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Car-Sharing

Autosonntag im Zeichen alternativer Mobilität

Die Firma Deer will in Buchen ein speziell für den Ländlichen Raum zugeschnittenes Angebot etablieren. Am 9. Oktober wird ein E-Fahrzeug übergeben

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Am Auto-Sonntag wird von Bürgermeister Burger der Startschuss für Car-Sharing in Buchen gegeben: Das auf den Ländlichen Raum zugeschnittene Konzept stammt von der Firma Deer, das buchbare E-Auto wird am Bahnhof stehen. Beim Mittelbereichstreffen der Bürgermeister wurde das Konzept im Beisein von Minister Hauk von Geschäftsführer Graef von Deer vorgestellt. © Stadt

Buchen. Das eigene Auto mit Verbrennungsmotor war insbesondere im Ländlichen Raum das Synonym für Mobilität. Das ändert sich gerade – auch in Buchen. Ein schönes Beispiel ist der traditionelle verkaufsoffene Auto-Sonntag, dieses Jahr am 9. Oktober. Denn hier wird es neben Autos mit Verbrennungsmotoren auch viel Raum geben für alternative Angebote der Mobilität. Für E-Mobilität und – ganz neu – auch für Car-Sharing, das „Auto-teilen“.

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Diese Angebote sind im städtischen Raum, wo längst nicht mehr jeder ein eigenes Auto hat, schon seit Jahren etabliert. Auf dem Land wurde diesen Angeboten lange keine Erfolgschancen eingeräumt. Ressourcenknappheit, Klima- und Energiekrise und ein gestiegenes Umweltbewusstsein haben aber auch hier zum Umdenken geführt.

Bürgermeister Roland Burger freut sich, dass die Firma Deer dafür gewonnen werden konnte, mit einem speziell für den Ländlichen Raum zugeschnittenen Angebot Car-Sharing in Buchen zu etablieren.

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hpw
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Der Startschuss fällt am Autosonntag. Um 13.30 Uhr wird in der Pfarrgasse im Anschluss an die Fußgängerzone Bürgermeister Roland Burger und Vertreter der Firma Deer im Beisein von Minister Peter Hauk ein E-Fahrzeug Modell VW ID.3 übergeben.

Die E-Fahrzeuge von Deer stehen künftig auf von der Stadt zur Verfügung gestellten Stellplätzen am Buchener Bahnhof. Dort befinden sich auch Ladesäulen, deren Stromanschluss die Stadtwerke gesponsert haben. Buchbar ist das Auto für jeden, der einen Führerschein hat.

Wie das genau funktionieren kann, dazu stehen die Firmenvertreter an ihrem Infostand Rede und Antwort. Die Kosten stehen jedenfalls schon fest: 7,90 Euro/Stunde oder 49,90 Euro/Tag. Wird das Angebot gut angenommen, soll übrigens in Kürze ein zweites Fahrzeug folgen. „Wenn wir Menschen, die nur ab und zu ein Auto brauchen, dazu bewegen können, auf ein eigenes Auto zu verzichten, dann haben wir schon viel in Sachen Energieeinsparung und Umweltschutz erreicht. Und die Leute, die das Auto oder den Zweitwagen nur gelegentlich nutzen, sparen damit auch noch Geld“, erklärt Bürgermeister Burger dazu.

Zudem sei das Konzept der Firma Deer auch im Rahmen der kürzlich in Buchen geführten Mittelbereichsgespräche, bei denen sich Bürgermeister untereinander austauschen, vorgestellt worden.

„Die Idee ist bei verschiedenen Nachbargemeinden sehr positiv aufgenommen worden. Denn das Angebot hat ja auch das Ziel, den Nahverkehr im Ländlichen Raum leistungsfähiger zu machen, indem ein breiter verfügbares, ergänzendes und vernetzendes Angebot in möglichst vielen Gemeinden geschaffen wird“, so der Bürgermeister.

Vertreten sein werden auf dem Autosonntag unter dem erweiterten Ansatz „alternative Mobilität“ erstmals auch die örtlichen Fahrradhändler, die Fahrräder und E-Bikes präsentieren. Auch ein Lastenfahrrad wird vorgestellt – eine weitere Möglichkeit, die Nutzung des Autos zu reduzieren.

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