Schulzentrum am Wört

Viele wichtige Fragen besprochen

„Markt der Möglichkeiten“ half Jugendlichen bei der Berufsorientierung weiter

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mh
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Tauberbischofsheim. Es ist nie zu früh, sich um seine Zukunft zu kümmern. Erst recht als Jugendlicher, dessen Schulzeit ein absehbares Ende hat. Sich Gedanken darüber zu machen, was denn auf die Zeit in der Schule folgen soll. Eine weiterführende Schule besuchen und einen höheren Abschluss anstreben oder eine Ausbildung absolvieren?

Schwierige Fragen, die sich auch die Schüler der insgesamt fünf achten Klassen sowie der sechs neunten Klassen des Schulzentrums am Wört stellten. Viele Jugendliche der vier Werkrealschul- sowie der sieben Realschulklassen waren sich unsicher, wie ihr beruflicher Lebensweg weiter verlaufen könnte. Doch dafür gibt es seit einigen Jahren, zwischendrin unterbrochen durch Corona, den „Markt der Möglichkeiten“ am Schulzentrum, federführend organisiert von Erika Romacker und Karsten Burkard, Lehrern am Schulzentrum. Unter dem Motto „Schüler treffen Firmen“ fanden sich viele regionale Betriebe im Foyer des Schulzentrums ein, um den Schülern eine Entscheidungshilfe anzubieten. Eine wichtige Veranstaltung im Rahmen des Curriculums der Berufsorientierung der achten und neunten Klassen.

Der „Markt der Möglichkeiten“ stieß auf große Resonanz. © Mario Häffner

Die Mitarbeiter der teilnehmenden Firmen nahmen sich viel Zeit für die Fragen der interessierten Jugendlichen und ihrer Eltern. Ganz ungezwungen konnten die Schüler mit den Firmenvertretern ins Gespräch kommen und sich informieren. Welche Ausbildungen sind in dem Betrieb möglich? Wie lange dauern sie? Welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Mit welcher Bezahlung kann ich rechnen? Wie sieht es mit der firmeneigenen Betreuung von Auszubildenden aus? Ein reger Austausch fand statt, die persönliche Atmosphäre im doch eher kleinen Rahmen des Foyers kam gut an.

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Den Schülern fiel es so leichter, ihre anfängliche Scheu zu überwinden und auf die Erwachsenen an den Infoständen zuzugehen. Auch über Praktikumsplätze oder Ferienjobs wurde bereits gesprochen.

Die Resonanz auf diesen Abend war positiv, sowohl von den Firmen als auch von Seiten der Schüler. Viele wichtige Fragen der Heranwachsenden konnten aufgegriffen und besprochen werden.

Am Markt der Möglichkeiten beteiligte Firmen, Behörden, Institutionen waren: Malerbetrieb Baumann, Brandl-Bau, Firma Bohlender, Bundespolizei, Caritas, Haus Heimberg, Gesundheitsholding, Mafi, Naturata, Sparkasse, Dach-Rudorfer, VS, Zoll und Weinig. mh