AdUnit Billboard
Stadtplanung - Entwürfe des Architektenwettbewerbs für genossenschaftliches Wohnen im Stadtteil Hubland im Würzburger Rathaus ausgestellt / Sieger steht fest

Würzburg Hubland: Neues Wohnen auf 8000 Quadratmetern

Lesedauer: 
140 Wohneinheiten auf 8000 Quadratmetern: Der Entwurf des Büros Hetterich Architekten BDA hat den Architektenwettbewerb für genossenschaftliches Wohnen im Stadtteil Hubland gewonnen. © xtrakt media/Lukas Seufert

Würzburg. Der Sieger des Architekturwettbewerbs „Genossenschaftliches Wohnen mit Weitblick und Perspektive am Hubland“ steht fest. Alle Wettbewerbsentwürfe sind ab 15. November im Würzburger Rathaus zu sehen.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Mit einem Entwurf zu Bebauung eines rund 8000 Quadratmeter großen Grundstücks am Hubland hat „Hetterich Architekten BDA“ aus Würzburg den Architekturwettbewerb für sich entschieden. Gegenstand des Wettbewerbs war die Planung von ca. 140 Wohneinheiten im neuen Würzburger Stadtteil „Hubland“. Die Hälfte der Wohnungen sollen über den Freistaat Bayern gefördert werden, um hier preisgünstigen Wohnraum zu schaffen.

„Qualität sehr hoch“

Gemeinsam ausgelobt hatten ihn die drei Würzburger Wohnungsunternehmen St. Bruno-Werk eG, Heimathilfe Wohnungsbaugenossenschaft eG sowie Kronprinz-Rupprecht-von-Bayern-Stiftung. Neben dem ersten Preis wurden zwei weitere vergeben. Zum einen an Georg Redelbach Architekten, Marktheidenfeld in Kooperation mit Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin sowie an das Büro Stefan Forster, Dipl.-Ing.-Architekten aus Frankfurt am Main. „Insgesamt war die Qualität der Entwürfe sehr hoch“, sind sich Frank Hermann, geschäftsführender Vorstand des St. Bruno-Werks und Wolfgang Heck, geschäftsführender Vorstand der Heimathilfe und Vorstand der Stiftung, einig.

Mehr zum Thema

Die wichtigsten News des Tages

FN Mittags Newsletter - Jetzt anmelden!

Mehr erfahren

Eine Fachjury unter dem Vorsitz des Münchner Architekten und Stadtplaners Prof. Dr. Thomas Jocher prüfte die sieben eingereichten Vorschläge in einem anonymisierten Verfahren. Hetterich Architekten hatten einen Entwurf eingereicht, der die Vorgaben der Wohnungsunternehmen am besten umsetzte. Gewünscht war ein Entwurf für ca. 140 Wohnungen auf vier bis sechs Geschossen in mehreren Gebäuden sowie ein bis zwei Tiefgaragen. Ein Energiestandard für KfW 55 wurde für alle Wohnungen gefordert. Die Architekturbüros waren aufgefordert, sowohl ökologische Aspekte wie Nachhaltigkeit und klimaneutrale Energieversorgung zu berücksichtigen, als auch soziale Aspekte wie Barrierefreiheit, Kinderspielplätze und eine ansprechende Außenanlagengestaltung.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Der Entwurf von Hetterich Architekten sieht eine rhythmische Anordnung von punktförmigen, fünfgeschossigen Gebäuden und viergeschossigen, länglichen Riegeln vor. Insgesamt sind es acht Gebäude mit insgesamt 148 ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. Die topografischen Gegebenheiten wurden geschickt genutzt, um die Erschließung der Tiefgaragen ohne große Rampenabfahrten zu ermöglichen. Die Treppenhäuser liegen auf den Nordseiten, so dass die Wohnräume gut belichtet werden können. Auch die zur Straße hin orientierten Grün- und Freiflächen sowie die wohnungsnahen Spielflächen für Kleinkinder wurden positiv bewertet.

Begrünte Flachdächer

Auf den begrünten Flachdächern sind Photovoltaikanlagen vorgesehen. Im nächsten Schritt wird der Bauantrag gestellt, der Baubeginn ist noch für 2022 angedacht. Die Wettbewerbsentwürfe sind ab Montag, 15. November, bis einschließlich Donnerstag, 25. November, im oberen Foyer des Würzburger Rathauses zu sehen.

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1