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St. Bernhard Schule in Seckach - Stromausfall sorgt für kurze Unterbrechung. Kinderaugen leuchten dennoch

„Piraten“ erleiden fast Schiffbruch

Von 
Nadine Slaby
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Die „Spielplatzpiraten Buchen“ sorgten für leuchtende Kinderaugen in der St. Bernhard Schule in Seckach. © Nadine Slaby

Seckach. Trubel herrscht auf einem Schulhof des Öfteren. Selten jedoch ein solch bunter Mix wie am Dienstag, als die „Spielplatzpiraten Buchen“ das Gelände der St. Bernhard Schule in Seckach kaperten. „Let’s go, let’s fight, let’s win this game tonight!“, war der Anfeuerungsruf der Cheerleader der Silverbacks Walldürn weithin zu hören. Übertönt wurden sie nur von den Rufen und dem Gelächter, das aus der Hüpfburg, dem großen Flaggschiff der „Spielplatzpiraten“ kam.

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Zahlreiche Familien waren trotz der heißen Temperaturen der Einladung des Vereins gefolgt. „Toll, was hier alles auf die Beine gestellt wird“, befand einer Mutter, deren Drei-Käse-Hoch wieder und wieder den Trainingsdummy der Silverbacks versuchte umzurennen. Während sich der Kleine nach etlichen Anläufen dem Dummy geschlagen geben musste, hatte der aufblasbare Gegner gegen einen heranstürmenden Teenager keine Chance. „Ein paar Wilde sind immer mit dabei“, lachte Steven Diehm, Abteilungsleiter der Silverbacks, die schon mehrfach bei den „Spielplatzpiraten“ mit von der Partie waren.

Die Cheerleader stemmten derweil ein Mädchen nach dem nächsten für die Stunts in die Höhe. „Super gemacht“, lobte Trainerin Jaqueline Hoog. „Die Kinder sind zwar leicht, aber nach 20 weiß man auch, was man getan hat“, lachte Hoog und ordnete eine Pause an. Die nutzte Zauberer Tilo Schoppe und fesselte sein Publikum mit „Mamas Wäscheleine“ von der ersten Minute an. „Kannst du mir mal helfen?“, bezog er die Kinder in die Show mit ein, zauberte Knoten aus der Wäscheleine, kurierte „freiwillige Patienten“ und sorgte mit zahlreichen Versprechern für lautes Gelächter. Große Augen bekamen die Kleinen, als Schoppe bei der letzten Vorführung gar in einen Luftballon stieg. „Guck mal, der verschwindet“, ein kleiner Junge konnte es gar nicht fassen. Schon Sekunden später, winkte der Zauberer wieder daraus hervor, warf unter Gelächter seine Hose heraus und machte allerhand Scherze, bevor er den Ballon mit einem lauten Knall platzen ließ. Nach der Zaubershow zerstreuten sich die Kinder über den weitläufigen Platz. Die Beliebtheit der Piratenschiff-Hüpfburg wie auch des Kletterlabyrinths ließ sich an den zahlreichen Turnschuhen und Sandalen davor ablesen. Ein Stromausfall sorgte allerdings dafür, dass das stolze Flaggschiff gewissermaßen „auf Grund“ lief und ohne das surrend arbeitende Gebläse in sich zusammenfiel. Nach einer kurzen Unterbrechung, konnte es jedoch erneut in See stechen und begeisterte wieder die Mädchen und Jungen.

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Einige von ihnen nutzten die „Zwangspause“ und malten ein Bild für den ausgeschriebenen Mal-Wettbewerb. Ein Pirat, ein Piratenschiff oder ein Piratenschatz sollte es sein. Die Siegbilder zeigten daher Schatzkisten voller Diamanten, eine Schatzinsel, einen grimmigen Piraten und vieles mehr. Stolz nahmen die Kinder zwischen zwei und zehn Jahren ihre Gewinne entgegen, bevor sie wieder gen Hüpfburg zum Spielmobils oder aber den überall auf dem Platz verteilten Hula-Hoop-Reifen, Pedalos oder Stelzen verschwanden.

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