SPD

Schulpolitik beschäftigt Stadt lange

Gemeinderats- und Kreistagsgeschehen diskutiert

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Wachbach. Die Mitglieder des Bad Mergentheimer SPD-Ortsvereins trafen sich in Wachbach, um sich über das aktuelle Gemeinderats- und Kreistagsgeschehen zu informieren. Die Stadträte Klaus-Dieter Brunotte und Jordan Murphy berichteten aus dem Gemeinderat.

Zur Schulpolitik führte Brunotte aus, die Stadt unternehme große Anstrengungen, um der gestiegenen Schülerzahl und den Anforderungen an Schulen und Kindergärten gerecht zu werden. Als Beispiele nannte er den Neubau von Grundschule und Kindergarten in Edelfingen sowie den Neubau der Grundschule in der Au. In Edelfingen stehe das Millionenprojekt kurz vor der Vollendung und für den Neubau der Grundschule in der Au sei erst kürzlich der Grundstein gelegt worden.

Doch auch die weiterführenden Schulen müssten für steigende Schülerzahlen gerüstet werden, denn die Grundschüler würden schließlich älter. Der Raumbedarf an den Schulen werde die Stadt noch auf Jahre hinaus beschäftigen.

Fortschritte gemacht

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ds
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Die Digitalisierung habe Fortschritte gemacht, ein Problem stelle allerdings die Schulsozialarbeit dar, ebenso die Hausaufgabenbetreuung. Hier fehle es an geeigneten Räumen.

Die Nachfrage an Bauplätzen habe sich durch die allgemeine Teuerung etwas eingetrübt, sei aber immer noch hoch. Für die SPD-Fraktion gelte nach wie vor, dass jeder dort bauen können solle, wo er es wolle, sei es in der Kernstadt oder in einem Ortsteil. Vorrang vor der Schaffung neuer Baugebiete an der Peripherie habe aber die innerörtliche Verdichtung und die Nutzung von Baulücken. Das derzeit laufende Bebauungsplanverfahren zur Erweiterung des Caritas-Krankenhauses bezeichnete Murphy als große Chance, den Gesundheitsstandort Bad Mergentheim weiter zu stärken und auszubauen. So sollen anhand des Verfahrens unter anderem Neubauten für ein neues Parkhaus, Ärztehaus und Wohnheim entstehen. Darüber hinaus sei ein neuer Gebäudekomplex für die Fachschule für Physiotherapie vorgesehen.

Auf dem Gebiet der Energieversorgung hätte die Entwicklung in diesem Jahr wohl jedem deutlich gemacht, wie wichtig der Ausbau der erneuerbaren Energie sei. Auch Bad Mergentheim könne und müsse seinen Beitrag dazu leisten.

Über den Schatten springen

„Die Bremser und Bedenkenträger im Gemeinderat müssen endlich über ihren ideologisch gefärbten Schatten springen“, forderte Brunotte. Zudem setze sich die SPD weiter für die Aufweichung des zu restriktiven Kriterienkatalogs für Freiflächenphotovoltaikanlagen ein , so Murphy weiter. Mehr Grün und mehr Wasser müsse in die Innenstadt, um die hohen Temperaturen zu reduzieren. Dabei dürfe aber kein Paradies für Stechmücken entstehen. Mehrere Stadtführungen hätten dieses Jahr wegen Hitze abgebrochen werden müssen. In der Fußgängerzone gebe es immer mehr lockere Pflastersteine. Gäste sprächen bereits von den „Mergentheimer Stolpersteinen“. Reparatur sei zum Schutz der Fußgänger vordringlich.

Tillmann Zeller freute sich, dass die Initiative der SPD-Kreistagsfraktion zur Abfallvermeidung in der Gastronomie jetzt auf Kreisebene aufgenommen werde. Erfreulicherweise werde auch dafür gesorgt, dass es im dünn besiedelten Kreis ein vergleichsweise gutes Angebot im Öffentlichen Nahverkehr dank Ruftaxi und etwa der Regiobuslinie zwischen Künzelsau und Bad Mergentheim gäbe.

Ortsvereinsvorsitzender Claudius Korte berichtete vom Vorstand und Jordan Murphy aus dem Kreisvorstand. spd