Matthias-Grünewald-Gymnasium

Über 100 Weihnachtspäckchen gespendet

Schülerinnen und Schüler beteiligten sich am Projekt „Liebe im Karton“

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Luisa-Marie Kuhnert und Romy Wenzel (rechts) von der SMV des Matthias-Grünewald-Gymnasiums mit den Geschenkpäckchen. © Ulrich Feuerstein

Tauberbischofsheim. Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und der Geschenke. Während hierzulande die Gaben meist recht üppig ausfallen, fehlt es Kindern in armen Ländern oft am Nötigsten. Die Aktion „Liebe im Karton“ sammelt Spenden für Kinder, denen es nicht so gut geht. Auch das Matthias-Grünewald-Gymnasium (MGG) machte mit. Mehr als 100 Kartons gehen jetzt an Kinder im europäischen Ausland und dem Nahen Osten.

Seit 2016 gibt es das ehrenamtliche Projekt „Liebe im Karton“. Jährlich werden im Wechsel Kinder in Deutschland und in anderen Ländern der Welt mit farbenfrohen, liebevollen Päckchen beschenkt. Die Weihnachtspäckchen gingen in der Vergangenheit nicht nur nach Deutschland, Griechenland und Syrien, sondern auch nach Rumänien, Bulgarien, in den Irak und den Libanon.

Die Mission von „Liebe im Karton“ ist es, Kindern, die es nicht so leicht haben, eine kleine Freude zu bereiten. Die Verantwortlichen des Würzburger Vereins orientieren sich dabei an einem Ausspruch Mahatma Gandhis: „Liebe ist die stärkste Macht der Welt und doch die Demütigste, die man sich vorstellen kann.“ Getreu diesem Motto sollen deshalb dieses Jahr Kinder im europäischen Ausland und dem Nahen Osten glücklich gemacht werden. Geplant sind Verteilungen in folgenden Ländern: Syrien, Irak, Irak-Kurdistan, Griechenland, Rumänien und in der Ukraine.

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pm
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Seit 2018 organisiert Diana Orthober, Lehrerin für Biologie und Englisch, zusammen mit den Schülern der SMV das Projekt am MGG. Die Aktion erfreut sich sehr großer Beliebtheit und ist für viele Schüler und Lehrer zu einer liebgewonnenen Tradition geworden, die zur Vorweihnachtszeit dazugehört. Das können Luisa-Marie Kuhnert und Romy Wenzel bestätigen. Die beiden leiten den SMV-Ausschuss.

„Ich nehme gern an der Aktion teil, weil es mir Freude bereitet, Kindern in Not zu helfen“, sagt Luisa-Marie Kuhnert. Und Romy Wenzel ergänzt: „Kinder glücklich zu machen, bereitet große Freude.“ Beide betonen: „Wir wissen, dass wir privilegiert sind, in Deutschland in Frieden und Wohlstand zu leben. Umso mehr freuen wir uns, Kindern, die diese Chance nicht haben, ein schönes Weihnachtsfest bereiten zu können.“

Die Buchstaben MGG bedeuten nicht nur Matthias-Grünewald-Gymnasium, sondern stehen auch dafür, Miteinander Gemeinschaft zu gestalten. Genau so konnten gemeinschaftlich (und im gegenseitigen Miteinander) über 100 liebevoll gepackte Boxen voller weihnachtlicher Gaben, Geschenke und Grüße eingesammelt und nach Würzburg transportiert werden. Dort kümmert sich ein Team aus mittlerweile 130 ehrenamtlichen Helfern um die Päckchen. Diese werden sorgfältig kontrolliert und anschließend zu ihren Bestimmungsorten gebracht. Besonders gut gefällt Diana Orthober, dass jeder Mensch etwas dazu beisteuern kann, um die Welt ein kleines Stückchen besser zu machen. Denn für die Verantwortlichen und Helfer von „Liebe im Karton“ spielen Religion, Herkunft und Geschlecht keine Rolle. Für Orthober steht fest: „Wir sind alle Menschen, wir gehören alle zusammen und keiner ist besser oder schlechter.“ feu