AdUnit Billboard

Die Mischung macht’s

Klaus T. Mende zur Inbetriebnahme der Schnellladesäule

Veröffentlicht
Kommentar von
Klaus T. Mende
Lesedauer

Ein Vorankommen der Elektromobilität gehört zu den zentralen verkehrs- und industriepolitischen Veränderungen der Gegenwart. Gut so. Das Wachstum der öffentlichen Ladeinfrastruktur hinkt jedoch dem Wachstum von Fahrzeugen mit Elektroantrieb massiv hinterher. Weniger gut.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Um den Rückstand zeitnah aufzuholen, bedarf es einerseits mehr solcher Visionäre wie Peter Herm und Paul Gehrig, andererseits jedoch auch eines Abbaus der Bürokratie. Bis nämlich hierzulande solch ein Projekt praktisch umgesetzt werden kann, streicht viel zu viel Zeit ins Land – und zwar nicht nur auf dem Gebiet der Elektromobilität. Dies führt zu unnötigen Verzögerungen, die in dieser Form nicht sein müssen.

Es ist aus meiner Sicht aber völlig falsch, fast ausschließlich auf das Pferd Elektromobilität zu setzen – wie es Politik und Automobilkonzerne derzeit tun. Dieser Weg führt zwangsläufig nicht auf die Überholspur. Dies beginnt bei der Stromversorgung, die überstrapaziert werden könnte, wenn nicht bald für die entsprechende Infrastruktur – Stichwort Suedlink – gesorgt wird, und endet bei der Endlichkeit von Rohstoffen wie Lithium oder Kobalt für die Produktion der Batterien. Auch darf nicht unter den Teppich gekehrt werden, dass es die mehrfache Zeit braucht, ein brennendes E-Auto im Vergleich zu einem herkömmlichen Pkw zu löschen – nicht klimafreundlich.

Dem Klimawandel kann nur dann erfolgreich entgegengewirkt werden, wenn beim viel propagierten Energie-Mix der Zukunft in der Verpackung auch das drin ist, was außen drauf steht. Ich will damit sagen, dass der Wasserstoffantrieb und die E-Fuels ebenso viel Beachtung finden müssen wie die E-Mobilität – und dementsprechend finanziell viel mehr gefördert werden.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Denn schlussendlich macht’s die richtige Mischung, um an das Ziel zu kommen – und nicht auf dem Weg stehen zu bleiben.

Redaktion Mitglied der Main-Tauber-Kreis-Redaktion mit Schwerpunkt Igersheim und Assamstadt

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1