AdUnit Billboard
Mainfranken-Theater Würzburg - Landkreis fördert Renovierung und Erweiterung des künftigen Staatstheaters mit einer Million Euro

Sanierung schreitet mit Hochdruck voran

Lesedauer: 
Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Mainfranken Theater Würzburg (hier ein Bild vor dem Umbau), das künftig ein Staatstheater sein wird, schreiten mit Hochdruck voran. Jetzt hat Landrat Thomas Eberth das Theater besucht, um sich einen Eindruck vom Fortgang der Sanierung zu verschaffen. © dpa

Würzburg. Derzeit wird mit Hochdruck am Innenausbau gearbeitet, am weitesten sind die Arbeiten im Kleinen Haus gediehen, wo der stufige, holzverkleidete Aufbau der Zuschauerplätze schon den Blick auf die künftige Bühne ermöglicht: Die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten am Mainfranken Theater Würzburg, das künftig ein Staatstheater sein wird, schreiten voran.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Neuer Kopfbau

Insgesamt umfassen die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten die Errichtung eines neuen Kopfbaus mit Kleinem Haus, neuen Probebühnen und einer neuen gastronomischen Versorgung, die Schaffung eines neuen Orchesterprobenraums, die Sanierung des Haupttraktes mit dem Großen Haus sowie die Vergrößerung der Werkstätten.

Außerdem sollen sämtliche bis dato ausgelagerte Arbeitsbereiche ins Theatergebäude integriert werden. Der Wiedereinzug ins komplett sanierte und erweiterte Mainfranken Theater – dann als Staatstheater – ist für die Saison 2022/23 vorgesehen.

Auch der Landkreis Würzburg unterstützt die Sanierung des Mainfranken-Theaters. Der zweite Teil der Fördersumme von insgesamt einer Million Euro wurde jetzt von Landrat Thomas Eberth übergeben, der sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt bei dem Geschäftsführenden Direktor des MainfrankenTheaters, Dirk Terwey sowie Intendant Markus Trabusch über den aktuellen Fortschritt der Bauarbeiten informierte.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Bestandsgebäude aus 1966

Das Bestandsgebäude des Mainfranken Theaters Würzburg stammt übrigens aus dem Jahr 1966. Die Sanierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Hauses ist zwingend notwendig geworden, um die Anforderungen an einen wirtschaftlichen, sicheren und zeitgemäßen Spielbetrieb für die nächsten Jahrzehnte zu erfüllen. Die Investitionen werden gemeinsam durch den Freistaat Bayern, die Stadt und den Landkreis Würzburg, den Bezirk Unterfranken sowie unter anderem auch aus Stiftungsmitteln und Spenden getragen.

„Schon frühere Generationen haben uns gezeigt, dass sich Politik auch mal etwas trauen muss – sonst wären solche imposanten Gebäude wie beispielsweise die Residenz nie gebaut worden“, sagte Eberth bei der Besichtigung. Genauso verhalte es sich heute mit dem MainfrankenTheater, „dem kulturellen Flaggschiff der gesamten Region“. Dieses werde nun auf Jahre hinaus aufgewertet, nicht nur architektonisch. Hier entstehe für jedermann sichtbar etwas ganz Besonderes und dies mache die künftigen Besucherinnen und Besucher auch neugierig. „Das sanierte MainfrankenTheater wird aber zugleich eine tolle Spielstätte und ein wunderbarer Arbeitsplatz für die Künstlerinnen und Künstler werden“, zeigte sich Landrat Eberth überzeugt.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt betonte, das die Kostenbeteiligung durch den umlagefinanzierten Landkreis alles andere als selbstverständlich sei. „Ich bin sogar überzeugt, dass der Landkreis Würzburg der erste ist, der ein derartiges Projekt in einem Oberzentrum finanziell unterstützt“.

„Gute Kooperation“

Dieser Beitrag zeige einmal mehr die gute Kooperation zwischen Stadt und Land und den gemeinsamen Willen, die Region weiter zu entwickeln. „Hier wird vom Volk fürs Volk gebaut, das Mainfranken-Theater steht jedermann offen. Wir wünschen uns natürlich, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis auch mit dem Bauwerk identifizieren“, hofft Schuchardt.

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Der Oberbürgermeister zeigte sich überzeugt, dass nach dem Besuch der ersten Vorstellung im künftigen Staatstheater Würzburg auch die letzten Kritiker verstummen und mit eigenen Augen sehen könnten, dass beim Bau „Gas gegeben werden musste, um etwas Großartiges für die Region zu erschaffen“.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1