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Handball

Ausbildung steht vor Erfolg

Interne Trainer-Weiterbildung des TVH. Talentsuche und Talentförderung stehen im Mittelpunkt. Probleme bei der A-Jugend

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ad
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Hardheim. Vor Beginn der kommenden Verbandsrunde führte die Handballabteilung eine Fortbildung ihrer Jugendtrainer durch. Zunächst informierte Abteilungsleiter Manfred Dörr die Anwesenden über die geänderten Vorschriften im Badischen und Württembergischen Handball-Verband.

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Jugendleiter Steffen Gärtner sprach die aktuelle Situation im Jugendbereich an und gab einen Überblick über die Jugendmannschaften. Personelle Probleme gibt es derzeit im männlichen A-Jugendbereich, die sich für die Landesliga im Neckar-Odenwald-Tauber-Kreis qualifiziert hat. Die Mannschaft ist aus Spielern von drei Vereinen zusammengesetzt. Da die Spieler teilweise andere Prioritäten haben, muss noch über den Start der Mannschaft in die neue Runde entschieden werden. Im weiblichen Bereich (12 bis 16 Jahre) konnte man einen starken Zuwachs an Mädchen verzeichnen. Hier werden noch Trainer oder Trainerinnen gesucht. Ansonsten zeigte sich Gärtner erfreut über den jungen Trainerzuwachs und die Anzahl der Jugendmannschaften, die der TV Hardheim in Kooperation mit der SpG Walldürn in die Verbandsrunde schickt. Einige der Jugendmannschaften starten auf überregionaler Ebene in die neue Runde. Besonders erfreut zeigte sich der Jugendleiter über die Öffnung der Carl-Schurz-Kaserne, die man wieder als Trainingshalle zur Verfügung hat.

FSJ’ler eingebunden

Mit Noah Böhrer aus Höpfingen begrüßte er den neuen FSJ’ler, der bereits seit dem 15. August in die Trainings- und Vereinsarbeit eingebunden wird. Zusammen mit Trainerfachwart Michael Schlegel ist er ebenfalls verantwortlich für die Kooperation „Schule-Verein“. Im November findet erneut der Grundschulaktionstag des Badischen Handball-Verbandes satt. Hier möchte man mit mehreren Trainern an einigen Schulen in der Umgebung präsent sein. Die Vorbereitungen sind schon im vollen Gange.

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Neue Gesichter in neuer Liga sollen zurück zu alten Höhen führen

Veröffentlicht
Von
Thomas Keupp
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Auch im „Prunkstück“ der Hardheimer Jugendarbeit tut sich was im alten Handballkreis Odenwald-Tauber. Die über 55 Hardheimer könnten in naher Zukunft wieder an Minispielfesten im angesprochenen Handballkreis teilnehmen. Mehrere Vereine haben wieder Minimannschaften, so dass bald wieder die bekannten Minispielfeste auch in fremden Hallen besucht werden könnten.

Aufgrund der Schiedsrichtermisere in den Handball-Verbänden werden nun Ausbildungen zum Kinderhandball (Modul 1) und Jugendhandball-Spielleiter (Modul 2) angeboten. Dabei handelt es sich um vorgeschaltete Module für die Schiedsrichterausbildung.

Danach erläuterte Trainerfachwart Michael Schlegel weitere Möglichkeiten für die Nutzung des Trainingskonzepts. Aufgrund der Vereinsfarben wurde es „Blau-Weißer-Faden“ genannt. Die Inhalte wurden vereinfacht und auf die aktuelle Situation des Jugendbereiches zusammengefasst. Es umfasst soziale Ziele wie das Einhalten von Werten und die Vorbildfunktion des Trainers sowie sportliche Ziele wie die Besetzung aller Jugendklassen, Talentsuche und Talentförderung. Trotzdem lautet die Devise, dass man ausbildungs- statt erfolgsorientiert trainiert.

Demo-Trainingseinheit

Danach folgte eine Trainingseinheit, um darzustellen wie man die Theorie in der Praxis umsetzen könnte. Als Demo-Mannschaft fungierte die männliche B-Jugend von Michael Schlegel, die diese Verbandsrunde in der Landesliga Neckar-Odenwald-Tauber-Kreis, an den Start gehen wird.

Dadurch konnten die Jugendtrainer weitere Eindrücke über eine gute Jugendarbeit gewinnen. ad

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