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FC Eubigheim

Allwetterkleinspielfeld eingeweiht

Multifunktionaler Platzt als Bereicherung für das Freizeitangebot im Dorf gewürdigt. Trikots für Südafrika

Von 
Elisabeth Englert
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Symbolische Trikotübergabe von Klaus Rotter an Simone Langer sowie Morris Ngwenyama. © Elisabeth Englert

Eubigheim. Neues wagen – unter diesem Motto stand der ökumenische Wortgottesdienst anlässlich der „Tage des Sports“ mit Einweihung des multifunktionalen Allwetterkleinspielfelds.

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Treffsicher passten die zwei Worte zur Entstehungsgeschichte dieses Spielfelds, denn man habe sich getraut und Neues gewagt, so FC-Vorstand Klaus Rotter, der stellvertretend auch für seine beiden Teamkollegen Carsten Kistner und Norbert Merkert sprach. Insbesondere letzterem gebühre Dank für sein visionäres Agieren, dass er die Idee aus den 80er Jahren wieder „ausgegraben“, Realisierungsmöglichkeiten geprüft und zielstrebig umgesetzt habe. „Der Platz ist sein Baby.“

Er habe mit Idee und Mut motiviert und mitgerissen. Womöglich habe er sogar mit einer Hängematte auf dem Sportgelände sein Lager aufgeschlagen, so Rotter scherzhaft zu Merkerts außergewöhnlichem Engagement.

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Doch ohne das Zusammenspiel vieler wäre dieses Projekt nicht umsetzbar gewesen, seien es die liebevoll genannten „Bautiger“, die Unterstützung durch Architektin Ulrike Hirn, die WMS Wolfgang und Margot Schneider Stiftung für ihren finanziellen Impuls, die Volksbank Kirnau, die Leader Aktionsgruppe Badisch-Franken, Gemeinde, Ortschaft und die zahlreichen Helfer im Hintergrund (wir berichteten).

Rotter betonte, dass es man den Anspruch habe, den Verein nachhaltig und positiv auf die Zukunft auszurichten, orientiert an den mutigen Entscheidungen der Gründerväter beim Sportplatzbau oder später beim Bau des Sportheims.

Bürgermeister Benjamin Czernin, beladen mit einem großen, gelben Eimer, lobte die unkomplizierte Zusammenarbeit bei diesem Projekt zugunsten des Vereins, der Gemeinde sowie des Lernhauses. Da der Platz vielerlei Ballsport ermögliche, lüftete der Rathauschef das Geheimnis und bescherte dem Verein einen Eimer,gefüllt mit 56 Tennisbällen.

Ortsvorsteher Roland Englert würdigte das Herzblut und die Beharrlichkeit des Vorstandsteams bei der Verfolgung ihres Ziels, freute sich über diese attraktive Bereicherung der Ortschaft und überraschte den Verein mit einer Finanzspritze seitens des Ortschaftsrats.

Die Geschäftsstellenleiterin der Leader Aktionsgruppe Badisch-Franken, Yvonne Thomas, betonte beim Überreichen der Leader-Plakette, den gemeinsinnfördernden Wert dieses großartigen Projekts. Sie hegte den Wunsch, in die neue Förderperiode 2023 bis 2027 aufgenommen zu werden.

Mit einem Segensgebet weihte Dekan Rüdiger Krauth den Platz ein, bevor offiziell von den Ehrengästen das lila Band durchtrennt wurde, so dass die Sportbegeisterten nun neben Fußball, Gymnastik oder Tischtennis sich künftighin auch in Volley-, Basket-, Handball oder Tennis erproben und neue Sportarten und Spiele wagen können.

„Was gibt es Schöneres für ein FC-Mitglied, als zu wissen, dass in Südafrika Jugendmannschaften in lila-weiß spielen“, freute sich FC Vorsitzender Klaus Rotter anlässlich der symbolischen Trikotübergabe an Simone Langer sowie deren Mann Morris Ngwenyama.

Mangels Fußballnachwuchs sortierte der Verein seine Trikotsätze der Jugendmannschaften von F bis A aus und spendete sie an die in Südafrika lebende Eubigheimerin. Diese ist sicher, dass die Trikots mit Stolz getragen werden. Denn Südafrika sei eine fußballbegeisterte Nation, und die Kinder und Jugendlichen organisierten sich oft selbst, wenn sie kicken wollten. Nicht selten griffen sie zu Spaten und Rechen und schafften sich so in Eigenregie ein Spielgelände.

Langer freue sich bereits auf das erste Spiel in den Vereinsfarben ihres Heimatortes auf afrikanischem Boden und bekräftigte lachend: „Eines Fans können sich die Mannschaften in Lila-weiß bereits sicher sein.“

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