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Mobilität

„Zügig Investitionen nötig“

SPD-Betreuungsabgeordneter Klaus Ranger fordert Regelbetrieb der Frankenbahn

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pm
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Lauda-Königshofen. Klaus Ranger ist Mitglied des Landtags Baden-Württemberg und für die SPD Betreuungsabgeordneter für den Main-Tauber-Kreis. Jetzt absolvierte er eine Tagestour und startete damit im Rathaus von Lauda-Königshofen.

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Im Austausch mit Bürgermeister Dr. Lukas Braun wurde laut Pressebericht der SPD schnell klar: Die Wiederinbetriebnahme der Frankenbahn sei ein wichtiger, aber noch lange nicht ausreichender Schritt für gelungene Mobilität in der Region.

Ziel müsse es nun sein, „den Probebetrieb der Frankenbahn in einen verlässlichen Regelbetrieb mit kürzeren Taktzeiten umzuwandeln. Damit das Angebot an Attraktivität gewinne, seien vor allem zügige Investitionen in die Erweiterung der eingleisigen Strecke zwischen Züttlingen und Möckmühl sowie in den Ausbau und die Sanierung der Haltestellen nötig.

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Direkt im Anschluss begleitete Ranger die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Lauda-Königshofen und des SPD-Kreisverbandes bei der Unterschriftensammlung für die Bürgerinitiative „Frankenbahn für alle!“ vor dem Rewe-Markt in Lauda. Dass fast alle Passantinnen und Passanten die Petition gerne und diskussionslos unterschrieben hätten, zeige, „dass die Bürgerinnen und Bürger sich eindeutig eine dauerhafte, regelmäßig verkehrende und breitflächig angelegte Frankenbahn wünschen“. Am Mittag hatte Ranger die Möglichkeit, mit Stefan Lipski (Westfrankenbahn) und Thorsten Haas (VGMT) die Mobilitätszentrale in Bad Mergentheim zu besichtigen. Hier erhalten die Bürgerinnen und Bürger seit zwei Jahren einen Rundum-Service an mobilen Angeboten: Bahn, E-Bikes, E-Auto und Ruftaxis außerhalb der regulären Fahrtzeiten stehen zur preiswerten Nutzung bereit.

Darüber hinaus besteht 51 Stunden pro Woche die Möglichkeit zur persönlichen Beratung vor Ort sowie ein Video-Beratungsportal. Das Angebot wird offenbar insbesondere im Frühling und Sommer rege genutzt und soll auch in Wertheim und Lauda-Königshofen etabliert werden. Auf Einladung der SPD Wertheim und des Kreisvorsitzenden der SPD-Main-Tauber Thomas Kraft, klang der Tag mit einem öffentlichen Diskussionsabend aus.

Hier war wie so oft der Konflikt zwischen geplanten energetischen Sanierungen und dem Denkmalschutz Thema. Der Abend in Wertheim endete mit der Bekanntgabe, dass alle Fraktionen des Gemeinderates einen gemeinsamen Antrag zur Änderung der Altstadtsatzung auf den Weg bringen.

Durch diesen Antrag soll der Bau von Photovoltaik-Anlagen auf denkmalgeschützten Gebäuden erlaubt werden. pm

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