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Finals

Mehrkampf-Gold bedeutet Rekord: Heidelberger Turnerin Elisabeth Seitz holt 23. Meistertitel

Von 
Kai Plösser
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Elisabeth Seitz mit der Goldmedaille, die sie am Donnerstag im Mehrkampf gewonnen hat. © Rolf Vennenbernd

Dortmund. Die gebürtige Heidelberger Turnerin Elisabeth Seitz ist am Donnerstag deutsche Meisterin im Mehrkampf geworden. Was die Anzahl der nationalen Titel angeht, ist die 27-Jährige nun alleinige Rekordhalterin. Insgesamt sammelte die Turnerin vom MTV Stuttgart in ihrer Karriere bisher 23 an der Zahl. "Wenn man weiß, dass man nur noch eine braucht, um alleinige Rekordmeisterin zu sein, dann merkt man sich das", sagte Seitz zu ihrem Erfolg, mit dem sie nun die Potsdamerin und DDR-Turnerin Ingrid Föst überholte, mit der Seitz vor zwei Jahren gleichgezogen war. Fösts Rekord hielt bis dahin 56 Jahre an. Im Mehrkampf war Seitz schon vorher mit sieben Titeln alleinige Rekordhalterin.

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Turnen

Elisabeth Seitz mit 23 Meistertiteln alleinige Rekordhalterin

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Seitz holte sich die aktuelle Meisterschaft im Rahmen der „Finals“ in der Dortmunder Westfalenhalle mit 53,50 Punkten. Ein Selbstläufer war es nicht. Die Heidelbergerin hatte vor dem letzten Gerät noch auf Platz drei gelegen. Zuvor hatte sie bei einer akrobatischen Verbindung vom Schwebebalken absteigen müssen und damit Punkte gelassen. "Aber man hat gesehen, dass es sich zu kämpfen lohnt", sagte sie nach der Siegerehrung, vor der sie sich sogar einige Tränen aus den Augen wischen musste.

Die bis zur letzten Übung führende Pauline Schäfer (KTV Chemnitz) hatte am Boden durch unsaubere Landungen die Möglichkeit auf den Titel vergeben und holte somit Silber mit 53,40 Punkten. Bronze ging an Sarah Voss (TZ DSHS Köln), die auf 53,00 Punkte kam.

Die Meisterschaften in Nordrhein-Westfalen sind für die Turnerinnen und Turner zugleich als erste Olympia-Qualifikation. Vier Tickets gibt es für die Spiele in Tokio. Neben Seitz, Schäfer und Voss hat Kim Bui nach der ersten Olympia-Qualifikation gute Aussichten auf einen Startplatz in Tokio. Die 32-Jährige belegte mit 52,85 Punkten Rang vier in Dortmund. Die Entscheidung fällt nach einer weiteren Überprüfung am 12. Juni in München.

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Bei den Wettkämpfen in der Westfalenhalle waren pandemiebedingt keine Zuschauer zugelassen. Sämtliche Teilnehmerinnen, Kampfrichterinnen und alle anderen am Wettkampf Beteiligten mussten sich vor Betreten der Arena negativ auf das Coronavirus testen lassen. (mit dpa)

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