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Odenwaldklub

Auf dem Merkurpfad unterwegs

Bei Osterburken gewandert

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Walldürn/Bofsheim. Der Odenwaldklub Walldürn wandert auf dem neu eröffneten, zertifizierten Römerpfad zwischen Bofsheim und Osterburken. Ausgangspunkt war der Parkplatz in Bofsheim Richtung Dörrhof. Wanderführer Karl-Friedrich Berberich begrüßte 35 Mitglieder und Gäste, insbesondere aber Revierleiter Dietmar Heid. Was bedeutet ein vom Deutschen Wanderverband zertifizierter Wanderweg für den Wanderer? Welchen Mehrwert hat diese Investition für den Wanderer? Diese anfangs aufgeworfenen Fragen wurden im Verlauf der Wanderung schlüssig beantwortet.

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Start am Granitstein

Die Wanderung startete am tonnenschweren Granitstein des Skulpturenradwegs. Der Weg querte die Straße zum Dörrhof in nördliche Richtung. Mit einem herrlichen Blick auf Bofsheim und dessen Kirche wurde man belohnt. Mitten im Wald an einem schmalen Naturpfad lag idyllisch der Petersbrunnen und lud zur Rast ein. Insgesamt überraschten drei historische Brunnen die Wanderer auf dem Mekurpfad.

Das nächste Teilstück des Römerpfads führte zu einem echten Höhepunt: der Jupiterbank. Eine wunderschöne Bank zum Rasten, an der man durch die geschnitzte Jupitersäule das Thema Römer auf den ersten Blick erkennen kann. Aufgestellt und gefertigt vom Schnitzkünstler Micha Reichert. Von hier ist der Ausblick über die Region wirklich einzigartig. Der Weg führte weiter über Wiesen und Waldflächen ins Tal zum Standbild einer Quell-Nymphe, als Symbol für die drei Quellen auf dem Merkurpfad, ein eigens für diesen Römerpfad hergestellter Steinabguss.

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Weiter auf Forstwegen gehend öffnete sich die Landschaft und der Pfad führte schließlich zum im Wald versteckten Säubrünnle. Das Wasser läuft dem Namen gerecht werdend aus dem Maul eines Wildschweines und sammelt sich in einem kleinen Waldsee etwas unterhalb. Auf dem nun parallellaufenden Limes Weg folgte ein lobenswerter Abstecher zum Löhleinsbrünnle. Ein idealer Ort für die Gruppe, um kurz inne zu halten und den Stimmen des Waldes zu lauschen. Eine Bank lud dazu ein.

Auf dem letzten Teil des Pfades begleitet der Skulpturenradweg den Merkurpfad und es ging wieder zurück zum Startpunk am Granitstein. Die dort bereitgestellten Arbeitsgeräte konnten allerdings die Wanderer nicht mehr animieren, die Idee des Künstlers, lustvolles Suchen und Graben nach dem Verborgenen, in die Tat umzusetzen.

Wanderführer Karl Friedrich Berberich bedankte sich bei Revierleiter Dietmar Heid, der bei den verschiedenen Distrikten, die durchwandert wurden, auf die aktuellen Probleme im und um den Wald im Bauland hinwies.

Seine Lebendigkeit und Begeisterung sowie seine Emotionen für die Bäume und den Wald ließ erahnen, dass hier ein Mensch seine Berufung zum Beruf gemacht hat.

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