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Vom 9. bis 11. September

Straßenmusik-Festival: Würzburger Innenstadt ein großes Theater

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Die ganze Innenstadt ein großes Theater: Vom 9. bis 11. September findet in Würzburg wieder das Straßenmusikfestival statt. © dita vollmond

Würzburg. Von Freitag, 9. bis Sonntag, 11. September verwandelt das große Straßenmusikfestival, kurz Stramu, die Würzburger Innenstadt endlich wieder in ein großes Theater. Drei Jahre ist es inzwischen her, dass die Großstadt am Main zuletzt zum Schauplatz für eines der größten Straßenmusikfestivals Europas wurde.

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Nach zwei Jahren, in denen es das Stramu nur in der kleinen „Pflastertöne“-Version auf dem Rathaushof zu erleben gab, steht das letzte Sommerferienwochenende wieder ganz im Zeichen der Straßenkunst.

100 000 Besucher erwartet

Bis zu 100 000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet. 32 Acts mit über 100 Künstlerinnen und Künstlern aus zwölf Nationen werden die Fußgängerzone zum Klingen bringen. Mit über 200 Stunden Musik, Straßentheater und Artistik wird das Stramu die Innenstadt erneut in ein großes Theater verwandeln – kosten- und barrierefrei. Das Programm umfasst Musikdarbietungen verschiedenster Genres sowie Straßentheater und Artistik.

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Von
sab
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Kulturreferent Achim Könneke freut sich, dass das beliebte Straßenmusikfestival in gewohnter Form und voller Größe zurück ist.

Trotz zwei Jahren Pause hatten sich über 350 Bands auf die wenigen Plätze beim Stramu beworben. Und so gestalten die besten Straßenmusikerinnen und -musiker Europas das Musikevent.

Als Solo-Act war Georgie Fisher bereits beim Stramu zu hören. In diesem Jahr tourt sie gemeinsam mit ihrer Schwester Steph durch Europa. Die aus Sydney stammenden Künstlerinnen bilden das Akustik-Duo Sissos, das für bluesige Feel-Good-Songs steht.

„Zwei Schritte vorwärts und keinen zurück. Fußgängerzonenmusik.“ Ramm Tamm Tilda – Die Bande skurriler Bordsteinpoeten aus Braunschweig musiziert sich in die Herzen. Wer die vier Jungs schonmal live gesehen hat, kennt ihre unbändige Spielfreude. Ein ganz besonderes musikalisches Projekt bietet El Loren aus Spanien. Auf recycelten Eimern, Pfannen, Töpfen, Deckeln und Plastikrohren erschafft der Drummer aus Madrid Funk, Drum & Bass und Electro-Musik.

Von Beginn an setzt das Stramu ganz bewusst auch auf die Talente der regionalen Musikszene mit Lokalheldinnen und -helden und neuen Gesichtern, von der Würzburger Songwriterin Sara Teamusician über 70-er Jahre Blues/Rock von Zeremony bis hin zum Festivalorchester des Matthias-Grünewald-Gymnasiums. Neben der Straßenmusik sind vor allem die Shows der Artistinnen und Artisten ein ganz besonderes Highlight. Die Firebirds aus Ungarn sind wieder zurück in Würzburg: tagsüber heizen sie mit einer wilden Mischung aus Atem beraubender Artistik, filigraner Akrobatik und Straßentheater ein, abends geht es bei ihrer spektakulären Feuershow heiß her.

Der spanische Schauspieler und Straßenkünstler Mauro Wolynski alias Mauranga kombiniert Comedy und Artistik mit Jonglage und Musik. Das Geschehen auf der Straße ist seine Inspiration und wird mit in die Show eingebaut.

Wie immer gilt für alle: Der Eintritt ist frei. Doch es gilt das Motto: Gefällt’s dir gut, wirf was in‘ Hut! Das Stramu kommt für Transport, Logis und Essen auf, kann jedoch keine Gagen bezahlen. Diese bezahlt das Publikum in Form von Hutgeld.

Die Stramu-Festivalbändchen werden auch wieder erhältlich sein. Mit ihrem Kauf hat man die Möglichkeit, das Festival zu unterstützen. Festivalzeiten sind am Freitag, 9. September von 15 bis 22 Uhr, am Samstag, 10. September von 12 bis 22 Uhr und am Sonntag, 11. September von 12 bis 21 Uhr. Veranstalter ist die Stadt Würzburg, die von einer ganzen Reihe von Sponsoren unterstützt wird.

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