AdUnit Billboard
Leichtathletik

Ricarda Lobe von der MTG Mannheim verteidigt Meistertitel über 100 Meter Hürden

Von 
Kai Plösser
Lesedauer: 
MTG-Sprinterin Ricarda Lobe in Aktion im Finallauf der deutschen Meisterschaft in Braunschweig. © Michael Kappeler/dpa

Braunschweig. Ricarda Lobe von der MTG Mannheim ist erneut deutsche Meisterin über 100 Meter Hürden. Damit verteidigte sie ihren Titel aus dem Vorjahr. Lobe kam in Braunschweig  nach 13,18 Sekunden über die Ziellinie. "Ich bin natürlich zufrieden, dass ich mir den Titel zurückgeholt habe", freute sich Lobe, gab sich gleichzeitig auch selbstkritisch. "Ich weiß aber auch von meinem Wettkampf von letzter Woche in der Schweiz, dass da eigentlich noch so viel mehr geht", wird Lobe auf dem Portal Leichtathletik.de zu ihrem Sieg zitiert.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Lobe folgten Anne Weigold (LG Mittweida) mit einer Zeit von 13,28 Sekunden und Monika Zapalska (LC Paderborn), die 13,34 Sekunden brauchte.   

Nicht zufrieden war die 27 Jahre alte Landauerin mit ihrem Lauf im Halbfinale. Dort erreichte sie eine Zeit von 13,31 Sekunden und kam damit wie im Finale nicht an ihre persönliche Jahresbestleistung von 13,03 Sekunden heran. "Das Rennen war schon deutlich besser als im Vorlauf, aber ich habe gemerkt, dass irgendwas gefehlt hat", erklärte Lobe. Grund dafür könnten auch gesundheitliche Probleme sein: "Das Training läuft im Moment eigentlich ganz gut, nachdem ich in der Vorbereitung doch ziemlich viele Probleme hatte. Jetzt geht es von Woche zu Woche besser." Darauf schieben wollte sie es aber nicht: "Wir haben es im Griff, ich kann damit rennen. Das sind Probleme mit dem Beuger, die mal mehr und mal weniger aufkommen", so weiter 

„Ricarda hat letztes Wochenende mit der deutschen Jahresbestzeit von 13,03 Sekunden gezeigt, wie gut sie drauf ist“, hatte ihr Coach Rüdiger Harksen vor Beginn der Meisterschaft gesagt. Auch die Olympia-Norm erreichte Lobe mit ihren gelaufenen Zeiten am Samstag nicht. Diese liegt bei 12,84 Sekunden. „Der Titel ist wichtiger als die Norm, denn eine schnelle Zeit ist im windanfälligen Stadion Glückssache“, hatte Harksen dazu betont.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Bereits vorher waren MTG-Athleten bei der deutschen Meisterschaft erfolgreich. Dreispringer Felix Mairhofer holte sich am Samstag ebenso wie Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye die Bronzemedaille. Weniger erfolgreich waren die Sprinterinnen und Sprinter über die 100-Meter-Distanz. Lisa Nippgen schaffte es zwar genauso wie Patrick Domogala ins Finale. Dort belegte die Vorjahresdritte mit 11,40 Sekunden dann Platz sieben. Domogala sprintete mit 10,39 Sekunden auf Platz acht. Nadine Gonska (52,69 Sekunden) und Hannah Mergenthaler (53,07) lösten das Ticket für das Finale am Sonntag (14.30 Uhr) über 400 Meter. 

Bereits am Freitag hatte Jacqueline Otchere Gold im Stabhochsprung gewonnen. 

Mehr zum Thema

Newsticker

Alle Meldungen aus Rhein-Neckar

Mehr erfahren
Newsticker

Alle Meldungen im Newsticker Mannheim

Mehr erfahren

Redaktionsassistenz

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1