sei prädestiniert für solch eine soziale Aufgabe. Mit Übernahme des eingearbeiteten, engagierten Teams, rund um die gute Seele des Ladens, Tatjana Maul, habe man diesen Schritt gewagt.

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Auch DRK-Kreisgeschäftsführer Steffen Horwath freute sich, dass nach nur kurzer Vorbereitungsphase den Menschen mit Berechtigungsschein diese Einkaufsmöglichkeit wieder offenstehe.

Mit einem Kühlwagen werden von Ehrenamtlichen in aller Frühe die Lebensmittelspenden im weiteren Umkreis gesammelt und nach Prüfung durch das Helferteam um Tatjana Maul in die Regale sortiert.

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Ob von Lebensmittelmärkten, Erzeugern oder Privatleuten, man sei dankbar für jede Spende. Und so finden sich allerlei Obst und Gemüse, von der exotischen Mango bis hin zum Suppengrün, Backwaren, Eier, Wurst oder Blumen im Angebot.

„Alles, was hier steht, wäre in den Müll gewandert“, berichtet Horvath und unterstreicht damit den Beitrag dieses Geschäftsmodells zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. „Hier wird das Lebensmittel wertgeschätzt.“

Kaum etwas wandere auf die Deponie, vielmehr werde, was als Tierfutter tauge, von Landwirten zur weiteren Verwertung abgeholt, so dass sich der Kreislauf schließe. Der Kreisgeschäftsführer hofft zukünftig auf weitere freiwillige Helfer sowie eine weiterhin gute Spendenbereitschaft, „auch die Zucchinis aus dem eigenen Garten sind willkommen.“

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Veröffentlicht
Von
Daniela Käflein
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Adelsheims Bürgermeister Wolfram Bernhardt ist dankbar über dieses „riesengroße“ Engagement des Kreisverbands, gebe es doch viele Menschen, die, auch aufgrund der gestiegenen Lebensmittelpreise, auf das Angebot angewiesen seien. Und wie um dies zu untermauern, bildete sich bereits vor Ladenöffnung eine Menschentraube auf dem Bürgersteig. Er versprach überdies im Rahmen der Innenstadtentwicklung den Standort des Lebensmittelgeschäfts mitzubedenken.

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Insgesamt war man sich einig, dass im unkomplizierten Zusammenwirken zum Wohle der Menschen Stärke und Strahlkraft des Baulands liegen. En

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