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DGB-Kreisvorstand tagte - Neben den Wahlen stand die Besprechung anstehender Termine auf der Tagesordnung

Robin Friedl wurde als Vorsitzender im Amt bestätigt

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Mosbach. In zwei Blöcke unterteilt war die jüngste Sitzung des DGB-Kreisvorstandes. Vorsitzender Robin Friedl ließ nach der Begrüßung der Teilnehmer, darunter DGB-Landessekretärin Maren Diebel-Ebers, den Rechenschaftsbericht der letzten zwei Jahre folgen, der diskutiert und anschließend einstimmig genehmigt wurde.

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Nach Ablauf der Amtsperiode wurden die Organisationswahlen des DGB Neckar-Odenwald-Kreis durchgeführt. Robin Friedl wurde wieder einstimmig gewählt, ebenso die beiden Stellvertreter Lieselotte Haaß und Rainer Schwab. Die weiteren Mitglieder des Kreisvorstandes wurden von ihren Einzelgewerkschaften benannt und ebenso einstimmig gewählt.

Die Finanzplanung 2022 wurde von der Sekretärin Sabine Jakoby vorgelegt, erläutert und ebenfalls einstimmig angenommen. Das Budget für das kommende Jahr lässt dem Kreisvorstand Räume zu, um Aktionen und Veranstaltungen durchzuführen.

Es folgten die Berichte aus den einzelnen Mitgliedsgewerkschaften. Ein kurzer Rückblick auf die Bundestagswahlen und deren Folgen wurde ebenfalls vorgenommen. Es folgten Vorschläge und Festlegungen der Termine für das Jahr 2022.

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Einen breiten Raum nahmen Koalitionsverhandlungen der drei Parteien ein. Hier wurden besonders die Aussagen zum jetzigen Zeitpunkt betreffend der Anliegen der Arbeitnehmer diskutiert.

Sozialer Arbeitsmarkt

Robin Friedl meinte, eine Koalition für Besserverdienende müsse verhindert werden, vielmehr würde man den Einstieg in eine Bürgerversicherung und einen sozialen Arbeitsmarkt benötigen.

Rainer Schwab forderte den endgültigen Durchbruch für einen Mindestlohn von zwölf Euro sowie eine sichere Rente und keine Erhöhung des Renteneinstiegsalters.

„Hartz IV in der jetzigen Form muss dringend abgeschafft werden“, so die DGB-Landessekretärin Maren Diebel-Ebers.

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Eine für alle tragbare Regelung in Sachen Corona müsse dringend gesetzlich festgelegt werden, die Corona-Leugner sollten im Falle einer Infizierung von anderen härter bestraft werden. Die Forderung des DGB-Bundesvorsitzenden Reiner Hoffmann – keine Auskunftspflicht über ihren Impfstatus von Arbeitnehmern gegenüber ihres Arbeitgebers – wurde einhellig unterstützt, vielmehr solle eine Weiterführung der Corona-Arbeitsschutzverordnung erfolgen.

Dass in den letzten beiden Jahren während der Pandemie einige Tausend (Intensiv)-Pflegekräfte den Kliniken und Krankenhäusern den Rücken kehrten, liege in der Natur der Sache: Überstrapazierte Arbeitszeiten und Bezahlung seien hauptsächlich die Gründe hierzu. Hier müsse dringend gegengesteuert werden, so Robin Friedl. Die katastrophale Lage des Gesundheitswesens im Allgemeinen wurden bemängelt, Fachkräftemangel konnte durch langsam und tröpfchenweise eingeleiteten „Reformen“ in keinster Weise behoben werden. „Da muss mehr kommen“, so Lieselotte Haaß.

Die Stellenstreichungen, Einsparungen, Fehlentscheidungen und Versäumnisse der letzten 30 Jahre würden sich jetzt kräftig und nachhaltig auswirken.

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