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Freiwillige Feuerwehr Eubigheim - Verdiente Kameraden ausgezeichnet / Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbands für Klaus Hefner

FFW Eubigheim: Dickes Lob für Einsatzbereitschaft

Ehrungen besonders verdienter Kameraden bildeten einen Höhepunkt der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ahorn, Abteilung Eubigheim.

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Mit der Ehrenmedaille in Silber wurde Klaus Hefner (Mitte) vom stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands, Jochen Herrschlein (rechts), ausgezeichnet. Mit ihm freut sich Ahorns Bürgermeister Benjamin Czernin. © Elisabeth Englert

Eubigheim. Nach der Eröffnung durch den Abteilungskommandanten Michael Berberich sowie dem Totengedenken gab Schriftführerin Rebekka Hefner den Tätigkeitsbericht. Aufgrund der durch die Pandemielage entfallenen Versammlungen ging sie auf die Jahre 2019 bis 2021 ein. Einsätze, Übungen, Ausschusssitzungen, Neuanschaffungen, Besuche bei anderen Wehren anlässlich Festlichkeiten bestimmten das Jahr 2019. Während hier noch Kameradschaft gepflegt werden konnte, bestimmten zehn Einsatzberichte das Folgejahr. Das 75-Jahr-Jubiläum konnte 2021 nicht gefeiert werden. Um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehrleute zu erhalten, waren lediglich Übungen in Kleingruppen erlaubt. Einsätze und Übungen begleiteten auch das laufende Jahr, wobei hier der Fokus auf den wieder stattfindenden Fortbildungen und Lehrgängen lag.

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Weiterbildung

Den Atemschutzlehrgang absolvierten Max Adelmann, Benjamin Wörner, Franziska Wrana und Jörg Zink. Den Lkw-Führerschein machten Nicolai Berger und Tim Wagner. Sie sind damit zum Steuern des Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) befähigt. Am Grundlehrgang in Boxberg nehmen momentan Felix Englert, Johannes Frodl, Joachim Hefner und Matteo Simonides teil.

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Kurz und knackig fiel der Bericht des Jugendleiters Alexander Berger aus, da aufgrund der Kontaktbeschränkungen kaum Jugendveranstaltungen stattfanden. Den nach langer Pause kürzlich stattgefundenen Schnuppertag besuchten 28 Kinder und Jugendliche aus nahezu allen Ortsteilen. Eine Übung wurde bereits absolviert, weitere sind vorgesehen. „Ich hoffe, dass es nächstes Jahr mehr zu berichten gibt“, blickte Berger optimistisch in die Zukunft.

Kassier Matthias Langer informierte über die solide finanzielle Basis der Abteilung. Anschaffungen wie eine Spülmaschine oder ein Container schlugen hierbei zu Buche. Prüfer Gerhard Offner bestätigte eine einwandfreie Kassenführung.

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„Hervorragende Personalstärke“

Nach der von Bürgermeister Benjamin Czernin beantragten und einstimmig erfolgten Entlastung des Vorstands hob der Rathaus-Chef das bedeutende Engagement der Feuerwehrleute hervor. Er versprach, alles Mögliche in Sachen Ausstattung zu leisten. Erfreulich seien die „hervorragende Personalstärke“ sowie der „sehr gute Ausbildungsstand“ der Ahorner Wehr. Dabei habe die Abteilung Eubigheim den jüngsten Altersdurchschnitt und in den vergangenen 15 Jahren einen 19-prozentigen Zuwachs zu verzeichnen. Lobend erwähnte Czernin den Jugendfeuerwehrtag, der „maßgeblich durch die Kameraden der Abteilung Eubigheim“ organisiert worden sei.

Auf die vielen Einsätze, ob Brände oder Verkehrsunfälle, ging Ortsvorsteher Roland Englert ein. Es sei unerlässlich und beruhigend, eine gut aufgestellte Feuerwehr zu haben. Ausbildungsstand und Nachwuchsarbeit zeugten vom hohen Engagement aller und besonders des Vorstands.

Auszeichnung bei der Feuerwehrabteilung Eubigheim: Das Bild zeigt die Geehrten Gerd Rückert (Dritter von links) und Edgar Schmitt (Fünfter von links) mit Kommandant Tobias Gehrig, Abteilungskommandant Michael Berberich, dem stellvertretenden Abteilungskommandanten Nicolai Berger und Ortsvorsteher Roland Englert. © Elisaneth Englert

Ahorns Kommandant Tobias Gehrig blickte auf die einsatztechnisch durchaus lebhafte Zeitspanne zurück: „Auf diese Leistung können wir stolz sein.“ Die Gesamtgemeinde verfüge über 30 Atemschutzträger, so dass statistisch gesehen bei jedem Einsatz einer dabei sein sollte. Dank zollte er auch den Kameraden aus Eubigheim für ihr Engagement die Jugend betreffend. Abschließend ging Gehrig auf den Feuerwehrbedarfsplan und den daraus resultierenden Soll-Stand ein, wonach ein Hilfeleistungslöschfahrzeug oberste Priorität habe.

Der Abteilungskommandant nahm Felix Englert und Johannes Frodl neu in die Wehr auf. Matteo Simonides wechselte von der Jugend- in die aktive Wehr. Vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann befördert wurden Max Adelmann, Ralf Hefner, Philipp Offner und Jörg Zink, zur Oberfeuerwehrfrau Rebekka Hefner. Alexander Berger und Marco Dünzl wurden zu Hauptfeuerwehrmännern ernannt.

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„Urgesteine“

Für insgesamt über eineinhalb Jahrhunderte im Dienst am Nächsten wurden drei verdiente „Urgesteine“ gewürdigt. Edgar Schmitt gehört der Wehr seit 40 Jahren an. In Neidelsbach wohnend mahnte er stets, die besonderen Bedürfnisse der Weiler im Einsatzfall nicht aus den Augen zu verlieren. Als Landwirt hielt er zur Erntezeit sein großes mit Wasser gefülltes Fass vor, um bei Feldbränden keine wertvolle Zeit zu verlieren. Zudem pumpte er bei Hochwasser die vollgelaufenen Keller seiner Mitbürger aus. Noch gut erinnert es sich an seine Einsätze beim Fronleichnamshochwasser der Brehmbachtalgemeinden.

Für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr wurde Klaus Henrich gewürdigt. Er wirkte bereits als Kommandant der Gesamtgemeinde Ahorn sowie 14 Jahre als Abteilungskommandant. Untrennbar mit ihm verbunden sein wird das Maibaumaufstellen, das seit nunmehr über 30 Jahren die Mitbürger erfreut.

Gerd Rückert wurde die außergewöhnliche Ehrung für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr zuteil. Über drei Jahrzehnte zeichnete er als stellvertretender Kommandant verantwortlich für zahlreiche Einsätze. Mit dem Deutschen Feuerwehrkreuz für Lebensrettung wurde er als Retter einer Frau aus den Flammen ihres brennenden Hauses ausgezeichnet. Als Mitglied des Ausschusses, dem er noch bis vor drei Jahren angehörte, war er maßgeblich am Bau der Feuerwehrhalle beteiligt.

Für hervorragende Leistungen für die Feuerwehr wurde Oberbrandmeister Klaus Hefner mit der Ehrenmedaille in Silber des Landesfeuerwehrverbands Baden-Württemberg ausgezeichnet. Sichtlich überrascht und gerührt nahm Hefner Urkunde und Medaille aus den Händen des stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbands, Jochen Herrschlein, entgegen. In seiner 20-jährigen Dienstzeit als Abteilungskommandant hat er sich in hohem Maße für die Belange der Wehr engagiert und vieles initiiert. „Durch seinen großen Einsatz wurde die Abteilung zu einer extrem schlagkräftigen Truppe innerhalb der Feuerwehr Ahorns“, betonte Herrschlein. Aktiv seit 1983 habe Hefner Einsatzbereitschaft gewährleistet und zum kulturellen Leben der Ortschaft beigetragen.

Wichtig sei ihm stets das gute Miteinander von Vereinen und Feuerwehr gewesen, erklärte Hefner im Gespräch mit den FN.

Mit Wünschen, Anträgen, Verschiedenem schloss die Versammlung. een

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